Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 25 (1861)
- Issue
- Heft 47 (19.11.1861)
- Date
- 1861-11-19
- Page
- Seite 684 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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gen anerkannt - große Gelehrte geflossen ist: d^t nix dMH^LT«°iVs°id° gethan, -behauptete öffentliche ich sei „bekannt durch Einführung etnerJnstrumentalmusik anstatt des Schofar am Rosch Haschanaht«/Mi h^ hvchjtbohlinicht anders als: ich lasse am Rosch Haschanah nicht mit demSchofar blasen, sondern nur Instrumentalmusik spielen: /Ich schrieb' ihm, diefe -Behaüptuntz ' sei - ei ne - Vevl'eümdüng/ Md - düs möge ex^.de^ÜrWeri.derselben, auch. exklärW MW begegnH ex. aber? .dieser -ihn..-sosehr gravirenden Heschuldigung-^die ihm schon-so manchen Gönner entfxemdet-hat? Mnegerichtl'itbe. Klage...wolle ..er. .nicht „erheben, sagt. er,, das liebe er nicht, dazu ist ex.ja zu gut, zu edel, zu rücksichtsvoll. Ex.' weiß etwas . Bdsieres/was.er. in Mischle 26> 11. entdeckt/ha^Luerst^ lügt er und . erwidert mir , .wie er auch' in No.'.43' seines Blattes'berichtet: „Die Mittheilung desIiu/No/37 u. Z. Erwähnten ward uns zuerst durch eine Cyrrespöndenz. aus Coblenz. im .Stein'scheu Volkslehrer"^. dann lügt/.er wieder und fügt : hinzu: ,,5bic betreffende Nummer ist iy unserm Besitz", (Wenn HerrL.mir nachweist , haß ich, in, irgend einem Rosch Hgschanah/auch nur einen der 30 Töne > zu r^-inia und der,/Ist -Tone zu hurch Jnstrumentqlmusikhabe ersehen /lassen, 'und daß/ eine Correspondenz aus.Coblenz Dieses, oder Aehnliches im Stein'schen Volkslehrer mittheilt,/. dann, bin . ich, nicht nur bereit,. bei. Herrn L. öffentlich Abbitte zu thun, und die. Welt durch die Nach-, richt^ in S.taunen ° zu setzen: Herr L. sei der wahrheitsliebendste Mensch auf Erden, sondern gebe ihm noch für die ihm/dadurch verursachte Mühe ein Glas des beliebten. MiM zum Besten.) . Um nun diese Lügen und jene Verleumdung zu..stützen, lügt er zum dritten Male in, dieser Angelegenheit und sagt,: sch .hätte mich in meiner/Bxochüre mit her S^xift des. Herrn vr. Geiger zu'Breslau/„Nothwendigkeit und Maß einer^ Reform rc,"v öllkommen einverstanden erklärt., ,.ist aber so chumm,/ unmittelbar darauf meine' Worte anzuführen, welche .nur die;Erklärung eines. .Einverständliisses. mit „Vielem//, nicht aher mit Allem, was Herr vi-. Geiger in Wer/Schrift empfiehlt, enthalten. Zur weitern Stütze versucht Herr L. eine Täuschung, und giebt die/Worte iü' meiner Brochüre: „Die Zwischenpausen nach 2V von je Einer Minute werden durch ein Echo der Schofarröne, das die Orgel nachzuahmen sucht, ausgefüllt", wieder in folgender Form.". ein Echo der Schofartöne, das :*) Wer den „Israelit", des Herrn L.-nicht gelesen, und.dadurch, keine Gelegenheit gehabt hat, sich , von dessen Ignoranz, und Unwissenschästlichkeit zu überzeugen, der ' erfährt diese aus' dem! Vorwurf der Unwissenheit/ den er JedementgegenschleüderL/ der"''nicht Seinesgleichen ist, denn, 'sagt der Talmud: 'b>ö7vN bb-! boie '7721722 „Wer tadelt, tadelt seine eigenen Fehler? 