Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 29 (1865)
- Issue
- Heft 25 (20.6.1865)
- Date
- 1865-06-20
- Page
- Seite 387 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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- Brilon 1× ep/1047853
- Rawicz 1× ep/1048078
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387 Baeanz. Die Stelle eines Kantors bei der hiesigen Synagogen- Gemeinde ist bis zum 1. September e. zu besetzen. Fester Gehalt 350 bis 400 Thlr. und ziemlich bedeutende Nebenrevenüen. Qualificirte Bewerber, die auch einen Chor einzuführen und zu leiten im Stande sein müssen, wollen sich baldigst in frankirten Briefen bei uns melden. Rawicz, Negierungs-Bezirk Posen, 1. Juni 1.865. Der Corporations-Vorstand. Commis-Gesuch. Für mein Tuch- und Manufacturwaren - Geschäft en gros & en ddtail wird ein Commis, der in der Buchführung tüchtig ist, und Fachkenntniffe besitzt, unter wortheilhaften Bedingungen zum baldigen Antritt gesucht. Franco-Offerten erbittet man an M. Dikonnefeld in Suhl. Ein junger Mann aus achtbarer Familie, der seine 4jährige Lehrzeit in einem Ledergeschäft beendet, sucht vom 1. October d. I. ab anderweitig Stellung, nähere Auskunft hierüber ertheilt Max Michaelis in Magdeburg. V Für mein Tuch- und Modewaaren-Geschäft suche ich sogleich oder auch zum 1. Juli a. c. einen Commis, der flotter Verkäufer und mit der Buchführung vertraut ist. Gr. Oschersleben, den 29. Mai 1865. . I. Bodenthal. Lehrlings-Gesuch. -KD Für wein Tuch- und Modewaarengeschäst, das Sonnabends und an jüdischen Festtagen geschloffen bleibt, suche ich zum 13. Juli e. oder auch spater einen Lehrling. S. Blumenthal jnn.. in Egeln. Ein Knabe, der Lust hat, Schriftsetzer zu werden, kann unter sehr günstigen Bedingungen sofort in die Lehre treten bei M. Friedländer in Brilon (Westphalen). A n tt o n e e. Eine geprüfte und geübte. Gouvernante, welche in sämmtl. Schulwissenschaften, in der franz. und engl. Sprache, Musik und Handarbeiten gründlichen Unterricht ertheilt, sucht zum 1. September d. I. ein anderes Engagement. Gef. Meldungen nimmt die Exped. d. Bl. unter Chiffre A. S. entgegen. Ein anständiges jüdisches Mädchen, die eine Wirthschaft zu führen fähig ist, kann sofort eintreten bei I. Lewin. Halle a/S., Schmeerstr. No. 9. Reelles Gesuch! Keine Lüge!! Herraths-Gesuch. Ein in einer schönen Stadt von hoher Regierung lebenslänglich angeftellter Lehrer und Prediger (Philolog/der 500 fl., außer Accidentien, Salaire bezieht, im Alter von 25 Jahren, sehr achtb. nobl. Familie, sucht aus ganz entschuldigenden Gründen, auf diesem Wege mit Damen oder deren Eltern und Vermittler bekannt zu werden. Suchender ist von ganz empfehlendem Aeußern, kräftiger Körperconstitution und ganz unbescholtenen Rufes. Derselbe beansprucht von seiner einstigen Gattin guten dem Stande angemeffenen häuslichen Sinn, unter allen Umständen eine gute theor. und prakt. Bildung auch wenn möglich Verständniß der Musik, zur Erziehung von Pensionären, und ein disponibles Vermögen von circa 2 bis 3000 Thlr. oder Gulden nebst einer angem. Aussteuer. Dagegen wird eine stets sichere Existenz geboten, wie auf schriftlichem Wege auseinandergesetzt wird. Damen, Jungfrauen, Eltern, Vormünder, oder junge Wittwen, die höchstens 28 Jahre alt, welche geneigt sind, diesem durchaus ernstlichen und rechtlichen Gesuch Beachtung zu schenken, belieben ihre Offerten unter dem Namen Dr. I. Weiß der Expedition dieses Blattes franco zur Weiterbeförderung einzusenden. Vermittler gegen gute Belohnung. Gegenseitige Discretion Ehrensache. Schülern, welche die hiesige Realschule besuchen, offerire ich Kost und Logis, gegen billige Vergütung, besonders, wenn schon jetzt, der Wohnung halber, Anmeldungen zum nächsten Cursus bei mir eingehen. Lippstadt, den 14. Juni 1855. Frau Lehrer BinjttMlNssohtt. Der Unterzeichnete ist zur Aufnahme zweier Zöglinge zu Michaeli e. bereit. — Die Versicherung meiner gewissenhaften Nachhilfe in allen Lehrgegenständen, sowie einer treuen geistigen und körperlichen Pflege dürften neben Potsdams gesunder Lage, und der Vortrefflichkeit seiner höhern Lehranstalten Eltern bestimmen, ihre Kinder mir anzuvertrauen. Potsdam, den 15. Juni 1865. Dr. Thobins Cohn, Rabbiner. Bad Homburg^ Hotel he Bähe. Zfraelitischer Gasthof ersten Ranges/ Louisenstraße Ro. 74. Unterzeichneter beehrt sich sein in der Nähe der Eisenbahn, des Kurhauses und der Mineralquellen gelegenes, mit allem Comfort eingerichtetes neues Hütel den geehrten Badegästen bestens zu empfehlen. 2R* Achs«