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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1861-04-02 · Heft 14 (2.4.1861) · p. Seite 196

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
25 (1861)
Issue
Heft 14 (2.4.1861)
Date
1861-04-02
Page
Seite 196 (sequence 8)
Language
German
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196 fei#.- Gefühb für. Musik haben können, .und . erst die Gnade her Taufe ihnenMelMen einflößt, .'daß die Musik eines Meyexbeer, Halevh i re.(mur^ Leierkasten Musik wäre, daß Mendelssohn erst! nachdem -er -Thrist' geworden--- ein gro* ßf^Compositeur-lwurde-: rfo hat - er; die Ehre,, m i t seiner, ch rist lä:ch emrMe g wb u n g; in Daris; Fiasco zu machen M -der- Vorstellung; seines ^Tannhäufer--'; und. mußte Dch erst von Kamen protegirt-Erdendaß seine Oper hier!iNM;p;-Aufführung! komM. •:/ Uebrigens ist Herr 8kUtißbWnei -zals-, ein. .'gewöhnlicher: Geistlicher: eines'! Dor-- ftK-j/.tzer..-mttden Bauern nü r. es/zu-thun hat,.anzusehen,^ ^su. daß; man; ihm durchaus -nicht. mit Vernunftschlüfsen zu antworten'.icha-tt/; MEfitzt.au-ßer dem - h e i li gen G e i stj; gar. - keinen Ge i st >, ■; unb - hat als Christ den angeb yK e y?e n jüdischen; Witz Erlernt;:. Nur ist eine Stelle, dies er-chervorheht,;und:d.ie leider -nicht in Abrede zu stellen ist- - bedaueryswerth,.; Gr.sagt.unter Anderur: „warum - sollten die! -armen; Familien/ ihre Kinder; nicht christlich -eHiehen. lasten, menn.es die Neichen thun?" er nennt Fould-5 Psreire undMM. Herr P. hat.wohl in der Ze.itungi;MnMorteL-.-:dAß:/;err uie,Mt Ratisbonne zu thun hattotz-)d^lK mag -wohl wahr!sein-.-aberdies schließt: durch- «Mnicht -aus.-.!.daß!-die- Obengenannten' ihre-Kinder äaux fen ließen, - und weswegen:? um seiner uUetzerzeugung - Genügtz;zu -leisten-?^-Da Hat/Herr-Cohen,: Redakteur derVLritö.'isrssiito, - unter. Andermgesagt:■ „Diese - sind - eben so wenig -Christen>: Mestk! Huden waren; sie besuchen, eben fo-!iwenig-.die;Kirche-!) wie)sie die-Synagoge besticht Habens tß-uist-iÄss eMs-dntMM-kls Morurtheil, .; der großen GeftllschEt! angehören: zu ' wollen;, kann, man nicht Banquier! aG/Kudk-ftim? hat man noch keine -jüdischen-:Mi^ nistrr - hier - gesehen? / undwarum, wenn es Ueberzeugung Du sollte-nbleibtzN; die. Eltern im Finstern? "; Wahrlichdieses Mtat-ist;-nicht ehrenmerth: für uns in Frankreich, undSie-, können -stolz:sein-daß in Deutschland solche Acttü Nichtvdrkymmm- 7—- Die; ungeth.eilte Syuagv ge hierwie. Herr Vogue,-Professor . am jüdischen Seminar, hjev., in seinem i jüngsten- Artikeluon dem wir nächstens!-sprechen.!-wollendie deutsche getheilt.e Synagoge tadelt--/ist: dochnicht; so! einflußreich - und ergiebig für die jüdischen Herzen; wie .in Deutschland;! —Der Monde, der Nachfolger des - katholischen .llnivers, sr •lüiiuE 's Äöat; hatte unlängst einer drollige-Geschichte, daß in Mannheim-, einer jüdische Familie - mi t:.G ew arl t! eine christliche Gouvernannte; zum- Judenthume hrmgruwollte. Wir ha- Lem -es:/ dM -ehrwürdigen! Rüb.biner; Prflger daselbstlberich-- tet^jMd2d^stlb.k;ch«h.-'d.ißS-soMch imdeür Mannheimer;! Anzeiger widerlegt. Sie sehen-Zmit-welchen Verleumdungen wir hier beehrt werden, aber nur von klerikaler Seiteum die Mortara-Affaire zu.'rechtfertigen; es ist genug, daß. man; zu Lügen seine Zuflucht nehmen! muß, um ' tineandere Principienlüge . und; Ungerechtigkeit' vergolden.!; .bdr- 1272V -.15; Dipv fi^ii •w isni NL-^iLV- - Zeitungsnachrichten. Deutschland. Aus dem Landrabbinatsbezirk i Hannover, im März. (Privatmitth.) Diejenigen Israeliten unseres- Landes, welche es. lieben, in ihren: religiösen Gewohnt heilen , -Sitten; und Gebrauchen die - goldene Mittel-! straße; zu., wandelneinen.Weg, .auf dem.sie/seit Jahren; in ihren synagogalen Institutionen/sich wohl-gefühlt, befinden sich in der betrübenden /Lagedie,; aus den; Antrag der vier Landrabbiner des Königreichs Han- : nover, unterm 31. December 1860 erlassene Synago- : genordnung nicht so freudig begrüßen zu können, als . der Landrabbiner; Meyer zu Hannover., in dem unterm 31. Januar. 1861. an die Synagogengemeinden seines . Bezirks / erlassenen Schreiben vorauszusetzen . scheint. - Wenngleich die bisher bestandene Shnagog'enordnung; den Verhältnissen; der Gegenwart nicht mehr zu ent- : sprechen vermochte,so ist/dennoch' 'nicht/abzüsthen^ : warum deren gute Seiten;, die in. Folge der Einsicht' : des frühern Landrabbiners schon darin sich zeigten,; gewisse Verhältnisse.gar nicht zu berühren, vietmehr; selbige dem Takt und der Einsicht der Synagogenge-; meinden überlassend, beseitigt worden urü) so/M'cznches; die synagogalen und religiösceremönMen Zustande; Betreffendes hineingebrächt' worden, was' mannigfach ,■ in die Gewissensfreiheit der Einzelnen, wie auch ganzer; Gemeinden eingreist und den Frieden der Synägvgen- - gemeinden nicht in' bisheriger ^Steife '/.erhalten.'! tnV I Stande ist.; Es ist den besonnenen Mitgliedern, besonders von . denjenigen Synagogenvorstehern, welche, mit/Belasten- - heit, Rühe und Leutseligkeit die ihnen obliegenden, Kngelegenheiten geleitet,' stets möglich gewesen,/ die zur Abhaltung eines jüdischen Gottesdienstes erforderliche Anzahl von zehn erwachsenen Personen mannlichey, Geschlechts — Minjan 'düköh "steundl'iche. ZüspraH'e;; undhumane BeWurlg;sd..vK; h^beizttschaAn,( ^als! dieses, am..Sabbath, Festtagen und bei sonstigen Ge-

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