Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 52 (25.12.1860)
- Date
- 1860-12-25
- Page
- Seite 763 (sequence 3)
- Language
- German
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.hinembarmen will. -Wr stehen.nicht.an. offen zu bekennen, imn) Mhfjy"'*rtynmxngtfi Ees ^durchau^. ni^t.an, ^unsrer Absicht . liegt^ nnt^den icatm-’m Hrchlen,"ivir "haben uns. niemals zu ihnen iw .nsrjfctiwm ji'rt.-f'j; .aezaW, jtno sie. auch.wohl uns. nicht. Uns ist es. da- - Mi!----^mnrAfaiwewh&^ij&x'-ii -tnw&'nß*,. b^-nr^i? rum zu thun, ebenso die, Wurde und die Stellung des: Jüderlthums ,zu öertheidigen, wie Die Rechte rer Juden,: '^ie AdAche AreHeii zu erobern, .aber/nicht 'aus .Kosten f der" Sittlichkeit und Religion^' ' V | Wir haben schon in Nr/.ssv bemerkt, haß das^ Juden-/ thuH d^e Ci^i^he^,huxshaüs )^LHt,''zu fürchten.' ha^, )wir; haHe'n sie'.niemÄs''gesöxderL)'ah'^-.avch' ntemofe*'zurückgej wiesen. Das Be^ürfni^.^er)'/8ibÜe^e ist aus den Con-° flicten entstanden, welche das künonische Rechj^der katholischen Kirche und der. moderne Pietismus, d^r. pr^tesiantischen. hinsichtlich, der'Ä^esihÄeßün^'^trpor^ | Wir. gestehen, daß auch aus jüdischem Gebiete'solche Coni sticte Vorkommen können, z. B. wenn em Cohen eme Gefallene beirath.en..will.. Man weiß aber, daß wenn ir-^ ^nö. wie^ fischen,jolHen die,Trauung Hennoch Vollzogen i ^v^orde^,/diefe. ^gülsig. iß/ ' uv'h./nür durch /' einen Get 'ge- [ trennt'. werden * könnte, der doch wiederum' ohne den Willen '.der Ehelmte^ni^t^voÄzoaen'werden'^anm Aber aüA gegeben,/daß /e^s auch, für. uns/derglelchen,jedenfalls 'sehr Mene.'.Fälle' gäbe: so kann )nän. sich doch nicht er- , wehrem zu fmgen^/'ob/Mchk dadurch^ das sitsiich-relia'iose "Moment' der" .Ehe durch die Civilehe nach und nach' /^sseschadisst/ wird, ein.'viel, ^r.üsiex^ Rachtheil ^^^war^ur^z^ ^rbejgEchrt werden ^wurde!^ 'Sicherlich Eheschließung "sßwotzl ein . Äigioses als'' ein bürgerlichesMoment. Und wenn' auch ' £^036^öu^ung ist, daß die jüdische Träuung; eigcnttid^; ivur ^iöttacte fei^ fö schließt"sie doch diese mit ejtt .'und ','hies ist ' gerade' ihr Vorzag. Niemand Isird' aber" verkennen, daß die religrös-sittliche Seite der Uhe rhr 'wesentlichsies' Moment, ihr ganzes Fundament iß'^putdj welches^sie allein sin ihren Segnungen besteht. ch'ie Iändex, rdex, in welchen die .Cjvilehe' seit.in ehr 'als..einem Halbem Jahrhundert eintz'esirhrt' ist)' musterhaft!'ivie.Dhe)sind'.'^,Äer)'V.i^ Juristen, welche bereits' v ^gasizen Staat in thren Seckel geschoben,^ die ga—' Dstration desselben für'sich in, Anspruch neh'w dm "ganze Admi- > nehmen, wollen j auch) gern' ,dre '.Priester spielen und ihre ^ände segnend über die Ehepaare strecken. ,Es -soll dies kein Plaidoyer! ,.gegen .die Civitehe' sein,'. sondern nur andeuten, daß die: ^^"ralen glauben.''