Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 25 (1861)
- Issue
- Heft 26 (25.6.1861)
- Date
- 1861-06-25
- Page
- Seite 374 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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; 374 ben, nicht, daß es in jeder Gemeinde anders, gehaltenwerdel Unsere Schüler kommen sehrhäufigin die Lehranstalten nach Stuttgart, dann sollen die vom Lande auch dieselben Schulbücher haben. Wird aber das neue Gebetbuch in den Synagogen eingeführt, so müssen die darin enthaltenen Gesänge zuvor eingeübt werden, sonst werden sie stumm bleiben, wie das Gesangbuch auch ein tödter Klotz geblieben ist. — Das Lesebuch für israelitische Schulen von Ludwig Stern werden wir besprechen, wenn es vollständig erschienen ist. A « zeig e n. Bacanz. Zum Isten September 1861 wird die hiesige Lehrer-, Cantor- und Schächterstelle, die mit einem festen Gehalt von 200 Thlrn. und einem Nebeneinkommen von 10O bis 1 HO Thlrn. verbunden ist, vacant. Geeignete Bewerber wollen sich gefälligst franco an den Unterzeichneten Vorstand unter Einsendung ihrer Papiere melden, Auch wird das Zeugniß als geprüfter Religionslehrer verlangt. — Reisekosten werden nicht erstattet. Lübben in der Niederlausitz, im März 1861. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. H. Pirrthus. S. Jablonsky. Die hiesige Schächter-, Vorbeter- und Religionslehrerstelle, welche neben 200 Thlrn. firirtem Gehalt circa 1OO Thlr. - Nebeneinkünfte bietet, ist Verhältnisse halber bis jetzt unbesetzt geblieben, und soll dies nun bald oder bis zum 1. Oktober e. geschehen. Oualificirte, verheirathete Bewerber, welche als Religionslehrer geprüft sein müssen, und auf diese Stelle reflectiren, wollen bei Einsendung ihrer. Zeugnisse sich melden. Reisekosten werden nicht vergütigt. Sprottau, im Juni 1861. Die Vorstands-Commission. Z. Baum. Für die hier neu zu, organisirende israelitische Elementarschule wird zu Michaelis e. gesucht: -s) ein geprüfter erster, refp. dirigirender Lehrer, der nebst einer höhern wissenschaftlichen Bildung gründliche Kenntniß der hebräischen Sprache besitzt. Jährlicher Gehalt 300 Thaler nebst freier Wohnung; b) ein geprüfter Elementarlehrer. Jährlicher Gehalt 200 Thaler nebst 25 Thalern Wohnungsentschädigung. , Qualificirte Bewerber wollen i sich baldigstan uns unter Einsendung ihrer Zeugnisse franco - wenden. Gr ätz, im Mai 1861. . Der israelitische Synagogen-Vorstand. -i Bekanntmachung. - Die Stelle^ eines Vorsängers und Schächters in hiesiger israel. Gemeinde ist erledigt; Bewerber, haben sich alsbald an den hiesigen Synagogenrath zu wenden. Dabei wird bemerkt, daß der neu Anzu stellende a) streng religiös,' ' b) musikalisch gebildet' sein, und - o) talmudische ^Kenntnisse r besitzen muß. . - > . Ueber diese drei Punkte müssen gute Zeugnisse vorgelegt werden. Dagegen wird dem neu angehenden oder anzustellenden Vorsänger und Schächter ein Gehalt zugestchert, womit er sein hinlängliches Auskommen finden' kann. Müllheim (Baden), den 9. Juni 1861. Der Synagogenrath. Marx Mayer. Ich suche für mein Institut zu Michaelis d. I. einen tüchtigen Lehrer, der namentlich in der franz. und engl. Sprache gründlichen Unterricht zu ertheilen vermag. ' Schwer in i/M. M Bonheim. Ein geprüfter israel. Lehrer, der zugleich Schochet und Vorbeter ist, kann bei einem jährlichen Gehalte von 100 Thlrn., freier Station und circa 50 Thlrn. Nebeneinkommen bei unserer Gemeinde sofort oder spätestens bis zum Isten October d. I. eintreten. Reflectanten wollen sich entweder persönlich oder in frankirten Briefen unter Beifügung ihrer Zengnisse beim Unterzeichneten Vorstände melden. Templin, den 18^ Juni 1861. Wer Synagogen - Vorstand. ' I. Kohn. Edenkoben (bayerische Pfalz), im Juni. Die hiesige ^n- und Stelle ist erledigt, und soll sofort besetzt werden, Dieselbe gewährt ein Einkommen von 500 Fl.' per Jahr. Bewerber, welche Hinreichende musikalische Kenntnisse besitzen, um einen Chor einzuüben, belieben sich zu wenden an Wolf Jsaac. Synagogen-Vorstand. Die hiesige Cantor- und Schächterstelle ist sofort zu besetzen, und wollen, sich Bewerber, die ihre Qualification von orthodoxen Rabbinats- Autoritäten Nachweisen können, durch frankirte Briefe bei uns melden. Das jährliche Einkommen ist auf 350 — 400 Thlr. festgesetzt. Wongrowiec, den 14. Juni 1861. Wer Synagogen-Vorstand. Moritz Ziegel. Ein eram. Lehrer — verheirathet — der das Cantor- und Predigtamt versieht, gute Zeugnisse — auch als Schochet — besitzt, sucht eine Stelle. Offerten snb A. 8. an Baumgärtners Buchhandlung in Leipzig. '