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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1862-08-12 · Heft 33 (12.8.1862) · p. Seite 463

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
26 (1862)
Issue
Heft 33 (12.8.1862)
Date
1862-08-12
Page
Seite 463 (sequence 13)
Language
German
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403 So nimm, E r h ab n e s Prar^ mit Deiner Güte Auch unfern Dank, so gut er ünS gelang! Des Himmels Segen ferner Dich behüte Und krön' mit Freuden Deinen Lebensgang! Ein Wunsch beseelet heute das Gemüthe: „Solch.Herrscherpaar beglücke uns noch lang!" Mag höher auch der Wellen Sturmfluth. steigen, Des Lichtes Herrschast wird sich siegreich zeigen! Meriko. Mexiko. Der in Cincinnati erscheinende „Jftaelite" berichtet von hier aus: Die Hauptstadt eines Landes, mit dem man sich jetzt viel'beschäftigt, Mexiko, zählt gegenwärtig,-wie man es wohl nicht glaubte, ungefähr Hundert Israeliten. Sie beschäftigen sich mit dem Handel, und man fragt sie niemals nach ihrer Religion; ungejÄhrWiexzig.ihnen. hatten für die letzten großen Feste einen Saal gemiethet, wo sie den Gottesdienst feiettsn: Man halt sie gewöhnlich, für Freimaurer. Indessen hat ein Cingeborner, den höchsten Classen der Gesellschaft angehörend, endlich das Geheimnis durchdrungen: er^ hat erklärt, er hielte sich selbst für einen Abkömmling einer spanisch-jüdischen Familie, und einen großen Beitrag von Bemühungen und Geld angeboten, um eine israelitische Gemeinde in Mexiko zu constituiren und eine Synagoge zu erbauen. Schritte werden zu diesem Zwecke gethan werden, und man hofft, daß sie Erfolg haben, wenn die allgemeine Lage des Landes sich beruhigt Haben wird. \ A n z e i ge «. Dffene Stelle. Die Stelle des 1 st en Ca n to rs in Gothenbürg in Schweden ist sofort zu besetzen. Gewünscht wird ein im Mannesalter stehender unverheiratheter Mann, der eine schöne Ssimme hat und m u f i k a I i s ch c Ke n n tnisse besitzt, um Kinder zum Chor heranzubilden, auch völlig in der hebräischen Sprache bewandert ist.— Gehalt ist 700 Thlr. preußisch Courant jährlich, und kann durch Privatunterricht, wozu viel- Zeit übrig bleibt, erhöht werden.. Sich qualificirende Bewerber belieben sofort ihre Gesuche, mit beglaubigten Zeugnissen versehen, an den Vorstand der mosaischen Gemeinde in Gothenburg, Königreich Schweden, per Post emzusendep. ^/ Der Vorstand. V a c a n z. Die hiesige Synagogen - Gemeinde sucht zum 1. Oktober er. einen Lehrer, der den höheren Unterricht' an der diesigen Gemeindeschule crtheilen soll, auch befähigt sein muß, öffentliche Vorträge in der Synagoge zu halten. Als fester Gehalt sind. Dreihundert Thaler festgesetzt und kann sich das Einkommen durch Privatunterricht erheblich vergrößern. Qualificirte Bewerber wollen sich unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse an den Vorsitzenden der Repräsentanten-Versammlung, Herrn S. E. Jaeobus, bis zum 15. August er. melden. Schied elbein, den 10. Juli 1862. Der V o r st a n d. Die Stelle eines israel. Religionslehrers und Vorbeters für die hiesige Filial-Gemeinde Ot.tendorf, die mit einem guten Gehalt verbunden, soll mit dem Isten Januar k. I: wieder besetzt werden. Reflectanten wollen unter Beifügung ihrer Qualifications-Atteste sichportofrei an uns wenden. M. a r b u r g (Westphalen), im Juli 1862. . Der Synagogen.--Vorstand. _ Jacob Mosheim. Ein tücht. Lehrer findet in meiner Schulanst. dauernde Beschäftig. Jährl. Gehalt 150—200 Thlr. Bei tüchtiger Befähig. im Hebr. u. in fremden Sprachen kann durch Privatst. auf ein Nebeneink. von 200 Thlrn. gerechnet werden. Posen, im August 1862. WilezyNski^ Schulvorsteher. Die Stelle eines Rabbiners der israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main ist erledigt. Es ist hierdurch einem befähigten Theologen ein bedeutsamer Wirkungskreis eröffnet. Die hiermit verbundenen ansehnlichen Einkünfte dürfen als' bekannt vorausgesetzt werden. Diejenigen Rabbinen und Rabbinats-Eandidaten^ welche sich um diese Stelle bewerben wollen, haben ihre desfallsigen Anmeldungen binnen sechs Wochen bei unterfertigter Behörde einzureichen. Frankfurt a/M., den 6. August 1862. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. Die Lehrer- und Eantorstelle an unserer Gemeinde ist bis heute noch unbesetzt, und soll sofort, spätestens bis zum Isten October d. I. besetzt werden. Der Gehalt ist 350 Thlr. und 50 Thlr. Miethsentschädigung, außerdem noch einige nicht unerhebliche Nebeneinkünste. Wir ersuchen qualificirte Bewerber, sich baldigst bei uns zu melden. Stadtberge in Westphalen, den 5. August 1862. Der Vorstand der Sgnagogen^Gememde. .B'mb ,B'-nTnE ,mnrö »n- .,pnri.&p. ' ,rvnö*ltD wie auch alle andere in großer Aus wähl zu den billigstem Preisen Berlin, Klosterstr. No 13, 2 Tr. bei . - C. Boas.

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