Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 25 (1861)
- Issue
- Heft 36 (3.9.1861)
- Date
- 1861-09-03
- Page
- Seite 524 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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An meiner concesstonirten Schule soll die dritte Lehrerstelle, welche einen jährlichen Gehalt von 192 Thlrn. gewahrt, zum 1 fien Oktober e. besetzt werden. Onalificirten Bewerbern theile ich auf frankirte Meldungen das Nähere mit. . Ratibor, im August 1861, Wachsmann. Ein junger Mann mosaischen Glaubens, der Kenntnisse im Hebräischen hat und Kinder bis zur Tertia einer höheren Schule vorbereiten kann, findet als Lehrer bei vier Familien mit einem jährlichen Gehalt von 15V Thlrn. — Einhundertfünfzig Thalern — nebst völlig freier Station vom Isten Oktober d. I. eine Stelle. Reflectanten wollen sich bei H. Aronsohn in Labi sch in bei Bromberg melden. . Labischin, im August 1861. Eine isr. Familie in Westphalen sucht für zwei Mädchen im Alter von 12 bis 14 Jahren eine geprüfte Lehrerin, welche im Stande ist, in den Elementarfächern, in der französischen Sprache — womöglich auch in der englischen Sprache und Musik — sowie in den feineren Handarbeiten gründlich zu unterrichten. Hierauf reflectirende Damen wollen sich rrulr Ml. W. No. 361. franco an die Erped. dieser Zeitung wenden. Eine achtbare, gebildete Familie in Frankfurt am Main, orthodox, nimmt zu jeder Zeit Schülerinnen, welche hiesige Schulanstalten besuchen, und junge Mädchen, welche zum Zweck ihrer Aus- und Fortbildung hierher gehen, unter bescheidenen Bedingungen in ihren Kreis auf. Auch finden sie bei derselben Gelegenheit, im Wirthschaftlichen sowohl als auch in wissenschaftlicher und socialer Beziehung sich auszubilden. Näheres unter Chiffre L F. auf portofreie Anfragen bei der Erped. d. Bl. Pensions-Anzeige. Es können noch 2 Knaben, welche die hiesige, von auswärtigen Schülern stark frequentirte Real- und Gewerbeschule, oder das Gymnasium besuchen wollen, zum bevorstehenden Herbste Aufnahme in meinem Pensionate finden. Anmeldungen wolle man baldigst besorgen, und wirdnähere Auskunft bereitwilligst ertheilt. Münster, den 12. August 1861. Dr. Steirrberg, Seminarlehrer. Knaben- Pensionat u. Handelsschule zw Hannöv. Munden. Behufs Erkundigung wolle man sich an den Herrn Oberrabbinen Dr. A d l e r in L o n d o n, oder an die Herren La-ndrabbinen L a n d s b e r g in Hildes heim und vr. Meyer in Hannover wenden. Prospectus und Bedingungen durch den Unterzeichneten Vorstand: S. Mauer. Pe«stotts-Anstatt. Eine Familie in Hamburg erbietet sich, Kinder israelitischer Eltern, die in Schulen oder durch Privatunterricht weitere Ausbildung genießen sollen, in Pension zu nehmen. Sorgsame Uebcrwachung der häuslichen Arbeiten, liebevolle Psiege, gebildeter Umgang und ein nach mosaischer Vorschrift religiöses Leben kann den respectiven Eltern zugesichert werden. Zu näherer Auskunft erbieten sich die Herren: vr. M. I. Michael, vr. Unna, Gebrüder Bauer in Hamburg, die Herren vr. Marcus, Advocat in Schwerin in Mecklenburg, vr. Meyer, Landrabbincr in Hannover, vr. L. Philippson, Rabbiner in Magdeburg und Herr M. W. Reiß in Braunschweig. ' Hamburg, im August 1861. Junge Leute, die hier die Handlung erlernen wollen, können in einer gebildeten jüdischen Familie Aufnahme finden. Nähere Auskunft crtheilen die Herren Gehr. Bauer, Seckel & Behrens und Dr. Unna in Hamburg. Knaben-Pensionat in München. Mit dem 1. October beginnt in meiner seit einigen Jahren bestehenden Anstalt ein neues Schuljahr. Knaben, welche eine der hiesigen Bildungsanstalten besuchen, oder in einem ^schäfte die Handlung erlernen wollen, finden in meinem Pensionat Aufnahme. Gewissenhafte Beaufsichtigung ,. gute Verpflegung und gründlicher Unterricht werden auch fortan das Ziel meines Strebend bilden. Näherer Aufschluß und Prospecte sind zu erhalten bei M. Kahn, , Oberlehrer an der isr. Schule. *** Der Unterzeichnete Besitzer der im lebhaftesten Gang befindlichen ehemaligen Schlenker'schm tion für Israeliten in Fürth sieht sich wegen Familienvcrhältnissen veranlaßt, sich vom Geschäftsbetriebe zurückzuziehen, und ladet zahlungsfähige Bewerber um sein Haus nebst Geschäft ein, mit ihm ins Vernehmen zu treten. Bemerkt wird hierbei, daß das Geschäft .bisher im Rufe des streng religiösen Betriebes stand. Moritz Arnstein. inem deutsch gebildeten, orthodoxen i-ihin *p, 40— 50 Jahre alt, kann ein reiches und frommes Mädchen in den Mitteljahren, mit einer jährlichen Zins-Einnahme von 14—15,000 Thlrn. nachgewiesen werden und auf Wunsch können auch einige Tausend Thaler sofort Laar empfangen werden. Anmeldungen unter N. B. in Breslau poste restante, am liebsten aus der Provinz Posen oder Schlesien.