Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 52 (25.12.1860)
- Date
- 1860-12-25
- Page
- Seite 766 (sequence 6)
- Language
- German
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myralWeWepMichtung; ftirchtemrEimn/jOeiß der nur mit den hiesigen Zu- und UebelstLnden-einigermllßen/üertränt ist.//Muchßas Chedarunwesen, .die Quelle -Ler.Lisherrgen /verhunzten/ Etziehung,? soll-ineuen Verordnungen zuftolgerwied'er ganz sich selbst überlassen nnd-sast -außeraller schulbehördlichen-.Aufsicht gestellt werden. Der-Unparteiische! muß zwar--gestehen, daß allebisherigen Versuche/: in. - dieses Tohnwaböhußinige/Ordnung' zu/bringen rund ihm -einen'.lebensfähigern Geist-einzuhanchensruchtlös: geblieben -.die Schuld - aber. hiervon -trägt'- allein die-'Gewissenlosigkeit « und Unknnde - der untern -Beamten) in deren-Hände: die. Ausführung der beabsichtigten -Reformen lgeld^vorden'warr> Nach «diesen mißlungenen Verffuchewlnber,eS-rganz-r außer,-Acht.-ründ idem alten.Schien-; d-rian .M nberlassenlist auch, höchst'verderblich, undwo- - hin idas^führen'wird,-.weiß "der Himmel/ '^-jlDazu kommt i noch-.'ß aß sogar manche.der?Aufklärung Huldigenden-- von - der) romantischen-Anschauungsweise alles alten. Herkömm? - lichen eingenommen, vielleicht..auch "von^den .- ünzulänglij chen Resultaten, die die Schulen bis jetzt erzielt — ohne I -WDeKeMns-Äib welches unbesiegbaren feindlichen EleMenj NnAdieftlbennzu^Mmsifen -hatten-,7 bewogen,, ' sich - berufen! fühlten, -eMenSpeer; sürudiese/Schllchfwinkvl des -Mucker- - rhums rund dw Verdummung einzulegen. - In jüngster. Zeit chabem nämlich! einige Mitarbeiter'der-Raßwiett (bekannt- - -Kchj^in öffentliches7Drgan, redi'girt von-Herrn Rabinowitsch am-^deffa^ bas. mlle - materiellen 7und geistigen--In-; teressen des Judenthums sehr, -wacker, vertritt) sich -zu; Gunsten der Chedarim ausgesprochen, und ihnen sogar; die Superiorität über die Rabbinerschulen, diese Pflanz-j schulen .der Mildung,, eingeräumt...—- Diese Herren-,umsf feit' einen eigenthümlichen Gesichtskreis vor sich haben, 7 nur wundert es einen Jeden, 'daß sie sich nicht entblößen-, ' ihren -eigenenMaßstab an/das /fämmtliche hierlän- -dische Chedarunweftn. anzulegen.Wir. Lehrer-'denenes -.so. .viele -Jahreobgelegen - dem Prüfungen/der in diesen - «Chedarim lernenden - Schüler beizuwohnen, wir haben -eine ■ .«ganz/andere UeberzeUgung von -dem Geiste, der.in denselben weht, gewonnen . Wir.haben durch eine Reihe - von Wahren /Gelegenheit-genug gehabt, - in das - Chaos - ßiesepi -gepriesenen Lehrhänser-.des! russisch-talmudischen -In-; -denthums einzndringen/und /inne zu^werden, welche..'Kennt- 7 MißWer/iReligioch der Sprache «und Geschichte Israels-sie' verbreiten. 