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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1861-09-03 · Heft 36 (3.9.1861) · p. Seite 523

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
25 (1861)
Issue
Heft 36 (3.9.1861)
Date
1861-09-03
Page
Seite 523 (sequence 13)
Language
German
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berger Hauptschuld Wt ihrem wuchern Director, Herrn vr, B. Sternberg an der Spitze, die sich, eines so ausgebreiteten RufeL einer Mufteranftalt erfreut, birgt in ihrem Schoße Elemente, die gegen einander eifersüchtig . sind, und deshalb oft zu Klagen und Denunciationen bei den hohen Behörden ihre Zuflucht rühmen. Kann ein solches Verfahren, frage ich, in gegenwärtiger Zeit uns die Achtung der Regierung, deren wir .so sehr bedürfen, verschaffen? Müssen nicht unsere Lehrer dem Volke mit dem Beispiele der Eintracht vorangehen und auch manches persönliche Interesse unterdrücken, um nur der Sache der Regeneration der galizischen Juden nicht zu schaden! Ich rufe daher meinen geehrten Collegen zu: Videanl consules, ne quifl detrimenti papiat respublica! Neh. Landes. Anze i g e n. Vom lsten Januar 1862 ab ist bei der hiesigen Shnagogen-Gemeinde die Stelle eines Cantors, Schächters und Worlesers der Thorg yacgnt. Es wird gewünscht, daß der Bewerber musikalische Kenntnisse und die Fähigkeit besitze, einen Chorgesang zu leiten, so wie im Gesang Unterricht zu ertheilen. Der festgesetzte Gehalt belauft sich, außer Nebeneinkünften, auf 300 Thlr. Qualificirte POsonen wollen unter Einreichung ihrer Zeugnisse in frankirtcn Briefen sich an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Bewerber können sich auch zu einem Probevortrage persönlich melden^ Reisekosten werd.eg jedoch nicht vergütet. Eulmseeden 7. August 1861. . Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. M A. Braun. In hiesiger jüdischer Gemeinde soll sofort oder von nächsten ein Rcligionslchrer mit 200 Thlrn. jährlichem Gehalt angestellt werden. Befähigte Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse in frankirten Briefen an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Briefen, Westpr., den 8. August 186i. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. L. Jyejsrcho. ■?>> ..!!■! ji.r ".rm Ein tüchtiger Rcligious - und Elementarlehrer (ledig) kann gegen freie Kost und Wohnung und 1OO Thlr. Gehalt in Scherfede Engagement.finden. Nähere Auskunft gegen portofreie Anfragen bei 3)?. ZWorrns in Scherfede im Kreise Marburg. Bekanntmachung. Die hiesige Synagogen-Gemeinde beabsichtigt bald oder zum 1. Januar a. f. zwei Lehrer mit einem Gehalt von 400 Thlrn. und resp. 350 Thlrn. zu engagiren. Erfordernisse sind: 1) gesetzliche Lehrberechtignng; 2) vollständige Kenntniß der hebräischen Sprache nebst Gewandtheit in der heiligen Schrift und deren Com? mcntaren; 3) religiöse und sittliche Lebensweise, Reflektanten wollen ihre diesfallstgen Meldungen incl. Zeugnisse sofort oder spätestens bjs zum lsten October portofrei an den Unterzeichneten Vorstand einsenden. Gr. Strehlitz, den 13, August 1861. Der Synagogen - Gemeinde-Vorstand. Baeanz in Rybnik O/S. Zum lsten October e. ist die hier offene Lehrerstelle zu besetzen. Sie bietet 250 — 300 Thlr. p. a., freie Wohnung ijnt> ansehnlichen Zuschuß durch Privat? unterricht. Geprüfte junge Männer, die im Hebräischen gründlich gebildet, wollen ihre Zeugnisse ungesäumt einsenden an den Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die Stelle eines eraminirten Religionslehrers, Vorbeters und Schächters in hiesiger Gemeinde, verbunden mit einem jährlichen Gehalt von 225—250 Thlrn. hei freier Wohnung und nicht unbedeutenden Nebeneinkünftcn, ist für den 1. April 1tzß2 anderweitig zu besetzen. Qualificirte, vorzugsweise unverheirathete Bewerber wollen sich unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse baldigst an uns wenden. Eisleben, im August 1861. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. (Hauslehrer.) Ein tüchtiger Pädagog, der einige Knaben bis zur Tertia Her Gymnasien vorhepeiten, auch gründlichen Unterricht im Jüdischen, womöglich auch im Talmud u. in neuern Sprachen ertheilen kann, wird zum lsten.October e. gesucht. Gehalt Mr, 130. ppr fhtjrp bei gänzlich fpejer Stgtipn. M. J« Blumenthal in Ggeln. Einige Pensionäre finden freundliche Aufnahme in dem gesund belegenen Frankfurt an der Oder bei De. H. Lorje.

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