^yiögen,.) man habe" keine Argüj mente ^vide^ ste. Jndeß. gjebt es ,Ssrölpungm ^er. Zeit, welchen eben. kein '.Widersiand.^zu Hsien' ist, /ünd'^v^ Sh'nag^ge^uch* feiejKiöiXe^c ’ §\i'i&ejic^en" ‘ö0x^09^/fo lcchfm. wkr.sie uns,hefallesi, werru maß.sie nur''nicht. aWn .'fur'.nns ersund.e.n" hästerl'. .will." / ' . ' ' " ' ' .Ebenso ' ungerecht "ist) her 'Vorwurf"HiysichÄch' 'des Mchulzwanges/ Wa^'war^Wste>''HeÄtyp?' Das'Gesetz hat den Hdifchm' Gemeindm^ äuferXeg ty tun gen für den ReHionsun^rricht zu treffen.)'Wa^ ist' unter diesm Einrichtungien' zu versiehen 2)' Wie 'sollen sie ' ausgchührt werhen?^^ Menn güfÄegt,' muß *''’cg'^tefe;'ÄU^Ve^niicen. . ^anbeji' :'sflr^''‘i)üirö^aii^it9^- nicht um das'' Aüssprechen.eines 'ZwKnsteH'^" die H^che Rel^ionsschule. zu besuchenj aber Äenn). felbsi hür die Kinder,' welche' sie hefuchech* und bei"chr aHemeWt'w'or- 'he)n,/Äne^vZMH'e' Millkstr des.' Besuches cherrfchh,) 'nimn ' Wern, die"ihre 'Kinder sie.besüchm'^assen'.Ooll^ ' aber ' in her. BxauWtigunchiHrer Kinder, nachlässig'oder 'schwach )sind,) ^ar keine ' Änregung )hähm, 'einen. .'regelmHissen Schulbefüch zu' bewirken, .waS ' soll "ssüch^eineb "solchen Schule''werden?' Welche 'Ziele kann' sie erreichen)' »velche Achtung'kann sie selbst bei, den ordentlichen Zöglingen 'gewinnen? ^Sollen '.die,Gemeinden' genöthigt sein, ^ihr Geld auszügebenhie Lehrer ihre Kräfte zu.' verwenden, nur um' leeres Stroh" zu Hreschen 'Dispensttt hmn^ trgenb eine christliche Lehransiäkt' 'ihre ' christlichen'Schüler von dem Religionsunterrichte? Sollen denn nur die Juden mit den Idealen des Radicalismus erperimentiren? Soll .nuMas^^üdeythUm M gebrechliches Spieß und Hinfälligkeiten,werden?- Und, doch, enthielt das Petitum Nichts , als die Bittein gesetzlichem Wege., diese, vom Gesetze geforderten ),Einrichtungen^ genauer 'zu''desiniren. Daß die Antwort des.ÄinisieriutnS'hieWs^-Nichrß.chnter. als eine „Zwängspsticht^ herassshob, und diese/Mit der.Verfassung nicht in Uebereinstunmung fand Uas können diese Petenten hierfür? Ist es ja doch nur der gewöhnliche Weg, wenn' man'JcMndey äuf güte/ManM ' abschlägig bescheiden will, daß man sein Petstum ganz anders 'aUslegt, um es leicht /verneinen/ zu' können. /Wir aberfragen, welcher vorurtheilslyse Christ kann in allem 'Diesem einen separatistischen und hierarchischen Zweck fin- ' den, und' welcher wahrhafte Jude wird bei solcher Be- 'Handlung des Judenthums sein Herz nicht'erbebenssühleri? '.' . Doch nein! ' ^ES giebt der Juden' ietzt genüg//die, weil, sie eben vom Judenthu'me nichts, mehr/ m sich Haben, es auf jedem. .Schritt und.Lritt veMugnen/ und' füt des- ' sen" Herabwurdigüng ' und^ BenWheiliüung ' gar keine ' ' ■ 52*^