Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 26 (1862)
- Issue
- Heft 17 (22.4.1862)
- Date
- 1862-04-22
- Page
- Seite 218 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Wiederbeseßung des Raibmats in Mannheim betreffend. Zur Wiederbesctzung der durch den Tod des Rabbiners Präger erledigten Stelle in unserer Gemeinde hat der Synagogenrath geeignete Schritte gethan, indem er durch die Gemeinde 12 Männer wählen ließ, welche ihm Lei der Ernennung eines würdigen Nachfolgers rathend zur Seite stehen werden. In der am 23. März stattgehabten gemeinschaftlichen Sitzung wurde beschlossen, bis zum 1. Mai (auch spätestens 15. Mai) a. c. Vorschläge entgegenzunehmen, welche die Berufung eines competenten Mannes bezwecken. — Eine richtige Wahl ist für unsere Gemeinde von hoher Bedeutung; es ist aber auch zu erwarten, daß die ^Bewerbung von Männern gewürdigt wird, welche bei entsprechenden Eigenschaften die seltene Gelegenheit finden, einer Gemeinde als Seelsorger vorzustehen, die dem Fortschritte huldigend, in allen ihren Gliedern vollkommen einig ist. Möge es den Bemühungen des Synagogenrathes gelingen, den rechten Mann für die Gemeinde zu finden, und wir hoffen, es giebt die Veröffentlichung dieses seines Beschlusses Veranlassung, daß sich unser Wunsch bald verwirkliche. Anmeldungen sowohl als freundliche Hindeutungen auf Männer, welche einem Rufe folgen möchten, sind zu adressiren an den Großherzogl. Synagogenrath in Mannheim. Mannheim, 4. April 1862. Die Lehrerftelle an der hiesigen öffentlichen Elementar- und Religionsschule wird mit dem Isten Juli e. erledigt. Der Gehalt beträgt jährlich 250 Thlr. außer Nebeneinkünften. — Qualificirte Bewerber ersuchen wir, ihre Offerten nebst den erforderlichen Zeugnissen an die Unterzeichnete Commission gefälligst schleunigst einzusenden. Culmsee, den 8. April 1862. Die Commission der israel. Elementarschule. C. Hirschfeld. Der Posten als Schächter, Canror und Religionslehrer wird am l. Juli c. hicrselbst vacant. Gehalt bei freier Wohnung 170 bis 200 Thaler, ercl. Nebencinkünfte. Qualificirte Bewerber wollen unter Einreichung der Atteste sich bis zum 15. Mai e. bei dem Vorstande persönlich oder schriftlich melden. Reisekosten werden nicht vergütkgt. Praußnitz in Schlesien, den 13. April 1862. Der Synagogen-Vorstand. Ein Hauslehrer, der nächst den Elcmentarwissenschaften auch im Hebräischen und Französischen unterrichtet, findet bei freier Station und 100 —120 Thlr. Honorar p. a. eine Anstellung bei I. Jaeobowitz in Orzesche bei Nicolai O/S. Cm israelitischer Hofmeister, der in der mosaischen Religionswissenschaft, in den Lehrgegcnständen der Realschule und des Commcrzfaches, sowie auch in der französischen, englischen oder italienischen Sprache und im Clavierspiele gründlichen Unterricht zu ertheilen die Fähigkeit hat, findet zu Anfang Mai l. I. in einer distinguirten ist. Familie in Südungarn ein sehr vortheilhastes Engagement. Offerten nebst Gehalts - und sonstigen Ansprüchen sind baldigst zu richten an Melchior Schreyer's Erben in Arad in Ungarn. Pension für Knaben iir Frankfurt a/M. In meine seit einer Reihe von Jahren dahier bestehende ErziehuNAs-Anstalt, zu deren Erweiterung und zweckmäßigeren Einrichtung, sowie zur freiern Bewegung der Zöglinge ich eine eigens dazu eingerichtete Behausung mit entsprechendem Hofraum und Garten käuflich erworben habe, können noch einige Zöglinge, welche gleichzeitig die Schule besuchen, oder die Handlung in einem Hause dahier erlernen, ausgenommen werden. Sorgfältige Nachhülfe zur Beförderung der Fortschritte in der Schule, gründlicher Unterricht, in allen zum Handlungsfache erforderlichen Lehrgegenständen, namentlich in den neuern Sprachen, sowie gewissenhafte Beaufsichtigung und liebevolle Pflege der Zöglinge verbürgen den verehrlichen Eltern die erwünschte körperliche u. intellectuelle Ausbildung ihrer Söhne. Geneigte Anmeldungen und Anfragen bitte ich nach meiner untenbezeichneten neuen Behausung an mich zu adrcsstren. Dr. L. M. Löwenstein, Langestraße No. 47. Zwei junge Mädchen finden noch Aufnahme in meinem Pensionat. Berlin. verwittw. vr. Cohn geb. Levin, 5. Oranienburger Str. 5. finden unter vortheilhaften Bedingungen (s. No. 9 d. Bl.) Aufnahme bei Dr. H. Lorje zu Frankfurt a'O. Israelitisches Pensionat und höhere Töchterschule von Fräulein Rosa Levi«. Köln, M a u r i t i u s st e i n w e g 17. Diese Anstalt bietet den Zöglingen jede Gelegenheit, sich sowohl in Wissenschaften, als auch in fremden Sprachen auszubilden. Englisch und Französisch wird abwechselnd im Haufe gesprochen. Auch im Haushalte werden die jungen Mädchen angeleitet. Näheres bei der Vorsteherin,