Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 26 (1862)
- Issue
- Heft 2 (7.1.1862)
- Date
- 1862-01-07
- Page
- Seite 23 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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nichp i anwesend' war, * weil1 er tzeM 'M Betheiligung der Judenf an solchen Demonstrationen prötestirte und die Betheiligung der Juden an christlich-religiösen Ächten als durchaus unpassend erklärte. Die reformjüdische Gemeinde - dagegen u hat WiS-'i rjcht-Mer' ÄMneue Wahl: ihrer Prediger oder Sprecher an die' Stelle der arretirten vr. Jastrow - und Kramstück' noch nichts verlauten lassen. - - (Ostsee-Zig.) Do naufürstenth ümer. Aus der ' Moldäit, - Ende'i December. (Privatmitth.) Wenn das allgemeinverbreitete Gerücht, daß der; verehrte Menschenfreund Kog ü ln i tz a n h gemäß der im Januar künftigen Jahres stattfindenden Divanberathungwieder--in-Rchiertttttz der jetzt von der hohen Pforte' bestätigtenvereinigten Donäufürstenthümer^. eintreten würde / - sich - bestätigte / fö Würden unsere hiesigen Glaubvnsbrüder'^ einer ' glücklicheren- Zeit ettfc* gegengehenundnlcht-Mhr- -solche der ' Aufklärung des neunzehnten Jahrhunderts hohnsprechende Erlasse, wie sie bekanntlichvor Kurzemerflossen , aber/ Gott sei Dank! nicht zur Ausfiihrung gekommen sind *), zu erwarten Haben. - Besonders Wird auchwänn die Gründung israelitischer Schulen -ins Werk gesetzt werden. Italien. Mailand, im December» (Educ. isr.); An der hiesigen. Akademie ist ein Israelit, Herr G.J. Askolials Professor des, Sanskrits / der. alten Sprachen und der Philosophie der - Sprachen .'angestellt: . Rom,. im December. (Edue. isr.) In jüngster Zeit wurde. das Verbot//daß Juden-christliche Dienstboten halten von Neuem mit großer Strengeseingeschärft. Auf das Gerücht, daß einige christliche Dienstboten von Juden ^gehalten würden , erfolgten: Haussuchungen. bei mehreren jüdischen.Familien, die -mit großer Härte ausgeführt/wurden. .• *) Wir freuen uns, dies.abermals' bestätigt zu hören, Jo daß also die gewaltthätige Vertreibung i unserer GlaubenSgeno'sten vom platten..Lande in der Wallachei nicht stattfinden' wird. :; Wir freuen uns dessen zwiefach, weil dies Resultat unserer Bemühung^dann derjiachdrücklichen BWMMüyg ^Ves" „Levsni^7zu verdanken,ist. ' " "' s DieM^act^om. Haag, 11. December. Unsere zweite Kammer lieferte an diesen Tagen das seltsame Schauspiel, daß ein Israelit'' (der Justizminister) das Bestehen der gesetzlichen Feier des Sonntags gegen zwei christliche Mitglieder der Kammer vertheidigte, welche die Aufhebung des dahin? zielenden Gesetzes verlangten, weil es mit der Verfassung im Widerspruche sei. . Obschon der W-' nifter dies., anerkannte, hielt er doch-die Zeit noch lange nicht' für gekommen, um ein solches Gesetz abzuschaffen. Nordamerika. New -Orleans, im November. Nach amerikanischen Blättern ist der frühere Senator der Union, Benjamin, dem von dem Präsidenten Buchanan der Gesandtschaftsposten in Madrid angeboten war, - den er aber abgelehnt, Kriegssecretär des Präsidenten? der conföderirten Südstaaten, Jefferson Davis, geworden — also abermals 'ein Minister jüdischen Glaubens. .Unsere Leser werden sich erinnern, daß schon beim Beginn des Bruches Herr Benjamin ~ freilich zu unserm großen Bedauern — im Senate eine Rede für die abgefallenen Staaten gehalten. Philadelphia, im December. Ueber das Verbot, andere als christliche Feldprediger im Unionsheere anzustellendaswir bereits erwähnten, enthält das Dewniberheft des,-Sinäk^ Ausführliches in folgendem Artikel. „Die Gerechtigkeit erfordert, eine von uns im jüngsten Hefte dieser Blätter in Betteff der Nichtzulassung von Juden zum Amte eines Feldpredigers in der Armee der Vereinigten Staaten dahin zu berichtigendaß diese constitutionswidrige Verordnung nicht vorn Kriegs^ minister Cameron, sondern vom Congreß ausgegangen!» Der Prediger-einer jüdischen Gemeinde in New-Aork, A. Fische!, hat sich nach-einem Berichte der „Illinois Staats-Zeitung^ an das Kriegsministerium gewendet, um die Anstellung eines Feldpredigers mosaischen' Glaubensbekenntnisses in dem Cameron-Dragoner-Regiment zu erwirken, da ein großer Theil der Mannschaft dieses Regiments und - eine Mehrheit der Officiere desselben Israeliten sind, woraus vom Kriegsministerikkm nachstehende Antwort erfolgte: „Mein Herr! Ihre Eingabe vom 17./d. M: nebst dem eingeschlossenen Schreiben des Hon. F. A. Conklich bezüglich der Feldpredigerstelle in dem Cameron-Dragoner-Regiment habe ich erhalten. In Erwiderung darauf' habe ich Sie achtungsvoll in Kenntniß zu setzendaß die 9. Section des Conbestimmt daß der Feld- / Prediger,-welcher auf Gmnd der Erwählung durch die