Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 25 (1861)
- Issue
- Heft 41 (8.10.1861)
- Date
- 1861-10-08
- Page
- Seite 596 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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596 Wir beabsichtigen zum 1. Januar 1862 für unsere Religionsschule einen tüchtigen Lehrer, zu engagiren, der auch befähigt ist, Vorträge in der Synagoge zu halten. Der Gehalt ist einstweilen auf 300 Thlr. für das erste Jahr firirt, kann jedoch den Fähigkeiten angemessen erhöht werden. Reflectanten wollen sich, in frankirten. Briefen unter Einreichung ihrer Atteste an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde zu Lauen bürg in Pommern. Die Stelle eines Religionslehrers, Vorbeters und Schächters, der auch den deutschen Elementarunterricht zu übernehmen hat, ist zum Isten Mai k. I. in hiesiger Gemeinde vacant und beträgt der Gehalt 150 Thlr. pr. Crt. nebst freier Wohnung, Mittags- und Abendtisch, so wie auch Personalbedienung, wobei für 20 Thlr. Schächtgeld garantirt wird. Geeignete Bewerber wollen sich gefl. bald unter Beifügung ihrer Zeugnisse in portofreien Briefen wenden an den Vorstand der israelitischen Gemeinde zu Neustadt in Mecklenburg. Mit dem Isten März oder zu Ostern 1862 soll die hiesige Lehrer-, Cantor- und Schächterstelle besetzt werden. Mit dieser ist ein fester Gehalt von 100 Thlrn. Pr. Crt. nebst gänzlich freier Station und Schechita- Sporteln verbunden. Qualificirte Bewerber wollen sich franco unter Einreichung ihrer Zeugnisse beim Unterzeichneten Vorstand melden. Mirow, den 1. October 1861. A S. Philippfon. I. Heyne. Die hiesige Religionslehrer-, Vorbeter- und Schächterstelle — mit 150 Thlrn. Gehalt, freier Wohnung, Mittags - und Abendbeköstigung und circa 30 Thlr. Schechita — wird zum nächsten vnan-iE n'H vacant. Qualificirte Bewerber können das Nähere mündlich oder schriftlich erfragen beim Vorstande der israelitischen Gemeinde zu Penzlin (Mecklenburg). Eine Hauslehrersteüe ist sofort zu besetzen. Salair 100 Thlr. bei freier Station. Reflectanten belieben sich zu wenden an den Lehrer Herrn Spiewkowski in Samoczyn. Ein jüdischer Hauslehrer, welcher nächst Religion Unterricht in Latein, Englisch, Französisch und Clavier ertheilen kann, findet sofort Engagement. Gehalt 200 Thlr. nebst freier Station.; ' Adressen unter Zusendung der Zeugnisse: L. 8. 8. poste reslante Labes in Pommern. Ein j. M. mos. Conf. sucht bei einer oher mehreren jüd. Fam. in eiuer größ. deutschen Stadt eineHauslehrerstelle. Ders. bereitet f. d. mittl. Gymnasialod, Realclassen vor, erth. Unterricht im Hebr. u. in d. Anfangsgr. d. Claviersp. Gef. Offerten an den Hauslehrer Brody in L a b i sch in. > Lchr- und Erzichungs-AnstM für israel. Knaben zu Heidelberg. Der Winter -Curs beginnt am 1. October d. I. — Zöglinge von 7 —15 Jahren werden zu jeder Zeit, sowohl zur Vorbereitung für die höhern Classen des Lhceums, als für den Kaufmannsstand aufgenommen. 'Näheres M erfragen beim Vorsteher der Anstalt. vr. H. Reckendorf, Steingaffe 9. In dem von Großherzoglicher Oberstudium-Directton concesfionirteN ' Israel. Lehr- und Erzieh«»gs-Z«stitnt z« Pfungstadt bei Darmstadt, dessen Direktion der Unterzeichnete vom 1. October d. I. an übernimmt, beginnt das Wintersemester Dienstag den 1. .October. — Anmeldungen von Zöglingen wolle man gcst. baldigst an den Unterzeichneten richten, der auch gern bereit ist, jede nähere Auskunft zu ertheilen. Prospecte und Referenzen bei den Herren Rabbinen: Wetzlar in Gudensbexg, vr. En och in Fulda, vr. Fränkel in Witzenhausen, Goldmann in Eschwege, Klein in Colmar, Fromm in Homburg, Bamberger in Würzburg, Weiskopf in Wallerstein, Adler in Äschassenburg, vr. Mlchenfeld in Düsseldorf, vr. Schwarz in Köln, Bamberger in Kreuznach, Hoch in Freudenthal, Wälter in Laupheim, Sänger in Mergentheim und Berlinger in Braunsbach. - Dr. E C. Joel, Director. Bei einem feingebildeten Frauenzimmer gesetzten Alters, das eine tüchtige Erziehung zu leiten versteht, die französische und englische Sprache, so wie auch weibliche Handarbeiten selbst lehrt, in den übrigen Lehrfächern die gehörige Nachhülfe leistet, werden Mädchen jeden Alters als Penstonäres ausgenommen. Bei gefälliger Berücksichtigung bittet man, sich an Therese Goldschmibt, geprüfte Lehrerin der französischen Sprache in München, Prannerstraße No. 9/3., zu wenden. - Für mein Manufaktur- und Colonialwaaren-Geschäft, welches an den Sonn - und Feiertagen geschlossen ist, wünsche ich zum baldigen Eintritt einen mit den nöthigen Schulkenntnissen versehenen Lehrling. Pr. Oldendorf, im September 1861. . L. A. Lowettstein.