Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 26 (1862)
- Issue
- Heft 27 (1.7.1862)
- Date
- 1862-07-01
- Page
- Seite 367 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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367 In bet hiesigen Kreis-Shnagogen-Gemeinde soll vom Isten October e. entweder die Schächter-, Vorbeter- und Religionslehrerstelle gegen einen jährlichen Gehalt von Thlr. 400. oder die Lehrerstelle allein rnit einem jährlichen Gehalte'von Thlr. 300. anderweitig besetzt werden. Qualificirte Bewerber wollen sich bis spätestens den 15. Juli e, bei dem hiesigen Vorstände unter Einreichung ihrer Zeugnisse melden. Bemerkt wird noch, daß das Nebeneinkommen beim Schächteramte nicht unbedeutend ist. Stallupönen, den 11. Juni 1862. - Der Vorstand der Kreis-Synag.-Gemeinde. Die in unserer Gemeinde vacante Religionslehrerstelle mit einem .Gehalte von Thlr. 250. soll schleunigst besetzt werden. - Hierauf Reflectirende belieben unter Einreichung ihrer Zeugnisse bei dem Unterzeichneten Vorstande sich zu melden.; Neuenburg, den 15. Juni 1862. , Der Vorst an d. H Heywanm L. Zaeoby. I. Meyer. An unserer Gemeinde soll ein Prediger zum 1. Oktober ». e. mit einem streu Gehalt von 350 Thlrn. pro anno, angestellt werden, der außer den Predigten in der Synagoge auch-Unterricht t an unserer Religionsschule zu erlheilen-hat.- . - ' Quäliffcirte-Betverber wollen sich in frankirten Briefen; unter: Einreichung ihrer. Atteste an den Unterzeichneten Vorstand bis 1. August a. e. wenden, der auf Verlangen jede etwa gewünschte nähere Auskunft ertheilen wird.'; Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde '' '»^zw Lstüenburg in Pommern ' Die Stelle eines Schächters und Religionslehrers in unserer Filial-Gemeinde Lüben, deren Einkommen 280 —30.0 Thlr. beträgt, ist vom 1. Januar 1863 ab anderweitig ' zu besetzen. - Bewerber um dieselbe wollen: sich unter Einreichung ihrer Atteste in portofreien Briefen bei der Vorstands-Commission der Filial-Gemeinde Lüben melden, und erfahren bei dem seit circa 5 Jahren dort fungirenden Schächter, Herrn Sturmann, das Nähere über die localen Verhältnisse daselbst. Ll^tznitz^ den 3. Juni 1862. : Der Synagogen - Gemeinde - Vorstand. Die hiesige Cantor-, Lehrer- und Schächterstelle, verbunden mit einem festen Gehalte von 150 Thlrn. nebst Accidenzien von 50 Thlrn., freier Wohnung und Benutzung der Gartenräume, ist sofort zu besetzen und anzutreten. Den Unterricht genießen 5 Kinder. — Qualificirte Bewerber wollen unter Einsendung ihrer Atteste sich baldigst beim Unterzeichneten melden. Deren bürg bei Halberstadt, im Juni 1862. :- ^- v Der Vorstand. S. Wittniund. An der hiesigen fünfclässigen jüdischen Schule-' ist die Stelle des ersten Lehrers und1 Dirigenten dieser Anstalt, mit welcher ein Gehalt von 400 Thlrn. verbunden ist, vacänt. Qualificirte Bewerber, die äußer dem erforderlichen pädagogischen Wissenden Nachweis zu führen im Stande sind von einer erlangten höher» Zeitbildung, gutem hebräischem Wissen und außerdem ein Zeugniß über abgelegte Rectorprüfung, von welchem jedoch nach Ermessen des Schulvorstandes Abstand genommen werden kann, beibringen können, wollen ihre Anmeldungen bei uns anbringen. .. . . Reise - Entschädigung behufs Abhaltung der Probe- Lection wird nicht gewahrt. Krotoschin (in Preußen). Der israelitische Schulvorstand. Die Gemeinde Meisl-Synagoge in.Prag, die im Begriffe stehet, einen geregelten Gottesdienst.'in ihrem Bethause einzusühren, wünscht einen Prediger und Rabbiner aufzunehmen, und hat als fixes Salair vorläufig Fl. 1000. ö. W. nebst freier Amtswohnung festgesetzt. Geeignete Bewerber belieben sich unter Nachweis ihrer bisherigen /Amtswirksamkeit und unter Angabe der Zeit, wenn sie zur Abhaltung einer Probe-Predigt hier einzutresfen Willens wären, an das Vorstands-Mitglied Herrn S. Goldschmidt, Juwelier, Langegäffe No. 926 in Prag zu wenden. " s Der Vorstand der Meist- Synagoge. Die Gemeinde Mer s l - Syna g o g e in Pr äg wünscht einen musikalisch gebildeten' Eantor, der einen Chor zu unterrichten und zu leiten versteht, äufzunehmen. Das fixe Salair ist vorläufig auf Fl. 600. öst. W. nebst freier Wohnung festgesetzt. Geeignete Bewerber belieben sich unter Nachweis ihrer Befähigung und bisherigen Verwendung in diesem Fache und unter Angabe der Zeit, wenn sie zu einem Probe-Vortrag hier eintreffen könnten/ an das Vorstands-Mitglied Herrn H. S. Goldschwidt, Juwelier, Langegasse No. 926 in Prag zu wenden. - Der Vorstand der Meist-Synagoge. Bacanz. Für einen unverheiratheten Lehrer/ Welcher befähigt ist, außer den gewöhnlichen Elementargegenständen auch Unterricht in der hebräischen und französischen Sprache, der Musik und der kaufmännischen Buchführung zu ertheilen , und sich hierüber mittelst Zeugnisse, legitimsten kastn, steht mit einem jährlichen Gehalte von Fl. 350. eine Stelle hierorts offen. Die Zahl der Kinder betragt ungefähr zwanzig. Bewerber wollen sich gef. unter'frankirten Zuschriften an Unterzeichneten wenden, welcher bereit ist, auf weitere Anfragen Aufschluß zu geben. Seligenstadt bei Frankfurt a/M., im Juni 1862. Moses Bacharach.