Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 25 (1861)
- Issue
- Heft 14 (2.4.1861)
- Date
- 1861-04-02
- Page
- Seite 194 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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MMn skch.Mter chS,terttchMWegimente,Mch innerhalb der.,jühifchen . Gemeinde einer so.-treuen - sorgsamen . und gewissenhaftetz...Pflege, -daß,sie, ,im Auslande als das LenMenhwerthe. Wüster einer gedeihlichen und segensreichen Entwickelung .anerkannt,unh.betrachtet, werden. . -s Wie, Ew. Majestät durch den ..gnädigen Schutz und hie liebevolle Hntepststtzung des..jüdischenSchulwesens den Grundstein zur.Glückseligkeit der. Günstigen Geschlechter Mt..froprmem,.Sinn und.Königlicher;Gnade sicher.gelegt haben-glso haben- Ew. Majestät -durch hie .gnädige lan- HMlAliche Bestätigung der allgemeinen Shnagogen-Ordyung »anr setzten Tage, des abgelaufenen Jahres das heilige Sieges.; aus rin Werk; gedrückt, das , im frommen Miste Md .reiner Absicht ^entworfen, unter.Gottes gnädigem Beistände,., viel dazu, beitragen wird., edle Würde in den Gotteshäusern und ungeheuchelte.Frömmigkeit unter den. .jüdischen .Unterthanen Ew. Majestät für und . für zu fördern.und;erbreiten. - . . ... .. j-Wenn, abeh; sämmtlicher,Gemeinden ob dieser väterlichen Huld innigster - Liebe und. Dankbarkeit erfüllt stph, so,..ist dies doch. nur /.ejn Schatten derjenigen GeiMle, welche hie. Gemüthex der., treuunjerthänigsten jLandrabbiyer des Königreichs, Erfüllen.und beleben! -Diesen sst.,dast.heneidenswerthe.Loos zu.Eheil geworden,, in .ihrem Berufe-.,jene, unversieglicheGnade tagtäglich, zu erkennen,, .und, die ,,ihnen s anvertrauten Gemeinden, Mt hem. Geiste der, Liebe, der Treue.und,.der.Dankbarkeit.zu Masten,istihre.höchste Freude, .ihr schönstes Lyos.!., ,,,) Solche «Gestnnungen.4hegen; «die..,-.treuunterthänigsten .Landrabbiner tagtäglich- und fühlen sich.hochbeglückt, hiessejhen ay, de,y Stufen, des,-erhabenen.Thrones - Ew, Majestät iNjDemuth ..und..Ehrfurcht .niederlegen .zu... dürfen.,. Zu Gott, dem Allmächtigen, dem ,Könige, aller Könige, richten...wir,;-unser Gemüth .im. innigsten, und,-heißesten Gebete,,,daß.,.er die.gaW-Fülles,seiner Gnade über has geweihte, Haupt Ew,. Mgjestät,, unseres; erhabenen Landes- .v,a.terS.,jstbex. Ihre Majestät. Hst. Königin,,,--unsere vielgeliebte Landesmutter, und über die.Liehe und Freude .ihrer königlichen.;Eltern,, untzrn ,Kronprinzen und dessen erlauchte.Schwestern, Me; üher dast,.ganze königliche Haus ausschütte.-unh,,,verbreite - auf , daß , ,bis,, in hie,spätesten ^age,;Pas glorreiche ..Königshaus,. Ew.. .Majestät., in, der Mijte, frommer und. glücklicher Kinder und streu ergebener, beglückter Unterthanen..blühe und;.'gedeihe, und -daß jeder künfttgeedle Sproß ,des. erhabenen, . Königshauses zum ggttseligert. Leben <g».. Majestät als- , leuchtendem Muster nachstrebe und, nacheiferst.;, . Geruhen Ew. Majestät in väterlicher Gnade und Nachsicht diesen schwachen Ausdruck der Dankbarkeit,. Ehrfurcht und KieVss) huldreich.aufzunehmen, die, wir ersterben . Eurer königlichen Majestät - . allerunterthänigste Landrabbiner des Königreichs vr. Sam? E. Meyer H. Hamburger. Landrabbiner zu Hannover, zu- Landrabbiner, gleich Landrabbiner des Land- - zu rabbinats zu Stade. Emden. ' '' ‘ Landsberg, Landrabbiner zu Hildesheim. Ob wohl schon jemals von Rabbinern eine solche Adresse erlassen worden ist? Wahrlich, wenn hier nicht der ärgste Menschencultus geübt worden ist, dann wissen wir nicht, wann sonst. Doch, wir glauben cs den Lesern dieser Blätter schuldig zu sein, ihnen auch den merkwürdigen Erfolg mitzutheilen, den diese Adresse bereits gehabt hat.. Die Neue Hannoversche Zeitung, ein Blatt, welches sonst nicht müde ward, die Juden als Wühler darzustellen, spendet den Juden des Königreichs wegen ihrer politischen Gesinnungen mit einem Male das höchste.Lob und schickt der Veröffentlichung dieser Adresse Folgendes voraus: „In andern Ländern wird zuweilen von conservativer Seiteden Juden der Vorwurf gemacht, als seien sie Feinde der bestehenden monarchischen Staatsordnungen. Daß ein solcher Vorwurf im hiesigen Königreiche nicht zutreffend ist, weiß bei uns Jedermann, wir glauben indeß auch nicht, daß er anderswo berechtigt sei. Die Juden , als solche, so weit sie ihrem Glauben und ihrem Gesetze anhängen, also wirklich Juden sind, werden. gewiß, überall keine Feinde derkonservativen Ordnung sein. . Die orthodoxe Glaubenstreue ist ihrer Natur .nach in allen .Glaubensbekenntnissen mittreuer Anhänglichkeit an den Thron und . Liebe zum Vaterlande verbunden und wer das Gesetz seines Glaubens in religiöser Ehrfurcht im Herzen trägt,, der-wird auch der Obrigkeit freudig und treu unterthan sein,. die, von der göttlichen Weltordnung eingesetzt, Jeden in seinem Glauben achtet und schützt. Wer dagegen, dem Glauben entfremdet, sich der modernen Theorie des selbftverherrlichenden Materialismus hingiebt, her wird auch, sei er äußerlich Christ oder Jude, die weltliche Ordnung ebenso verachten, wie die Satzungen der Religion, auf welche jene begründet ist. Ein. sprechendes Zeugniß davon liefert die von den Oberrabbinern des Königreichs,aii Se. Majestät ge-