Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 52 (25.12.1860)
- Date
- 1860-12-25
- Page
- Seite 762 (sequence 2)
- Language
- German
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jfö C f! 1 1 ML. I I .MäMlE *IS großer Bedeutung, daß Ritter von Schmerling soeben eine shxrvorragende Dtelle^itt^.k. ,k. ^östereichlschm^taats- '^ Ministerium 'tz eingenöMme'ri A fstnsre; Wien. ^WrW.^. Mögen "siH^die 'Hoffnungen, die siU an ihn knrWn>.m:-s füllen! Es ist doch eine eigne Sache, wenn man nach einer geraumen Zeit auf die Staatsmänner zurückblickt,.. die einen kurzen Zeitraum das Schicksal, der Völker in Händen habeEW^dM^in WMel? deD‘ lebens zurücktreien. — Und wie thün sie dies? Beladen bald mit den Segnungen, bald mit den Flüchen'' der < Nation. Freiherr von B a ch,. derMsi-dib;Jrrdew alle hier mittelalterlichen Beschränkungen wieder bürdete, welche kurz vorher gefallen waren, welcher das Institut zur Förderung der israelitischen Literatur als staatsgefährlich' (!!!) uns erhoben, dessen Veranlassung die Petition der 226 preuWÄm Gebinden un .daL^kömal. ^tMsminiE3im war.ss Es ^hker ßiesArWti^D^die d och MoOrnJr. 12 Sagtet vMff?vtMt worden, durchaus keinen Anstoß fand, sondern jetzt erst aufs Heftigste angegriffen worden. Warum dies? Weil die^ Antwort der Herren Minister, die wir in Nr. 496.. könnt-, unsre Gegner aber sich nicht die Mühe gaben, die Petition'sselbst einzusehen. Wer weiß es aber nicht, daß man Antworten-MnchKefch.eitzen noch durchaus nicht auf die Fragen und Gesuche zurückzuschließen vermag. Da hieß es nun: Die Juden petitioniren um Aufhebung der ' Civilehe,-müb Verlangen die Einführung der Zwangsächlete, und uns persönlich auf alle mögliche Weift verfolgte' —Graf Goluchowsky, der die Judett'insgesammL/ eiüe^,^ügsierische^ Nasthn, nannte — sie. sind ihren zahl-. reichen Vorgängern gefolgt. *) : . ^ie-DeMon'uttd^lhre Wr^erjÄPer' ' ' Wir haben vor kurzer Zeit unsre Leser von dem. Geschrei' 'unterhalten^müssen, welches die jüdischen Reaclio- ‘ näre' 'gegen uns evhobeN. ' Nicht aveniger haben wir von Zeit zw:Zeit' die Angriffe! '.der Rädicalen, -Und- Nihilisteü - erfahren, -ünd(Zns. sihrer; zmverweMen! (gehabt!/.Beides. unsimmer ^Bürgschaft -rMrZM'E,^!r^che,;j-Mche wir vertK.e/EM.^^.Ä^ix ^si^ an sich ebensowenig der Eristenzd'er Ueaclionäre feindlich, wie dem Dasein der Radicalen. Wir, die wir uns von-Beginn unserer Laufbahn an zu dem Grundsätze, der historischen Entwickelung, uytz.' zwar sguf' dewrMebiete der iReligion/ welcher-ohne geschichtliche Basis..gar---micht-.gedacht:--: werdeli kannam meisten.bekannt haben, dürfen die Nothwendigkeit beider «Ertreme ,am? .wenigsten läugnenv. Nurdie verwerfliche Gehässigkeit, s.Msbittere^ Leidenschaftlichkeit^ 'mit - welcher sie;verfahren; dieunsittliche^und unreligiöft -Haltung) welche.sieMzunehmen nichts verschmähen^, diese sind esj welche vorzugsweise den Gegenstand unserer Abwehr .und unserer Perachtung ausmachen. ) So. hat sich, r denn jüngst im Lager der. Radikalen, besonders außerhalb der jüdischen Kreise, ein Gekläff gegen ' *) Der Mängel an 'Räum nöthigt uns,' ein schönes: Döcument, das uüs iü diesen Tagen zugekommen, sowie mehrerehöchst - interessante Mittheilungen auf - die nächste MmmerDl, verschieben. . > v . - -Die Redactfom chflicht^'Mr-ckhreMeligi-nSfchulen^^'nieder^mi^chrn^'Zktt^ ''deü! . SieverfolgenftparätisiWe'-1'iföti Zwecke!■. Es, wird gegen uns. inr großen Zeitungen-!ge4. donnert- 'und in den' kleineren' ertönt 'der Wiederhall!*) — Wenn unsre Leser irgend einen Zweifel über die Un- ^.rMllgMten ÄeftwÄlDhuldigungen hätten, , so bitten wir , sie- ^die^M^ll.tionsNochi!einmasszw-5eftn--Iin--jHalten uns klagen erkennen., Was förderten wir? . Die Beseitigung aller der Ausnahmegejetze, che man, immer von Neuem in 'Preüßtil den Judest'* äüftrlegti'1 KeÄM-fD gerade zur:- wir wollen'dioi obligatorische'Civilehef weÄ sie-?:für,'5atz»!rStaatsangehörigen,-/idie fa'cultativehi weüsi -diese^für^Hlle,helieht.wird,^aberiMir wpsien-hieiMyi^he nicht.astefi^hahe.y^.,-,w^hren^ .hie-Kix^eft in ihreck vollen Rechte erhalten werden, da uns erst das Judengefttz von 1847 mit diesem neuen Ausnahmegesetze beschenkt hat. Man sieht erstens, daß wir es hier mit einer rein preußischen Sllche izu-lthun hachn, denn es. ist lediglich.' eine .Ersindustg chrs, pr'eUßifchen.^ ^esetz'gebung, die Jud en- - unter, -die Civilehe zu - - stelldch Mhrendi für die, Ehristeü dft kirchliche MUstUsi gültig^ist/Mdies in keinepraydern ’ Dtaate. vorhanden.- Man Keht< zweitens^, daß ^wMhftrmstAcht' im/Geringsten:^tifak Wlhzüg Hegen dw CiöÜeye 'eröffnet hadenU vielnwhr; gMde^ dieLUnterstützcn, welche sie für alle Staatsbürger fordern.—Man sieht drittens ^h>aß ^,- ftattz ftpahatistssche Zwecke zu verfolgen, gerade im Gegentheil den Separatismus zurückweiftn, in. den, man uns tn iPreußem Mrmer wieder *) Bon: solchertl kleinen uEäEn'«Uesintw^wir z. B. Nordhäuser Ztg. Nr. 293. ,Breslauer. Morgenzeitung Nr. 291; vs-lautei? übritzckS> dU^'nUff^^bM' fast gleicht--8apieuch!sätiiß ><ijo-ig-^w.i,«!i•;im