1 die Orgel.nachzuahmen^ -sticht/. .1 ",s.um /dadurch ^glauben zu machen,, als. geschähe'das während des Schofarblasens, o.der - sogar als Ersatz ssür letzteres. Dann missd ent eter dieStelle: ,,-Dem Organisten.ist die Weisung gegeben/ falls dem n'h ein Ton nicht gelingen sollte, sogleichünitver- Orgel. einzufallen, um, dadurch die neuen V er fu ch e desselben zu decken, und die Zerstörung.der.gehobenen Stimmung fernzuhalten", indem er hinzufügt: „Es -werden also, wenn dem r>2 die. Töne nichtgelingentM eiit b e n - durch Musik erse-tzM>< während: siGdoch nur so aufzufassen ist, daß die Versuche, das.den Shnagogenbesuchern bekannte und so sehr störende,Pro bir;en lange Mrch das Orgelfpiel gedeckt werbtn soll//bis der r>"2^ wieder,.im Stande ist, die richtigen Tone hervorzubringen Endlich ist,.aber Herr L. so unredlich, den/auf.jenen.:unmittelbar folgenden Satz: „Bis jetzt ist, durchdas/ G'eübtfem.. t>$ . rfn ein solches Fehlen nicht vorgekommen", zu verschweigen, was übrigens, da derselbe sein ganzes Lügengebäude,,über den Haufen wirft, sehr erklärlich.ist. / . ,, , ,■ 'Nachdem nun Herr LI verleumdet, gelogen, getäuscht, missdeutet und sich unredlich erwiesen hat, ruft er mir zu : Armer Ben Israel!. und bemitleidet mich, dass ein ungünstiges Geschick mich zu einem Rabbiner gemacht hat, der gar nicht so ist, wie'das Ideal eines solchenin ihm lebt, der es nicht begreifen kann, .daß verleumden, lügen, täuschen, mißdeuten und unr e d l ich se i n nicht so verwerflicheMlffethäten seien/ über welche man in Zorn gerathen müsse. Es erinnert an eine Stelle im 7ten Cap. des Proph. Jirmi, wenn Herr L/ mir,, den er verleumdet, dem er Lügen berichtet/ dessen Worte er mißdeutet- und verdreht/ gegen den er also so vielen Unrechts sich schuldig gemacht/ seine Verzeihung anbietet, und wünscht, daß auch Gott mir verzeihen möge. Stimme ich nun schließlich darin mit ihm überein, daß ich ein Rabbiner sei, deffen Gott sich erbarmen möge) da jeder Mensch, und besonders ein Rabbiner, bei seinem Wirken der Barmherzigkeit Gottes nicht entbehrcn Eann, so steht es doch: außer:allem Zweifel,': daß dieselbe für Niemanden .mehr zu erstehen ist, als für-eine unschuldige j Gemeinde, di^geinen Menschen/züWMabbiner, Prediger 'und Religionslehrer hat, der, so wie er es für sehr we- > sentlich hält, nichh nur i bejs-2'idV-Niv^p-fondeEauch in - vielen.andern Dingen große Rückschritte zu machen,'ihr; ein erschreckliches Vorbild; ist/ im Mr/rleumd en, Lü- . gen, Täuschen, Mißdeuteu irc. O, .das. ist in her -ThÄ ein Jammer, dass Gott erbarm! . ' ' .... Bett Natzbinerl z Jüdisches Volksvlatt No. 46. IDie Nekomoh. — Die Juden .in Preußen zur Zeit der ersten l Krönung. — Ehre der jüd'ischen' Tapferkeit. - Eine Ironie des 1 Zufalls. — Einunseliger Schreck ohne Folgen. \ NB. Durch alle Buchhandlungen und Postämter zw beziehen. I Jährlich 1 Thlr. Vierteljährig '/«/TNr.. : Verlag von Baumgärtners Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hruschfeld. Verantwortlicher Redacteur: K. Ntabe. >. . . -