Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 25 (1861)
- Issue
- Heft 26 (25.6.1861)
- Date
- 1861-06-25
- Page
- Seite 375 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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375 Die Stelle eines- Vor b e t e r s istbei der israelitischen Gemeinde in H a a g (Holland) vacant , und wird baldmöglichst besetzt. •Der Gehalt ist Fr, 1000. jährlich, nebst Accidentien. Es wird nur auf Candidaten Bedacht genommen, die 20 bis 45 Jahre alt sind/ eine gute Stimme und musikalische Kenntnisse besitzen , fähig sind in hebräischen nnm, und als rr^ip. Ausserdem müssen sie-genügende Zeugnisse über religiösen und sittlichen Lebenswandel beibringen können. Bewerber haben ihre Atteste an den Vorstand vor 15tem Juli franco einzuschicken> und werden bei Zulassung zur Probehallung keine Kosten vergütet. Der Vorstand: G. Andries Sz., Präsident. A. B. Wolff, Secretär. Haag, 5. Juni 1861. Ein musikalisch gebildeter Canior wünscht in einer größern Gemeinde Deutschlands eine Stelle anzunehmen, und kann derselbe auch als ütma oder Religionslehrer fungiren. . Gefällige frankirte Offerten unter Chiffre N. 991. poste resl. Berlin werden umgehend beantwortet. Ein Gand. phil. sucht eine Stelle als -Haus- oder Instituts-Lehrer für den Unterricht in den Realien und neuern Sprachen.' Franco-Offerten mit Gehaltsangabe besorgt die Expedition d. Bl. unter C. R. 4t 5. Herzbergs israelitisches Central - Hotel in Köln, Marzellenstraße No. 10. In unmittelbarer Nähe des Central-Bahnhofs und der stehenden Brücke, ganz neu und comfortabel eingerichtet, empfehle ich hiermit den verehrt. Reisenden aufs.Angelegentlichste. -- - ‘ Table d’höte 1 Uhr. Restauration zu jeder Tageszeit. A. Herzberg. Handelslehr- «nd Erziehnngs- Jnstitnt ln Schwerin UM. In meinem von 16 Zöglingen besuchten, in 2 Unterrichtsclassen getheilten Institute, das sich die Aufgabe gestellt hat, den ihm Anvertrauten bei liebevoller Behandlung und sörgfaltiger geistiger und leiblicher Pstege gründlichen und ausreichenden Unterricht in allen für den Kaufmannsstand vorbereitenden Wissenschaften und Sprachen zu ertheilen, können zu Michaelis noch 3—4 Knaben im Alter von 11'—15 Jahren Aufnahme finden. Das Honorar ist billig gestellt. Die Herren Landesrabbiner Dr. Cohn und Dr. jur. Marcus Hierselbst sind freundlichst bereit, auf etwaige Erkundigungen üähere Auskünst zu ertheilen. M. Botthoiw. in israelitisches Institut zur Erziehung jünger Leute ist kürzlich in Nttttey gegründet worden, einer der schönsten Städte Frankreichs. An der Spitze dieses Institutes steht Herr HailßmaNN, ein junger Professor der Sprachen, der sich zugleich durch sein Wissen, seine moralischen Eigenschaften und besonders sein Lehrtalent auszeichnet. Wir. bitten die Familien lebhaft, ihre Kinder in diese Anstalt zu geben, wo die Schüler sich der zärtlichsten Sorgfalt und väterlicher Ueberwachung erfreuen, wo Unterricht, Unterhalt und Nahrung Nichts zu wünschen übrig lassen, und die, obgleich sie erst einige Monate besteht, schon eine gerechte und ausgedehnte Achtung genießt. Wegen genauerer Nachweise wende man sich an Nr. HaftSSHUMn, Professeur, rue de l’fiquitation 18 ü N<UlCy, France, Departement de la Meurthe. ■ S Annonce. 35:: Für mein Manufacturwaaren- Geschäft suche: ich zum baldigen Antritt einen Commis und einen ‘£6^09' zu engagiren. — Restectanten können ihre Franco-Offerten einsenden. Halberstadt, 13. Juni 1861. Z. Spiegelberg, vis-L-vis der Post. Ein junger Mann (Israelit), der 4 Jahre in einem bedeutenden Colonialwaaren-Geschäft en gros gearbeitet^ sucht auf sofort eine Stelle in demselben oder einem ähnlichen Geschäfte. Gefällige Offerten bittet man unter Littera E. N. in der Erped. d. Bl. einzureichen. Osnabrück (Hannover), Ein mit sehr guten Zeugnissen Versehenes Mädchen, 28 Jahre alt, sucht Familienverhältnisse halber.spätestens auf Michaelis eine Stelle, wo sie die Wirthschäft selbstständig leiten, oder die Hausfrau in der Führung: hes Haushalts und Beaufsichtigung der Kinder unterstützen könnte; auch wäre sie erbötig, eine Stelle als Gesellschafterin zu übernehmen. Dieselbe würde mehr auf gute Behandlung , als hohes Salair Rücksicht nehmen. Restectanten wollen sich gefälligst in. frankirten Briefen wenden an den Religionslehrer und Pensionsvorsteher B. Wolff, War«»«-. Wir finden uns veranlaßt, hiermit jeden anständigen, wahrhaft religiösen Mann vor der Bewerbung, um die hiesige. Cantorstelle zu -warnen, weil dieselbe -.von einem ganz würdigen Cantor, - der von 4 Rabbinen die besten Zeugnisse besitzt und dem die größte- Mehrheit der besseren Gemeindemitglieder zur Seim steht, bekleidet wird.,. Unter der Maskeder Superorthodorie versucht eine Aeine Partei denselben, obgleich er eine zahlreiche Fa-