Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 26 (1862)
- Issue
- Heft 4 (21.1.1862)
- Date
- 1862-01-21
- Page
- Seite 47 (sequence 11)
- Language
- German
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4G gen-zu treffen^'.'daßes?-Seinem jüdischen -Kinde.während des -schulpflichtigen Alters an . dem, erforderlichen - ReligionsuNterrichte fchle/; unstreitig sehr wohlthättg gewirkt. Wir -wollen wünschen und hoffen-? daß.die Juden überall in/diesen so-tzaturlichen'und' heiligsten >'allmPflichk ten sich - der - Frecheitu würdig verweisen mögen» » Diese Mahnung muß besonders an die israelitischen Gemeinden in-Danzig gerichtet werden:??Hier harrt die Schulz frage: ^eit vielen Jahren ihrer Erledigung- Nur für die Kinder der Armen in den beiden Freischulen ist der Religionsunterricht obligatorisch; »dagegenist es den circa 40.0; bemittelten, und:■ reichen Familien völlig selbst überlassen, ob und wie sie ihre -Kinder in der Religion unterrichtenlassen wollen-» Vier Gemeinden scheinen den Jugendunterricht gar nicht für eine »Gemeindeangelegenheit zu halten, sondern» zu glauben,: wenn nur eine-Synagoge da sei mit einem Vorbeter (auch Schächter) darinso sei. die Gemeinde fertig. . Nur die fünfte, die Altfchottländischej. hat beülderWnstellung Hres -jetzig gen Rabbinen einen Werth daraus gelegtdaß derselbe auch als Schulmann gebildet sei und als solcher gewirkt habe.» Auch - hat sie denselben 'contractlich verpflichtet) dev Jugend ihrer Gemeinde den Religionsunterricht zu ertheilen: Aberdiese Fürsorge ist größtentheils dadurch illusorisch geworden, daß sie »nicht auch ihre Gemeindemitglieder verpflichtet 'hat?,- ihrer »Jugend von ihm diesen Unterricht ertheilen zu lassen. Ein? Gemeindeschullocal ist -nicht vorhanden?, Lehrapparat' nicht beschafftem Schulvorstand besteht nicht: -y-V- Dies Alles war nun eine schwebende »Frage-deren Lösung verschoben^ wurde mit der - nicht ungegründeten Entschuldigung, -daß erst nbzuwarten? sei'- ob die Regierung die Gemeinden zu''einer oder mehreren vereinigen , oder ' sie in ihrem - jetzigen Bestände belassen werden. Jetzt -hat die Regierung nicht mehr darüber zu entscheiden.? Was» wird» geschehen/ was muß"geschehen-- wenn die Danziger 'Juden nicht' vor denen des kleinsten Dorfes im - preußischen Staate znrückstehen wollen? Das-Stichwort? der! Neuzeit ist: : Wer die Schule hat, hat die Zukunft. Dieser Satz läßt! sich auch eben so richtig umdrehen: Wer - keine? Schute hathat keine Zuknnfb- 'SoMückLnihn-mngefähr'der^Talmud aus. (Sabb'. 119b.^ vy dv nms pavirm pn»-rra-' bv ■■ „Eine Stadt/: worin der Jugend kein Religionsunterricht ertheilt wird, wird wüste Mögen also' dieM^Gemeinden-../duWeMnmals,: durch' fünf'? Synagogen.' ^getrennt' sind r-zuws ewigen Andenken bleiben, bis rptüE kommt r< nursmögen '^ihre 400 Familien die Kinder in einer Schule vereinigen, um sie zur Erkenütmst ^ünd-Verehrung des Einzigen zu Führens! i -fi!* - n 1!5 Oesterr;11 Wien, 4l, ^nuar^. Äer.^e^rerungsen!iwürf^' er^ Religions-Edictes wird hon .id^n Mramoutapen eben so heftig»angegriffen,, wie. seiner Zechidask-von--dem confessionellen Ausschusse-' des Abgeordnetenhauses!-äusgetirbeitete* Religions-Edict.'' Die 'geistliches Mitglieder der mit der Ausarbeitü'ng * ÄS "NeglerunKent^nrD' betrauten Commission haben gegen denselben Verwahrung eingelegt und der Cardinal Erzbischof von Wien hat sich offen. M seK^scharfhwAusdrDen gegen denselben ausgesprochen. Seinem Einflüsse ist es auch zuzu schreiben, daß-, der Ministerrath die Revision, welche in, hie.sem Falle; gleichhedeutetld. .-mit, MestringstuD ist, beschlossen hat. So zahm der i ministerielle'- Entwurf auch ist ,-»so.hat er - doch jedenfalls das Verdienst?, daß er* - mit-Ä>nÄrtW- Periöde bricht.' DWgeji'''Ä^ÄeH'reuVw}* cordatsmänner guf das Aeußerste,' s^.stwA^mM.zugeben, daß die MbischMchenMyrißtls,/^wMe W.dem Concordate - - unverantwortliche.gesetzgebende,. 'Behörden sind- -die den Ministerien der Justiz, dtzs^Jnntzkn Nttö des* Cuktus Concürtenz - machen /' ihre HrätogaW^ lieren, Wd werden daher: sicherlich Alles husbieten^Ä die Iürüänahme.des mimswrlellen.sLnMurfe.s, .zu .er^ wirken, obwohl derselbe. inwer;Thatikaum?.mchr als eine -i Abschlagszahlung i für - - bescheidene; Meinüther genannt werdew kann?/?da? darin^'die»MbhMMüt M bürgerlichen^ Rechtes' hori' dM GlWeMbMnimD MH" d^ ^Dhi^deye^ christlichen. Eonfessipnen zu Mander, nicht - aber; auch.;ppnh her-- nichtchriftlichen! -Bevölkerung die Rede ist. Das Schicksal, welchMbas'lRMgivM-^ .-ONgMennwerdenin wie weit man in Oesterreich gevrhrrwf>.'