Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 26 (1862)
- Issue
- Heft 37 (9.9.1862)
- Date
- 1862-09-09
- Page
- Seite 524 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/3224737-3226310-3226348--20612-3249689- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
ZL4 - Gemeinde versammelte sich aufden -heiligen- Stätten, AM 'Gott LMM» die. Genesung e Ihrer! Majestät r.-anzuflechen, /und /erDilte 'sodann rmach -alter! Sitte- Spendeü Mlfsbedürstige -Wern Gemeinde-'-Jsäias Bordaki, der- Oberrabbiner der Gemeinde' Perüschim — - -der größten in Palästina —- begab sich, nach einem Gebete 'in der Synagogevor der heil. Lade mit -seiner Gemeinde . zu den'. Gräbern . der Patriarchen und der ’ Mutter Rachel, um auch dort für die Herstellung Ihrer Majestät zu beten.. Nach dem frommen - Gange wurden ebenfalls die Bedürftigen mit' Spenden bedacht." — n Bei Gelegenheit der Besprechung der Angelegenheiten des Vereins EP?3*i-,:r erzählt die Redaction des hebr. Wochenblattes den Lesern von einem schweren Unglückssalle, der den härtgeprüften S. D. Luzzatto in Padua in neuester Zeit getroffen hat. Dieser berühmte. Gelehrte hatte nämlich das Unglück, seine einzige," durch -körperliche'und! geistige Vorzüge ausgezeichnete achtzehnjährige. Töchter durch den Tob - p verlieren. — Wer die Verdienste S. D. Luzzattö's um die hebräische Literatur kennt, wer da weiß, welche harte .Stößedes Schicksals ihn schon getroffen, wird diese Nachricht gewiß nicht ohne Erschütterung vernehmen und dem frommen Dulder Thränen des wärmsten Mitleides gewiß nicht versagen. Möge ihm Gott Kraft und Stärke verleihen, um auch diesen Unsäglichen Schmerz zu überwinden, und möge er in wahrhaftem Gottvertrauen und in seinen gelehrten Forschungen Trost Und Beruhigung finden! — - - Ad vöcemowiD rv-Dfi möge es dem Schreiber dieser Zeilen gestattet sein, die Aufmerksamkeit derjenigen Leser der Allg. Ztg. d. Jud., die sich für Hebräische Sprache, Wissenschaft und Literatur interessiren, von Neuem auf dieses Institut zu lenken, dessen — wenn ich recht denke — nur ein einziges Mal und nur vorübergehend in d. Bl. Erwähnung geschah.*) Die Tendenz dieses dem von vr. Philippson gegründeten Institute zur Förderung der israelit. Literatur nachgebildeten Institutes ist, die Herausgabe^ älter, werthvoller, noch nie im Drucke erschienenen hebräischen Manuscripte, und bei ausreichenden Kräften auch *) Die Unternehmer haben niemals an uns eine. Aufforderung , einen Prospectus oder Bericht eingesandt, so daß wir keine Veranlassung zu einem Referate hatten/' Die Redäctiö'n. solcher/ 'dielrzwarßfchon -gedrückt, äber^ MöiksMteji^ worden-sind-'--Administrativ '-'ist -diese-ÄüstMde'ck -erwähnten Institutegänz conform. ' Mit ^ivei^Thalerh aböttüirt'-'Man' -auf-diel im >erstM- Jähre'chMüsMebön^ den SchtifteNbei deMMebäcteur des -HäMgid"/ Rabbiner "Silbermanuuiü'LyÄder-üüt wen-Herren vr. Adür- OberrabbiE in LiMdön-'Albert Eöhn in Päris, vr/Sachs in Berlin und 'S- D: Lüzzättö -'Professor in Padua, die- Leiterschäst des Institutes theilt. — In Folge der' - Mehrfach - - ausgesprochenen Zweifel -über Wen Werth der von diesem Vereine zu erwartenden Werke veröffentlichte der Herausgeber des -„Hainägid" in der jüngsten; Nummer (30 b. Bl.) nachstehendes Verzeichnis der Werkewelche feie; Setter fucceffii>e; ^evaltöäuge^ beü gedenken/ Mud zwar: 1)' Manuscripte 1^1^' (rr -iOlv'-w--(Ä-. * 'Sitrm- (2 5Kli!rp": '■»•öhb i73hi3Nb) 'ribsn (i'r;Ä) p4Sb nirr») ph2f nns-- '{V(n; (-»bb bri bpy* - twbbhir ibb»i: (7sr>' *»**''» frnnfta';Sb: Sb bä? 's*;t3b'tihby--mbi^"; :ribbb (n jOrrnabn .(3iw üw-f-Äib Gedrückte und'selten gewordene: S'w'>b)"-c!''b« >>2v ' rn«fa) -pni-»' ins- (k .(Qb-ib) -t -nbrte {i -; : Bis jetzk find nach der Versicherung des erwähnten; Blattes dem Institute 600 Mitglieder beigetreten; allerdings eine schwache Grundlage, um ' demselben einen dauernden Bestand zu sichern!'-- Es wäre Mher -sehr ^zuwünschen, - baff diesem für die Wissenschaft des Judenthums in'; vieler Beziehung interessantem Unternehmen genügende^ Unterstützung'werde-uDas müßte aber-bald-geschehendamit sobald' als - möglichzu Werke - geschritten und gleich im ersten Jahre- Erkleckliches - geleistet werden könne'! — v"* In dem öfficiellen Verzeichnisse der österreichischen Industriellen, die sich bei der'diesjährigen Londoner Ausstellung ' einer Auszeichnüng'erfreutenfinden sich-Lei'70 Namen doü Israeliten',' von denen bei 40 durch Medaillen und ' die Uebrigen durchs ehrenvolle Erwähnung ausgezeichnet wurden. Unter den von Israeliten vertretenen Städten ragen Wien- Präg, Brünn Und Pesth, sowie unter den Provinzen Oesterreich, Böhmen-' Mähren "'und' Ungarn besonders-- hervor. Auch ' Släbönien ist durch eine jüdische Firma vertreten, wogegen das jüdisch - stärkst bevölkerte Galizien nicht vertreten ist. — Die „Medicinische Wochenschrift" theilt mit, daß das Staatsministerium vor wenigen Tagen die Aufnahme eines' jüdischen Findlings in das kk. Findel-