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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1861-07-02 · Heft 27 (2.7.1861) · p. Seite 378

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
25 (1861)
Issue
Heft 27 (2.7.1861)
Date
1861-07-02
Page
Seite 378 (sequence 2)
Language
German
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,Tf M 378 .. . -) ii? * m ein; von dem erkräftigeNden Dufte der Wälder, von dem erfrischenden Hauche der Wiesen dringt NichtHhinein, doM der MuMdOM)aÜiöstnökMnÄl uyGdöPMaAblheWCH^us-" MG-WP GGViMgGßeFHSoKstässenWK Menschen wie eine Wolke..? War es immer so? „Riniveh war eine große Stadt vor Gott, drei Tagereisen zu durchwandeln; und Jonah' begann, in WMW'Mz>MOMNasMÄUd. predigte." M.UE^uAHtchE>Mt°nM^n.- 4, 1^1. kaum 600,000 Menschen darin. Aber M orien?, talischen Städte bestanden nur aus Häusern,, die ein Stock- , werk, selten zwei Stockwerke hätten, 'uNo'umfaßten zugleich' zahllose Gärten und Felder. So noch heute'; denn der unermeßliche Umfang von Peking entspricht' Mt. verhalt- MMg^sMgGHMKWW^MOMUWMMiK. feil? durchaus nicht.,^Wenn man in den ausgegrabenen. rechts. Da waren dU.Menschen gezwungen, sich 'zusammenzudrängen, jeden Platz, den sie bewohnen wollten, zu 'einer Festung umzuwandeln, um sich gegen die Angriffe MherHUnd.ZserneO Feinde.?gegen-^Plötzliche.Ueberfälle oder langdauernde Belagerungen' zu vertherdigen; da dursten diesec-Wohnstätten einen nur geringen Umfang einnehmen, ,um, dieHguern ^und Wälle nicht zu weitläufig zu machen, damit die Zähl^der nöthwendigen Verteidiger nicht zu groß zu sein brauchte. War ein solcher Ort befestigt, so zogen: fich-Vjele aus der Landschaft hinein, die des Schutzes ...von „dem wachsendem Verkehr. und Gewerbebetrieb angelyckt. . Aber Mauern,. Walleund Grä- -} p l I V . kommen, eine Zeit, wo das Schweriner Richter in allen menschlichen Mngen war, wo Groß und Hein gegen und unt^M^nE^ Strafen?b0N/PömMi ’ß&'^ so' be-- ^eist 'mim nicht,? wie,Nie alten, reichen^ und verschwenderischen römischen Bürger in so kleinen und kleinlichen L^AeMMen-'-koNn.ten,'--die.sie^edvchNreMch auszüschmü- ÄEverstanden;; i sdLgroßartig; ihre öffentlichen Platze und Gebäude/:-ihre Tempel, Bäder und Theater waren, so unbedeutend. stellen.sich uns ihre Priv.atwohnungen dar, so daß? der:Umfang. der Städte,: nach der Einwohnerzahl bemessen/ ein ungeheurer war. Vergleichen wir damit die gegenwärtigen -Städte /- Flecken / ja Dörfer Italiens, ihre himmelhohen--Häuser, die-wie. Burgen -sicherheben,- ihre engen,^schmutzigen Und - dunstigen Gassen,; aus - denen, der heftigste Platzregen - den. Koth. . nicht wegzuwaschen , der stärkste Sturmwinde die mephitischen Dünste nicht' zu vertreiben' vermagso liegt.dir Frage nahe:-woher diese Veränderung-? was Bewog? die Menschen , : in solche freiwillige -Gefängnisse: sich zu . begeben und vom Genüsse -des swjschen:Naturlebens; sich abzuschließen? : : : i-stnd a s - Mit t e lalter/ undseine. Folgenliegen/- noch.; -heute;• drückend-auf: den Menschen und werden Kntzns seine Mürbe.-sein noch viele Jahrhunderte. . Dieses Mittelalter// daseinige Hörichte Schwärmer, und .viele Freunde-- astMZwingherrschaft für? die Zeitdes. Geistesschwunges , --der- -Gesühlsinnigkeit und- - derTreue -ausgeben, lwKhrend^esükeinel Zeit/gab,^ welche mehr vom geraden Gegettthei.l:?aufzuwei.stnn'hat , ndieses Mittelalter hat auch.-unsere ^Städte- und Städtchen gebaut,:.und . nur unsere Dörfer zeigen speistein'? frischeres, lachendes AnsehW/vweil sie leichter zum. Umbau -und. öfter, durch'Feinde uNd/ÄmerSbrunst -Hxheertl/worden-.stnd^- EsiMar .eine Mt untzkschräykterMeWltthätigkeit über die WeMen^geben waren einmal da/ Und ließen eine Erweiterung des Stadtgebietes nicht zu. Der knapp angelegte Raum wurde nun durch neue Anbauten noch mehr verengt, und was die Häuser nicht in die.Breite -zunehmen könnten, wuchsen .sie. in die Höhe. Jetzt nun sind die,Zeiten längst verändert, die Mauern sind gefallen, die Wälle haben die Gräben äusgefüllt, nur hier und da ist noch eine große Festung als solche bewährt, ohne daß man selbst auf sie ein unbedingtes strategisches Gewicht legt. Äber was das Mittelalter uns hinterlassen hat, Mnn: darum nur sehr theilweise beseitigt werden; die Städte mit ihren engen und krummen Gassen und ihren hohen Häusern stehen einmal da, haben einen erstaunlichen Eigenthumswerth und nur hier und da kann die Zeit eine bessernde Hand anlegen. Die moderne Zeit hat einen andern Zug: sie entvölkert das Land^und..>vergrößeist.die..grüßen Städte ins Ungeheuerliche; sie führt von der ländlichen Bevölkerung eine immerfortige - Strömung. nach den großen Plätzen, während aus diesen auf das Land eine nur sehr geringfügige Wanderung stattfindet. Indem sie nun die großen Städte erweitert, legt sie allerdings ihre Straßen breit an und baut ihre Häuser, regelmäßig: und: lustig. Sie hat begriffen, daß Licht und Luft die Lebenselemente des Menschen sind, daß. Reinlichkeit.und: Geräumigkeit der Wohnungen die-Lebensdauer der? Generationen.außerordentlich verlängert und jene Seuchen fern hält, welche im Mittelalter oft die Bevölkerung, der Städte in Kurzem halbirte. Aber auch bei ihrdrängt sich das Verkehrsleben nach gewissen Knotenpunkten - in den Städten, und vor Allem be- ° rechnet sie scharf die Ergiebigkeit des Anlagekapitals? Sind daher -ihre Städte offen, daß sie immerfort ins: Feld hin-

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