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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1861-12-17 · Heft 51 (17.12.1861) · p. Seite 734

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
25 (1861)
Issue
Heft 51 (17.12.1861)
Date
1861-12-17
Page
Seite 734 (sequence 6)
Language
German
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yllW-») -Wd.z-d-apMüsein..Mema ■,-dWchtxLntzy ließ.x Freilich muß?dMBlrch Kben.chadurch -nach..tzer,-einen-pder, an* dcrn Meitze Hin-verstoßen z -jaber/welches,, prüginetz B,uch, namentlich auf transcendcntalem . Gebiete/ist tzMls Me? sem Schicksale, eManM!, /.WjsseflHast.jK Macht,- eine Pacht,: ..sich. c.frH... -oder., ..spM.Hre Wege zu Erringen weiß, . darum ist auch; diese.Religionslehre der. Zukünfj der.israelitischen.Religion, ge,widmest, ,,-D»er.^'err.B^aM mo.tivirt diese Widmung auch damit/ daß dje, i'srqeWsche Religion -vorzüglich.^.auf .die ZukunsHgerichtet ist, welcher wir. fort auch ßopt^..dienen...wollen, i,nrjAufrichtigkeit und Hingebung, n „Das 1 sie jVorworst welches .die Del)icat.ion rechtfertigt, und erklärt,ist ein kurzes Msums der berühmten Vorlesungen:, „die religiöse äb,ep'.'. Im eigentlichen Vorworte wird.der Standpunkt der.Neuzeit und der Gesichtspunkt ..des Vers, genau präeisirt. Keine Zeit vermag estvas. Vollendetes hervorzubringen,, jede.Zeit.ist eigentlich, nur ein Durch- und U^cbergang/aus einem Vergangenen, zu einem. Zukünftigen),.nnfere.,.Gegenwart ist eine UebergangsVeriode.!. ..Kaß,,Bestreben, des.»Herrn Vers., geht dahin, .innerhalb der/Lehpe..selbst, .die bestimmte —-..erschüttert gewordene — Ueberzeugung .wieder zu erneuern, oder als normal, wieder^hinzustellen, auf Grund derselben den Zusammenhang und. die geschichtliche Entfaltung der concreten religiösen. Gestalt zu zeigen, dadurch die verschiedenen Fragen zu ,beleuchten,, die Gründe, dafür und dawider zu. erörtern, und somit ein Urtheil anzubahnen. Der Iste §. beantwortet die Frage: Was ist Religion? Die Religion; ist, das Verhältniß. des Menschen zu Gott. Aus, drei Momenten erwächst, im Menschen das Bewußtsein und der Begriff eines göttlichen Wesens. Zuerst aus dem Gefühle her Abhängigkeit von einer höhern Macht. Niemand, der auf seine Vergangenheit zurückblickt, kann behaßWü, daß er sich selbst feinen bestimmten Absichten gem^st''. stine 'Lebensrichtung ‘gegeben^,' die' ' Fäden.' seiner Schicksale in Händen gehabt, und. seine Ziele, in Konsequentem Anstreben - erreicht habe, Eine zweite. Wurzel, aus welcher der Begriff eines göttlichen 'Wesens hervorsprießt, liegt in dew Verkangeni' des" menschlichen Geistes nach Höherem. Niemals erstickt und'. erlöscht das Verlangen nach Höherem m dem Menschen ganz/. der erste Klang aus einer höhern.Geistesregion'machtffeine Seele erzittern, und regt, - selbst" dunkel itv ihm^, > feine-schlürnmernven Fähigkeiten undTriebe auf. Endlich/'das Bewußtsein heS Menschen' .besteht wesentlich'' in der. Verbindung „von Wirkung ynd Ursache/--Dap Menschengeist kann also nicht/anders denkewuls: Alles ist Wirkung einer Ursache, atz) Wachen. Wirkungen, einer,,exsten^ und höchsten jftr.sache, ,.Ms,^göDchen, Wesens.- Bei, den arabisch-.jüdischen^.PH)losophen -spielt allerdings das . eine bedeutende -Rolle, .ciber-nicht in Bibel und TMmu^. /.,,2ch^hül . dep,Ewige, dein Gott, der dich. au.S. Axgppten . geführt",.,beginnt-her Dekalog, lautetdie Änkündigung^dss sich offenbarenden .Gottes,.,aber nicht der Himyzel amd, Erde geschaffen..-.Darum, verschmäht, wie es uns . bedünken will,,.diej. jüdische Religionswissenschaft diesen, wie. überhaupt, alle subjektiven Beweisc, sie kennt nur d en Gott,, der sich offenbarte auf Sinai und in der Geschichte.., .Sotzen, nicht, die 72 in Alerandrien deswegen geschrieben, haben „Gott schuf", statt.„schuf Gott", um anzudeuten, , daß die . Erkenntniß Gottes von der vorausgegangenen Schöpfung §n ich t abhange?*) —. S. 7. heißt es:.Der allgemeine Name,für das Verhältniß des Menschen ,zu Gott ist:. Religion. In .der. Anmerkung, Hierzu wird Ciceros etymologische Ansicht gebracht: religio bon relegere. Wir meinen, dem religio entspreche demnach das hebräische und das schwepzu erklärende «ip» LNp könnte „religiöse Versammlung" bedeuten. §. 2. handelt von dem Inhalte dieses Verhältnisses, es besteht l) in der Erkenntniß Gottes, 2) in der Verehrung Gottes, 3) in dem von diesen durchdrungenen und durch sie geordneten l; und bestimmten Leben des Menschen. Sehr richtig. Wenn es - aber: dd 1 heißt: Gott werde von uns 'nicht allein gedacht, sondern auch gefühlt, so müssen wir' bemerken, daß' ein Gott der Gefühle dem Jüdenthuin zuwider, dieses dringt "lediglich auf Erkenntniß, daher die Schwärmerei keinen Böden rin reinen Judenthumc hat) Gefühle sind wandelbar, und wechseln noch mehr als Wind und Wetter. Allerdings aber spielen die Gefühle bei der Verehrung Gottes ihre geziemende Rolle; mit der *) Wir 'müssen gegen diese Ansicht des geschätzten Reccnsenten. .durchaus protestireii. Die heilige Schrift fängt nicht ani.t de,n Zehn-Geboten an, sondern mit / „Im Anfang schuf Gott den Himmc! und'die Erde", mit der ausführlichen Geschichte det Schöpfung' durch Gott, will' also die göttliche Schöpfung zur Grundlage unseres Religionsgebäudes machen. - Im Dekalog selbst wird der Sabbath auf.die Schöpfung Dottcs, gegründet.; - die Propheten und Psalmisten (z.V.Ps. 19, 10ch) und Jjob,berufen sich o'ft,", genug" aust'die 'Schopfü'ng als Beweis für has Dasein und die Eigenschaften'Gottes. Dies' aus ''der bibM scheu und sömit tfraelitischen Anschauungsweise streichen zu wollen, »hieße an diowabbinische Befangenheit- und Abgeschlossenheit aus dem .Gebiete der Lehre zurücksallen., / vr. L. Philipp so n.

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