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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1861-07-16 · Heft 29 (16.7.1861) · p. Seite 420

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
25 (1861)
Issue
Heft 29 (16.7.1861)
Date
1861-07-16
Page
Seite 420 (sequence 14)
Language
German
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2 tüchtige Gehülfen, besonders im Zeichnen und Beschreiben von Karten geübt, finden bei mir dauernde Beschäftigung. Oels in Schlesien. Mendelssohn, Königlicher Feldmesser. in israelitisches Institut zur Erziehung junger Leute ist kürzlich in AktMey gegründet worden, einer der schönsten Städte Frankreichs. An der Spitze dieses Institutes steht Herr Hnnßmann, ein junger Professor der Sprachen, der sich zugleich durch sein Wissen, seine moralischen Eigenschaften und besonders sein Lehrtalent auszeichnet. Wir bitten die Familien lebhaft, ihre Kinder in diese Anstalt zu geben, wo die Schüler sich der zärtlichsten Sorgfalt und väterlicher Ueberwachung erfteuen, wo Unterricht, Unterhalt und Nahrung Nichts zu wünschen übrig lassen, und die, obgleich sie erst einige Monate besteht, schon eine gerechte und ausgedehnte Achtung genießt. Wegen genauerer Nachweise wende man sich an Mr. HaUSSIIlänil, Professeur, rue de l’ßquitation 18 ä Nancy, France, Departement de la Meurthe. Ein junges, kinderloses Ehepaar in Hamburg von angesehener Familie und bestem Rufe, orthodox lebend, wünscht ein wohlerzogenes Mädchen Mn 13 bis 16 Jahren in Pension zu nehmen. Eltern oder Vormünder würden Gelegenheit finden, demselben resp. angenehme Häuslichkeit und freundlichen Umgang zu verschaffen. Reflectirende erfahren Adresse auf portofreie Anfrage unter Chiffre R. 1. durch die Expedition dieser Zeitung. Bekanntmachung. Der Unterzeichnete Vorstand bringt hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß im October d. I. der Lehr-Cursus der ersten Classe der jüdischen Lehrer-Bildungs-Anstalt eröffnet wird, und' daß zugleich die n eu en Cursen der zweiten und dritt e n Classe beginnen. Die Bedingungen für.die Aufnahme, die nur ein Mal jährlich, und zwar beim Beginn des Wintersemesters erfolgt, sind folgende: 1) Der Mfzunehmende muß mindestens das siebzehnte Lebensjahr zurückgelegt und das Alter der Bildnngsfähigkeit noch nicht überschritten haben. 2) Er muß die allgemeinen Vorkenntnisse im Hebräischen, in biblischer Geschichte, so wie in den Elementargegenständen besitzen. 3) Er hat bei dem Dirigenten der Anstalt folgende Schriftstücke einzureichen. -- a) einen von ihm selbst verfaßten und geschriebenen Lebenslauf, welcher außer seinen persönlichen Verhältnissen besonders den bisherigen Gang seiner Bildung darstellt. b) Ein Zeugniß über seine Schulbildung. c) Ein amtliches Zeugniß über seinen'bisherigen Lebenswandel. ' d) Ein ärztliches Zeugniß über seinen' Gesundheitszustand. Auf Grund eines nach diesen Bedingungen schriftlich zu Händen des Herrn Rector H orw itz spätestens bis zum 31. AügUst einzusendenden Gesuches wird über die Zulassung des Angemeldeten zur Prüfung bestimmt, von deren Ergebniß seine Aufnahme oder Zurückweisung abhängt. Der Unterricht wird unentgeltlich ertheilt. Für die Subsistenz haben die Zöglinge selbst zu sorgen. Berlin, im Juli 1861. Der Vorstand der jüdischen Gemeinde. Lehrlings-Gesuch. Ein wohlerzogener Knabe, mit den nöthigen Schulkenntnissen versehen, kann entweder sofort, oder am l. Oktober d. I. unter sehr günstigen Bedingungen in meine. Buchdruckerei als Schriftsetzerlehrling eintreten. Brilon (Westphalen), 1. Juli 1861. Moritz Friedländer. In einem Tuch - und Confections - Geschäft für Herren und Damen kann zum Isten September oder Isten October c. ein Lehrling, mit den erforderlichen Schulkenntnissen versehen, bei freier Station placirt werden. Nähere Auskunft ertheilt I. Meyer, Lödische Hof in Magdeburg. Ein junger Mann , welcher längere Zeit im Baumwollen- und Wollenwaaren-Fabrik-Geschäfte, zuletzt in einer Metallwaaren- Fabrik, woselbst derselbe sich noch jetzt befindet, theils im Comptoir, theils auf Reisen thätig war, über dessen Charakter sowohl als Fähigkeiten die besten Zeugnisse vorliegen, sucht, weil er sich zu verändern wünscht, eine neue Stelle unter mäßigen Ansprüchen. — Gef. Franco-Offerten besorgt die Expedition dieser Zeitung unter Chiffre M, H. 27. Es wird für einen Knaben ein Kindermädchen zur Wartung gesucht, die zu nähen, stricken, so wie überhaupt häusliche Arbeiten zu verrichten versteht. Eine solche, die der französischen Sprache kundig ist, wird vorgezogen. Adressen franco an den Herrn Dl*. Philippson in Magdeburg. : Ein Mädchen aus anständiger-Familie, welche auch in Handarbeiten erfahren ist, sucht sofort öder zu Michaelis eine Stelle als Wirth sch afterin; auch wird für ein elternloses Mädchen, in allen Handarbeiten geübt, eine Stelle gesucht, wo es den Haushalt und die Küche gründlich erlernen kann. — Es wird weniger auf Gei halt, als auf gute Behandlung gesehen; Letzteres würde auf Gehalt verzichten. Näheres durch Lehrer Katz in Goldberg in Mecklenburg. '

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