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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1861-07-16 · Heft 29 (16.7.1861) · p. Seite 419

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
25 (1861)
Issue
Heft 29 (16.7.1861)
Date
1861-07-16
Page
Seite 419 (sequence 13)
Language
German
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Thlrn. wird garantirt; auch wird eine freie, anständige Amtswohnung gewährt. Qualificirte Subjecte wollen sich zu der vacanten Stelle, in frankirten Zuschriften und unter Einsendung ihrer Zeugnisse über ihre Qualification, streng religiösen und sittlichen Lebenswandel, so wie eines kurzen Abrisses ihres Lebensganges, melden. Erst nach Einsendung dieser Schriftstücke wird ermessen werden, ob die betreffenden Bewerber zu einem Probev ortrage herberufen werden dürften. Gnesen, im Juni 1861. . Der Synagogen - Gemeinde -- Vorstand. In Offenbach am Glan, preuß. Rheinpr. Kr. St. Wendel, wird binnen Monatsfrist ein Etementarlehrer für eine öffentl. Israel. Schule, welcher auch als Vorbeter und Chorleiter fungiren und wo möglich auch den Schächterdienft versehen soll, gesucht. Der jährl. fire Gehalt beträgt Thlr. 220. preuß.; außerdem werden die Casualien circa Thlr. 55. eintragen. Schlägt man die schöne Wohnung mit Garten zu Thlr. 25. an, so beläuft sich das jährl. Einkommen auf Thlr. 300. — Hierauf Resiectirende belieben sich Portofrei unter Beibringung ihrer Moralitäts¬ und Qualifications-Zeugnisse direct zu wenden an den ist. Schulvorstand unter der Adresse L. Rothschild und M. Triefuß zu Offenbach a/G. Die hiesige Rahbinatsstelle' ist vacant. Sie bringt außer Nebeneinkünften jährlich 400 Thaler und freie Wohnung. Bewerber wollen sich schriftlich frankirt oder besser persönlich baldmöglichst melden. Reisekosten werden nicht erstattet. Kurnik, den 26. Juni 1861. Der Corporations - Vorstand. Leopold Spiro. S. Koblyner. Lehrer- und Cantorstelle. Für unsere Filial-Gemeinde Bissen bei Aachen suchen wir zum 1. October e. einen unverheiratheten Lehrer und Cantor mit einem festen Gehalte von 250 Thlrn. Aspiranten wollen uns schleunigst ihre Zeugnisse franco einsenden. Aachen, den 4. Juli 1861. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde.; Die hiesige Religionslehrer-, Vorbeter- und Schächterstelle — mit 150 Thlrn. Gehalt, freier Wohnung, Mit-., tags- und Abendbeköstigung und circa 30 Thlr. Schechita — wird zum nächsten iiwnwo HS vacant. Qualificirte Bewerber können das Nähere mündlich oder schriftlich erfragen beim Vorstande der israelitischen Gemeinde zu Penzlin (Mecklenburg). Die Stelle eines Rabbiners, resp. Predigers und Religionslehrers an unserer Gemeinde ist noch nicht besetzt. Der sirirte Gehalt beträgt außer Nebeneinkünften und dem Einkommen bei Abnahme der Eide 700 Thlr. Meldungen werden noch entgegengenommen und baldigst erbeten. Thurn, im Juli 1861. Der Vorstand der Synagogen- Gemeinde, V * c a n z. Die Cantorstelle im Tempel des Humanitätsvereins soll vom Isten September d. I. mit einem festen Gehalt von 350 bis 400 Thlrn. und einem Nebeneinkommen von 150 bis 200 Thlrn. anderweitig besetzt werden. Cantoren, die musikalisch gebildet und einen Chor zu leiten verstehen, wollen sich gefälligst unter Franco-Einsendung ihrer Atteste bei dem Herrn Herrmann Salz hier. Neue Str., melden. Reisekosten für Probevorträge werden nicht vergütigt. Posen, im Juli 1861. Der Vorstand. Eine jüdische Familie sucht zum Isten October einen Hauslehrer und Schächter. Bei freier Station und angemessenem Gehalt bietet diese Stellung einem jungen Manne Gelegenheit, sich vollständig im Manufactur-Geschäft auszubilöen. Resiectirende mögen d sich wenden an L. Spiegel, Lehrer in Stralsund. Ein istaelit. Schullehrling, der bereits 3 Jahre als Hülfs- und Privatlehrer zur vollkommenen Zufriedenheit seiner Vorgesetzten fungirte, wünscht eine gleiche Stelle in irgend einer Gemeinde, wo demselben Gelegenheit geboten ist, sich ferner auszubilden. Derselbe würde sich auch der Function eines pn und tmp unterziehen. Die besten Zeugnisse stehen zu Gebote. Franco-Offerten beliebe man unter der Chiffre E. L. an die Baumgärtner'sche Buchhandlung in Leipzig zu senden. Stelle für eine Lehrerin gesucht. Eine einer angesehenen Familie angehörige junge Dame, welche sich in mehreren vorzüglichen deutschen und französischen Instituten zur Lehrerin ausgebildet und eben so gründliche, wie umfassende Kenntnisse erworben hat, sucht unter bescheidenen Ansprüchen eine Stelle entweder an einer Lehranstalt oder einem Privathause des In- oder Auslandes. Nähere Auskunft zu erholen bei den Herren vr. P h ilipp so tt: in Magdeburg, Rabbiner St e i n in Frankfurt a/M. und Stadtrabbiner. Prä g er in Mannheim unter Chiffre V. - Junge Leute werden durch mich praktisch, so wie theoretisch behufs Ableistung des Eramens zu Feldmessern ausgebildet. Näheres auf frankirte Anfragen. O el s m Schlesien. Mendelssohn, Königlicher Feldmesser. '

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