Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 25 (1861)
- Issue
- Heft 47 (19.11.1861)
- Date
- 1861-11-19
- Page
- Seite 683 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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n ^Züm tlsten?Januar k. .Zl^kann! bei ' Mr i-ein^^ Erzieherin/plMirt^ werden, welche Mädchen'in den Realgeßenstäüden, der. französischen Sprache, Religion, Hebräisch lesen- Clavier und in den weiblichen Handarbeiten zu unterrichten fähig ist. . '; Ungefährer Gehalt nebst freier Station 15 Ft/'österr. Währ.; monatlich. Reisekosten wttden vergütet. : Hierauf Reflectirende wollen ihre Zeugnisse untkr meiner Adresse nach O d er b erg, k. k. Schlesien, einfchicken: v-■■Salomon Haas. Eine Erzieherin, die ' in den Realien, der französischen und englischen Sprache, so wie im Clavierspielen unterrichtet, die. besten Zeugnisse/ .über' sittlich', religiösen Lebenswandel, Befähigung und guten Erfolg ihrer bisherigen Wirksamkeit vorlegen kann, sucht zu Neujahr ein anderweitiges Engagement. Franco-Offerten wird der Großherzogl. Landesrabbiner, Herr Ltzr. Cohn in Schwerin entgegennehmen: Eine jüdische, sehr gebildete Gouvernante, Preußin von Geburt, sucht in dieser Eigenschaft sofort einen Posten. Näheres portofrei beim Privatlehrer T. Tcrußin in Teplitz. Die hiesige Cantorstelle ist seit bereits 6 Monaten durch Cantor Herrn Elkan, Zögling des vom Ober - Cantor Herrn Deutsch zu Breslau gegründeten Musik-Instituts, besetzt. Da wir mit den Leistungen des p. Elkan durchweg, besonders aber an den hohen Festtagen zufrieden sind, so. können wir genanntes Institut .sowohl .zur Ausbildung von gediegen geschulten Cantoren, als auch auf solche reflectirenden Gemeinden aufs Beste empfehlen. Thorn, den 30. Oktober 1861.;; Der Vorstand der Synagogen - Gemeinde Literarische Anzeigen. In Baumgärtners Buchhandlung zu Leipzig erschien so eben, und ist durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Die Rechte der Israeliten, Athener und Römer, mit Rücksicht Mf die neuen Gesetzgebungen ... für .... Juristen,: Staatsmänner- Theologen, Philologen, Phi- ' losophen und Geschichtsforscher, in Parallelen dargestellt. Ein Keitrag y zu einem Systeme und zu einer Geschichte des Universalrechts. Von Samuel Mayer, Rechtsanwalt in Hechingen. Ister Bänd-: Das öffentliche Recht.. ' gr. 8°. broch. Preis 2 Thlr. ' '' " Jn^ -Baumgartners^ Buchhandlung in L ei p z i g ist erschienen und durch' älleWuchhandliingen zu beziehen: Die Hesigisil der, Gesellschaft und die - Entwickelung der Menschheit ^zu ihr> . dargestellt in zehn Vorlesungen ' - von Ludwig Philippson. .-hrochd;Preis^24 Ngr. , Bei Friede. Andr. Perthes in Gotha ist erschienen: I^eurnann, Wilhr, Die Stistshütte in lBild und Wort. Mit 79 ' in den Tert gedruckten Abbildungen und 5 Tafeln in Farbendrüch gr. 8. Thlr. 6. Coblenz, 8. November. Herr vr. Lehmann widmet mir, einer, wie er sich ausdrückt, höchst bedeutenden(!) Persönlichkeit, einen mehrere Seiten in Anspruch nehmenden Artikel, welcher beweist, daß ich trotz meiner Unbedeutendheit doch recht zu zielen verstanden habe. Nicht, um den neuen Verdächtigungen mit vielen Worten entgegenzutreten, fühle ich mich zur Veröffentlichung dieser Zeilen bewogen, sondern nur,' um den' ft11lichen Standpunkt eines Mannes, welcher ohne Geschick, ohne die geringste Befähigung/ imd in einem Styledessen ein Tertianer sich schämen würde, zum Haupt und' Führer einer Partei, und zwar einer nür für sich Berechtigung beanspruchenden Partei, sich aufwirft, nochklarer zu zeichnen. Es bedarf keines Nachweises, daß der Umstand, ob ich bedeutend oder unbedeutend, bekannt oder unbekannt, gelehrt oder unwissend bin, dem Herrn L. keinen Maßstab für das Recht zur Verleumdung äbgeben kann. Erfreuete ich mich auch einer noch traurigern Berühmtheit, als derjenigen, welche Herr L. durch snw'verwersti^p8''.Äüftrkjen sich erworben hat, überragten meine Kenntnisse die so liebliche Früchte treibende Gelehrsamkeit/ und Wissen sch aftlichkeit des Redakteurs des „Israelit", wäre ich auch noch bedeutender und größer als der „römische Chässid" zu Mainz, der seine volle 6 Fuß inißt, und wäre der Gebrauch des Schofar am Rosch Haschanah nichts einmal aus einer Gescre Schanah „herausgefünden", sondern ein bloßer Minhäg, ich würde mich keine Minute besonnen haben, die betr. Behauptung des Herrn L. in No. 37 seines Schmahblattes für eine niederträchtige Verleumdung zu erklären. Doch ich gestehe es zu, daß ich' der Welt nicht bekannt bin, und das'Respltat meines stillen, geräuschlosen, von Gottes Segen getragenen Wirkens gäbe ich wahr- - lich nicht hin für das weithin reichende Bekanntsein des Herrn Lehmanrr. (Daß dies Bekanntwerden nicht so schwierig ist, hat schon Heroftratus bewiesen.) Die Beschuldigung der Unwissenheit jedoch,, die sogar entsetzlich sein soll, die ich - aber nur, zu meiner Ehre sei's bemerkt — denn ich lege viel Gewicht aus Lehmanns wohldurchdachte Worte — durch mein Beleidigtsein über seine beiläufige -Mittheilung-td.h^ Verleumdung)?-bekünde,- kann ich mit um so größerem Tröste aus der Feder des Herrn L. hinnehmen,