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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1861-09-24 · Heft 39 (24.9.1861) · p. Seite 564

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
25 (1861)
Issue
Heft 39 (24.9.1861)
Date
1861-09-24
Page
Seite 564 (sequence 8)
Language
German
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MK4 clus jede Perikope, LnMei Theile getheilt/ und in je drei^ Jahren ein 'TheildurchgeleseN' werden sott.« Man-hat j also -tun Simchas-Thora jeden Jahres nicht einendnts ten^Theibwer Thorax sondern^ den dritten Theil' zu ei-j ner Sidra gelesen. - W. ' « Dramburg, 8. SepteMWMkiÄtmitth.) Unser; allgemein geachteter Mit^WWK GlaubeysgMosse,! vr. L esso n, ist zum.SamPffMtz ernannt. worden, i ßliWMjNj j%: Pommern,-. 16. September.; . (Privat- - rnitt^. Die i schreckliche Kunde,, daß nun wieder in' Ze^k.^w^WiiWWe Aamitten. dadurch mit einem; Mal anwen,Vettelstab gebracht worden sind, weil eine! Feueröbrunst jhre Habe verzehrte, und dazu die Nachricht, daß auch die dortige Synagoge nebst allen! q^Bp, u. s. w. ein Raub der Flammen geworden, nicht, veraffecurirt sei,. und deshalb große und schleuntge:Hülfe noth thue,. rechtfertigt, es gewiß,. besonders die ärmernClassen darauf aufmerksam ' zu machen, ihr j Eigenthum gegen Feuersgefahr zu versichern, da doch' diese Leute bedenken müssen, welche traurigen Verhältnisse eintreten können, falls solch ein Unglück sie überkömmt, und daß man eigentlich gar kein Mitleid verdient, wenn-man es versäumt hat, sich gegen, diese Gefahr;zu schützen. - ' / .. - Agenten vonFeuer-Versicherungs-Gesellschaften finden sich; ja . Mt. schon in den kleinsten Städten, und die Beiträge.sindj derart gering, daß Jeder nach seinen Verhältnissen solche; aus eigenen Mitteln, bezahlen kann;; sollte dies aber durchaus unmöglich sein,; nun, so wird; wahrlich kein Jude sich weigern, zur Bezahlung.solcher Gelder beizutragen. Ob §ber Vorsteher von Gemeinden sich nicht einer großen «Pflichtverletzung schuldig machen, das. Eigenthum wer Gemeinde ohne..Versicherung^ zu kaffen, .mögen dieBetreffenden. sich, selbst beantw orten. . M.. z - Salomon Adler. \ . (Wir geben diese Warnung gern, da sie wiederholt aüSspricht, was wir schon. mehrere Malenden Vorstän-. den deri Gemeinden ans Herz« gelegt haben. Es wird i zuletzt dahin kommen, daß Niemand mehr Etwas für' Abgebranntewhün will, insonders für vom Brande betroffene Synagogen, j um jenen Leichtsinn endlich einmal beseitigt zu sehen.?Mit Zerkow ist es aber-doch eine andere Sache, indem hier eine Menge ganz armer Menschen^ ihre. letzte Habe und das Bischen, womit, sie ihr Leben fristeten, verloren haben. D i e R eda c t i o n.) « Oesterreichischer Kaiserstaat.; Wien, int September. Ein hiesiges Blatt theilt mit: Herr.Dr. G. Wolf, Religionslehrer der israelitischen Cultusgemeinde in Wien, befürwortete in der Predigt, gehalten am verflossenen israelitischen Neujahrsfeste in. dem Filjalbethause (Stadt Tuchlauben), die in Wien studirenden unbemittelten Israeliten in angemessener Weise zu unterstützen, indem sie so weit als thunlich, mit der Kost versorgt werden und für sie die Collegiengelder und die Rigorosen-Tare gezahlt werden. Wie wir hören, wurde diese Anregung mit vielem Beifall von der Versammlung ausgenommen pVdie Herren Em. Biach, Bethausvorsteher, Laz. Horwitz, Rabbiner, und I. N. Mannheimer, Prediger, haben sich mit Herrn vr. Wolf verbunden, um die. Idee ins Leben zu rufen. Hoffentlich wird die Wiener israelitische Cultusgemeinde ihren alten Ruf bewähren und die. Jünger der Wissenschaft auf das.Thatkräftigste unterstützen.— Es ist seitdem eine gedruckte Aufforderung Seitens der vier genannten Herren erschienen, und hoffen auch wir, daß derselben aufs Kräftigste Gehör geschenkt werden wird. In Berlin, besteht bekanntlich ein solcher Verein seit langer Zeit, und wirkt aufs Segensreichste. Wir freuen uns, den in Sachen der Wohlthätigkeit unermüdlichen Mannheimer hier abermals auf der. Bresche, zu sehen. Im Uebrigen sollte man glauben, daß, dadie in Wien Studirenden^ allen Ländern des. Kaiserstaates .angehören, diese der Gemeinde in Wien die Sorge für ihre studirende Jugend nicht allein überlassen, sondern für den gedachten Verein nachdrücklich wirken werden.;; Die Wiener Zeitung publicirt die Ernennung des außerordentlichen Professors vr. Wessely zumordentlichen Professor wes Strafrechtes an der Prager Universität. Dies ist wohl «die erste Ernennung eines jüdischen ordentlichen Professors in Oesterreich. ■ Die Schweiz. - ■ Endingen, 26. August. (Privatmitth.) Ich übersende . Ihnenanbei die.beiden Vorschläge über die Organisation, der Aargauischen Jsraelitengemeinden, von denen ich schon geschrieben. >

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