7 - Wir-; wollen/ das mit -'einigen- Thatfachen er- 7 /Härten.. Einst - bat - ich - bet - diesen Prüfungen Zeinen fünf- - -zehnjährigen Knaben, der mir - als. einer, der-worzügltchsten lernenden 'bezeichnet worden-, mir doch; einem -kurzen?- Wniß,- Wn-cdtzM/ LWu?WftreB..-!LWerA'Myscheh -zu entwerfe^. Er7wHte.wahphafLig1MnsStWb.enswörtchen ndapou, selbst hMfdM,.exsiM,G.eschWe'MWAtz' burt hatte /yv-Mne Kunden M^habe/- -sagt^er- Myn,Mt so-vjesen Wahren-Mnen Chumesch/Wlexnt-) indem, ter-seines Lehrers Md/.stinexWüydesftche>/MMi.t,so^tw-§ zu befassen, was sich nur für bie ersteKindheit geziemt,; er -Hubenvohl--auch , ehemals -soetwas gelernt-,Müßte sich aberl isetzt - nicht ^mehr'daran«,zu 7 erinnern - da-M .sich Mt etwas - Wichtigerem? -zu- ^beschäftigenhaste»?r?f? S^FrMk^1 ncn; 7ebenfalls,-6egabt-,seiy? ffosienden.M.aben-z ßer 1 astefahmudischen, Gesetze betreffs. ßer/EhelichMg/iunh Scheidupg einer;.Frau ansden! DngemTHerzählM.-konnte^;-chgt^M, Mix.chM'Meys?.sPvMN^-rr,.y.i? rchiMzübMtz?n^ „M hat nicht gegessen, gemehrt, pvNnnb, .hqt,mir.der -R^he wahrhaftig nicht gesagter wax./seineZAntwort.,Molche Beispiele könnte ich MHnndepMiansnhrendoch wozu? exempla. ochdsa!8nnt! frra Keinervon 'diesen stMsteNMllßte von der Geschichte Jsraels-sopjel, als, ein christlicher Knabe in der Elementarschule. Es versteht, sichMMselM paß von einer ethymologischen und syntarischen Mnalystrung eines Satzes gar nicht die Rede sein kann) was Wunder? ■p» »•»■»n «b Und diese schmutzigen Schlupfwinkel ' mit Wem chassihjschk^Minsierlsngenpvon Lehrern, und diese halbwilden, ungezogenen und ungehobelten Lehrer und Schüler 'will' man üns 'anpreisen als die Träger und Stützen des talnüidWenDudenthums! O, wer will sin? Abrede strsieiH itzasihaSstalznMschkZnheyMW guft dem MiPselpnnAe-udMi Woralität?? und. Sittlichkeit-- steche? >MP, daß es wahrhaft große Männer hervorgebracht, selhstM hiesigem Lande, wo alle Wissenschaftlichkeit verpönt war? -wer, ».daß,.;Mykcheffen)-Lchxe--'Md;Mefttz7.in5 dgHiWeyrrW /Juden - ei.ngedpungenes chasselb.ei/geHefljgL^WdsstelTVt habe?! Aber nicht! von diesen -,Chedarim -anft hem perwahp- . losten Standpunkte, wo ste/jetzt stehen iu denen-derGhas- .stdismns seine .-.Wurzln tieft -geschlagen,, können- )vir - jene berühmte talmudische Erudition,-jene hohen Tugenden, mit; denen unsere -Altvordern geschmückt: waren, 7 erwarten.- - Uns einer solchen Jugend kann wahrlich Israels, Heil und. Zukunft nicht beruhen^ -Die talmudische- Erziehungcjst.zn.sehr . unwürdige Hände<gerathen; sie ist lausgear1et, l jeder bessere . Keim in ihr,-erstickt -von /den-Satzungen-/ und Mrincipien des Chassidismus,' der von keiner Lehre, wissen will, -der .-seinen Anhängern unaufhörlich predigt: Eine Tugend/gftht / es in Israel, und dieseheißt; dem Rebben-.Geld. geben, der zu seinem Hofstaate. nnzähltge/Tquftn.de.^Huhelnöthjg . ch.at'): dessen Parple/esttlstK eß) gWsNurÄMmManbMjßn