Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 25 (1861)
- Issue
- Heft 41 (8.10.1861)
- Date
- 1861-10-08
- Page
- Seite 597 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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597 Wir beabsichtigen für unser Tuch-, Manufaktur- und Kurzwaaren-Geschäft, welches am Sabbath und Festtagen geschlossen ist, vom 1. Januar a. f. ab einen jungen Mann zu engagiren, der ein tüchtiger Verkäufer ist, auch der B u ch fü h r u n g , resp. Corresp ondenz behufs Aushülfe in diesen Fächern gewachsen sein muß. Meldungen nebst Angabe der bisherigen Thätigkeit erbitten franco D.-Crone, den 15. September 1861. Hirsch Lowe's Söhne. Einen Lehrling wünscht der Uhrmacher M. Jacobson in Staßfurth. Ein junger Mann israelit. Confesston kann in einem .Producten-Geschäste, wo am Sabbath und Feiertagen das Geschäft geschlossen ist, als Lehrling eintreten. Kost und Logis im Hause des Principals. . Gest. Franco-Offerten unter hitr. A. No. 161. besorgt die Expedition dieses Blattes. Annonce. Ein junger Mann, Manufacturist, dem gute Referenzen zur Seite stehen, auch gute Zeugnisse aufweisen kann, sucht pro Weihnachten d. I. ein anderes Engagement in einem Manufactur- oder Kurzwaaren- Geschäft. Adresse: A. R. 5. posle restante Gifhorn. ' Ein Sohn eines Kaufmanns, welcher in dessen Hause 2^2 Jahre bereits gelernt hat, eine schöne Hand schreibt und Comptoirarbeiten vorstehen kann, wünscht vom Isten Januar k. I., auch, wenn es gewünscht wird, bald,.in einem Gelb-, Colonial-Engros- oder Producten-Geschäft von Bedeutung einzutretcn; derselbe unterzieht sich einen oder auch zwei Monate zur Probe. Das Nähere durch die Redaction dieses Blattes. Unterzeichnete wünscht eine Gouvernante für ihre 14jährige ,Tochter bei-einem Gehalte von 180Thalern und freier Station zum Eintritt am 1. Oktober zu engagiren. Beüthen, Oberschlesien, 11. September 1861. Rosalie st». Mannheimer. Eine Gouvernante! .Wne Israelitin, .welche schon einige Jahre sieben Kinder in >der deutschen, hebräischen, französischen und englischen Sprache, so wie in Geogräphie, Weltgeschichte und Musik, und in allen Arten weiblicher Handarbeiten unterrichtet hat, wünscht baldmöglichst eine andere Stelle als Gouvernante zu erhalten.. / „ Nähere Auskunft wird Herr A)r. Mayer in Hecht n g en (Hohenzollern)unter Chiffre R. R. auf frankirte Briefe ertheilen. Eine gebildete Israelitin aus guter Familie, welche seit einigen Jahren selbstständig die Wirthschaft und die Erziehung mutterloser Kinder geleitet, wünscht ein Engagement. Die besten Zeugnisse und Empfehlungen können beigebracht werden. Restectanten belieben sich unter Adresse 8. K. 14. franco poste restante Berlin ju wenden. Eine tüchtige Wirthschafterin mosaischen Glaubens, der Kochkunst und innern Hauswirthschast vollkommen mächtig, welche sich aber ebenso als Gesellschafterin für die leidende Hausfrau eignet, findet ein sofortiges Unterkommen bei G. A Jtzig in Rakel. Näheres auf Franco-Anfragen. Eine wissenschaftlich gebildete Dame von religiöser Denk- und Lebensweise, die auch in der Wirthschaft Unterstützung leistet, wird gewünscht. Unfrankirte ausführliche Mittheilungen per Adresse S. L. Jacob Söhne in Berlin. A Karte von Palästina, hebräisch und ® deutsch zusammen, von Rabbiner vr. E. I. Blücher, hochcolvrirt, baar 2 Thlr. bei Baumgartners Buchhandlung in Leipzig. Verlag von F. A. Brockhaus in Leipzig. Kleine S>ch«l - und Haus - Bibel. Geschichten und erbauliche Lesestücke aus den heil. Schriften der Israeliten re. Von Di. Zakob Auerbach. Zwei Abtheilungen. 8. Geh. Jede Abtheilung 20 Ngr. I. Biblische Geschichte. II. Lesestücke aus d. Propheten re. Vom Rhein, im September. Ob Sie, geehrtester Herr Redacteur, n->22n verstehen, weiß ich nicht) gewiß ist aber Ihr Verständniß der r»?22N, in so fern ich voraus setze, daß Sie den Herrn vr. Lehmann zu Mainz'nicht persönlich, sondern nur aus seiner Schreibweise kennen. Sie sagen von ihm irgendwo : sein Auftreten in dem von ihm redigirten „Israelit" (lucus a non lucendo) sei eine Harlekinade, sein Eifer für die stagnircndc Orthodoxie sei ihm selbst nicht Ernst; und diese Behauptung steht jetzt außer allem Zweifel. Es war beider Einweihung der neuen Synagoge zu Köln, woselbst Herr Lehmann sowohl beim Festzuge solchen College» sich anschloß, die nach seinen Kundgebungen zu den 2^272 gehören, als auch Theil nahm an einem Gottesdienste, welcher durch und durch reformatorisch gehalten war. Außerdem, daß der Rabbiner zu Köln in ein ri^ gehüllt war, welches, von dem üblichen ganz abweichend, ihn wie einen katholischen Geistlichen erscheinen ließ, und daß die Frauen - Eine sogar saß auf der Estrade an dem irnpn ■pnä — in weit geöffnetem Bogen ihre Plätze