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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1862-04-22 · Heft 17 (22.4.1862) · p. Seite 219

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
26 (1862)
Issue
Heft 17 (22.4.1862)
Date
1862-04-22
Page
Seite 219 (sequence 15)
Language
German
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219 Israelitisches Pensionat in Leipzig. Im Hause des Unterzeichneten finden Knaben, welche eine der hiesigen Lehranstalten besuchen sollen, die gewissenhafteste geistige und körperliche Pflege. Empfehlungsschreiben competenter Männer werden auf Verlangen vorgelcgt, resp. eingesandt. Vr. Emanuel Samostz, Lehrer am modernen Gesammtgymnasium. Eine indische Pensioirs- und Erziehung^-Anstalt für Töchter gebildeter Eltern unter Protection des hochwürdigen Rabbinats ist ein tief gefühltes Bedürfniß, und habe ich mich, mehrfach dazu aufgefordert, entschlossen, eine solche mit Unterstützung meiner Töchter, welche geprüfte Lehrerinnen sind, zu gründen. In diese Anstalt werden Mädchen vom 7ten Jahre an bis zum iSten Jahre ausgenommen und erhalten bei wahrhaft mütterlicher Pflege Unterricht in Allem, toa$ zur Erziehung eines gebildeten Mädchens der Jetztzeit gehört. Für die besten Unterrichtskräfte habe ich gesorgt und stehen .mir die nachdrücklichsten Empfehlungen zur Seite. Der Herr Rabbiner Dr. Philippson in Magdeburg, so wie der Herr Rabbinatsaffessor Rosenstein hier wollen die Güte haben, Näheres mitzutheilen. Zu Anmeldungen bin ich täglich in meiner Wohnung, Klosterstraße 47 zu sprechen. - Berlin, im Februar 1862. Minna Wasserman, Klosterstraße 47. £tn Wittwer, Anfangs der 30er Jahre, Vater von « 3 Knaben und Besitzer eines lebhaften Weiß- « i waareu-Gefchäftes, ist Willens, sich mit einer gebilde- \ ' ten und anständigen Dame, gesetzten Alters, wieder zu; verehelichen. Es wird hierbei auf eine äußerst charakl : tervolle, sanftmüthige Person Rücksicht genommen, die \ i namentlich zu den zu erziehenden 3 Kindern Liebe hat. |; Auf Mitgift wird weniger, dagegen auf diejenigen Per-? ' sonen auch reflectirt, die schon in einem offenen Laden- <; geschafte und wo möglich in einem ähnlichen thätig!! waren. Gefällige genaue Anträge sub H. 0. No. 33. : | franco an die Expedition dieser Zeitung, wobei bemerkt \ j wird, daß anonyme Offerten unberücksichtigt bleiben, j \ andererseits jedoch die größte Discretion zugesichert wird. \ >A^\ArfVWV/W\/VWWWV\-eVVWV\A/WWWVWW>yWVNA^WVW\ Eine Gouvernante wird gesucht für ein achtbares Prager Haus zu e i n e m Mädchen unter sehr annehmbaren Bedingungen. Vollkommene Kenntniß der französischen Sprache und des Clavierunterrichts wird beansprucht. Offerten werden möglichst bald unter der Adresse: Buchhandlung des Hrn. Adolf Kuranda zu Prag für D. F. erbeten. B a e a rr z. Die Cantorstelle in unserem Tempel ist noch unbesetzt und Bezug nehmend auf unser letztes Ausschreiben, wollen Reflectanten recht bald an unfern Vorsitzenden, Herrn Moritz Eichborn sich melden. Posen, im März 1862. Der Humcmitäts - Verein. Die Lehrer- und Cantor-Stellc bei hiesiger jüdischer Gemeinde wird vacant und kann im Septbr. oder Octbr. d. I. besetzt werden. Bei freier Wohnung wird ein anständiger Gehalt zugesichert. — Rcflectirende wollen ihre Offerten einreichen. Lippstadt, April 1862. Der Vorstand. Vom Isten Mai oder lstcn Juni l. I. findet bei mir eine Erzieherin eine Stelle. Der Unterricht wird verlangt in allen Nealgegenständen, französischer Sprache, Musik und Hebräisch lesen, sowie weibliche Handarbeit. Beiläufiger Gehalt 15 — 20 Fl. monatlich nebst freier Station. Reisekosten werden vergütet. Hierauf Refleetirende wollen mir die Oualificationszeugnisse znkommen lassen. Oderberg in Oberschlesten, 6. April 1862. Salornon Haas. Ein jüd. junger Mann, welcher Lust hat, die Landwirthschaft zu erlernen, wird Hum baldigen Antritte gesucht. Auf frankirte Anfragen werden vom Unterzeichneten die näheren Bedingungen mitgetheilt. Obra bei Kozmin (Großherzogihum Posen). Czapski. Ein junger Mann, der seine Lehre bestanden, in allen kaufmännischen Fächern erfahren ist, schöne Handschrift schreibt, einfache und doppelte Buchführung versteht, sucht als Volontair sofort oder z. baldigen Eintritt eine Stelle, wo am Sabbath und Feiertagen geschlossen oder er von Arbeit an diesen Tagen befreit ist. Gefällige Offerten unter R. J. 84. besorgt die Expedition dieses Blattes. Eine israelitische Dame in den Dreißiger Jahren, von guter Familie und feiner Erziehung, musikalisch gebildet, in Sprachen bewandert und heiterer Gemüthsart, sucht eine Stelle als Gesellschafterin in einem vornehmen Hause bei einer älteren Dame oder bei schon erwachsenen Fräuleins. Dieselbe würde auch aus Wunsch die Leitullg eines Hauswesens dabei übernehmen. Zwei GeseHesrollen, rrmn ‘nso sind dem Verkaufe ausgesetzt und wollen sich Kaufsliebhaber gef. wenden an I. Weil, Lehrer und Vorsänger zu Ko che ndors in Württemberg.

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