Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 51 (18.12.1860)
- Date
- 1860-12-18
- Page
- Seite 756 (sequence 12)
- Language
- German
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m MKuMHHrdudeL lganzenc;Dciuer zWer"LehrzeiF durch rin -:Stipendiumin Kleidung'- und; Wäsche, erhalten^ Dir nöthige Schulbildung erlangen theilweise in der. Anstalt selbst- oder-'in!deriJacobsonsschule.ui Sta- Mnmäßigt -sollen nur 12 Zöglinge ausgenommen -werden, -,doch „rstidiesem Zahl schon -ftit 6 Jahren Mf 14 emMM,Dennoch^ WdeprAndrang Kleider >!so^ großdaß<i viK^; hülfsbedürstige Waiseni-zurückgewieseit--wevdM mMenmnd^därum chatz Herr JacobfoN^deN Esttschlllßchgefaßt,; ^menschenfreundlichen rWohlthäterN': dadWch--Wgegmzukommen- ^daß ihnen --durch ein Legat für sich -und ihre Nachkommen das. Recht, eingeräumt wird, - der Anstalt, .einen oder mehrere Knaben - nach, statutenmäßiger > Vorschrift zur Erziehung zu übergeben. Gphat-penn auch ein hochherziger- Mann aus -BerlMiwon Hieftm Anerbieten bereits -Gebrauch - -gemacht dadurch.,. Dß - er. Herrn -Jacobsons ein-. entsprechendes Cgpital . zu diesem Behuse. übergeben -har -Indem -ich LMe.r^s.MM Hiermit zür ckffentlrch«zEnntniß bringe/ sy/zerßlch.e ich alle Diejenigen,. die. durch ein ähnliches LM.tMN:-solches .Segenswerk.für stchi-uyd Atyt Nachkommen Wst Mächten /- cfich- 'Äesechälll am den Unter-- zeichneten,-zu.'wenden/ ^der gern -bereit.ist, -den.Hierauf WssßcAendenl.wMre-.AuskMst zu geben. Nicht viele PrzvgtlMe - sind ^im Stande, eine! ganze Waisenanstalt zMgruydenwohl aber .! giebt es viele Menschenfreunde/ die,'sich - durch eine, derartige Betheiligung ein. bleibendes und lebendiges-Denkmal.errichten'möchten,.-wenn ihnen,. Hi.e^hier, .Gelegenheitdazugeboten wird. Daß unsere Anstalt für einen so. erweiterten Zweck geeignet-.ist,- gchi schon aus dem. Umstande hervor, -daß sie nicht nur Maisenkinder aus; dem hiesigen Lande erzizht-FonhernA aus allen deutschen Ländern äufnimmt. So haben bis jetzt Aufnahme.gefunden:; - - 10 Waisenknaben aus dem/.Herzogth. Braunschweig, 6 aus dem. Königreich Preußen, 6 aus dem Königreich Hannover, 6 aus dem Kurfürstenthum Hessen und. . 2 aus Mecklenburgs .... JilsS.tetn, ■ , Waisenhaus - Inspektor. Bremen, im December.,(Privatmitth^ Es ist gewiß bemerkenswerth,, daß in dem stets so! judenfeindlichen Bremen.jetzt- 20 jjüdische Familien wohnenund auch in Bremerhavenseit einem halben.Jahre zum er-, sten Wase das Wohnrecht erlangt haben.- ...; ■ ■ K '' ’■ v: "T '"i^h ': >i4Uii.ii '>• ■ :.voo* Berlin, 7, Dccembk:r., bekanntlich, wird der^JMiz? minister Simons,Hiie ^nssgffung.'riehmen'up^tzMelss es "sich um einen' geeignetem Nachfolg er.. H ierüherenthaiten mehrere Blätter wörtlH Folgendes : .„Jn^ .mehreren öffentlichem Blättern -findet', sich '/Hie. Angabe,!.,^ dre'Ün,terhMdlunben.^mitdem.ViceMfl)en^^4, deH genannte' rn ssemen Unstchtm^A^r.HieAusgssung der Juden zu 'Staaisämtertt-^' Hchjerämte von der Majorität HaaDrinifieUums^ abweicht.^ .--- Wenn unsere .Gegner dies, lesen ,^ so,.werden sie' wieder über den Einfluß, schreien, den Ä^e Juden auf die. Staatsgngelegenheiten üben.^ Allem handelt sichHierbei gar nicht um die Andern um die' Ausführung der Verfassung sind , das, Pri.ncip der Gewissensfreiheit. ‘ - ..,!-r--Berlin, - 8^ December. Die ^Kölst/lZeiÜ"theiK Folgendes; mit: -Das Königl. DbertribUna^vechändelte -vor einigen. Tagen nachstehendest eigenttzümlichm Gewerbe-Eöntraventionsfall^ Der-jüdische '^Lehrer Jäcobi -zu Quedlinburg hat in verschiedenen- Fällen ge-! gen-Entgelt Heirathen zwischen Perfimen^' Mosaischest Glaubens vermittelt .und darauf bezügliche * Aufträge; übernommen. Er hat dafür 150 - 25 / ö20usti Thlr/; erhalten,. > je nach den Verhältnissen der > betreffenden Personen. Der Polizei - Anwalt zu Quedlinburger-; hob deshalb, auf.Grund der'- §8^7M.-'ünd '177:/-M f Allgemeinen-Gewerbe-Ordnung vöm^ 1 ^7. -Januar 1845'; Anklage gegen ihm - Der' Polizeirichter zü- LÄredlinbürgverurtheilte den - Jacobi auch - auf Grund deran- ' geführten, gesetzlichen Bestimmungen,^ weil er"zuldem - von ihm -betriebenen Gewerbe, der .Vermittlung 'von - Heirathen, die polizeiliche Concesston-nicht Mchgestlcht und.erhalten/.zu'10-Thlr. Geldbuße, eventt einer-'Woche; Gefängniß. Der- Angeklagte legte Recurs gegen diese! Entscheidung ein. Das Appellationsgericht z'u Duedlinburg.. hat. den^ Angeklagten.freigesprochen/lindem' es -^dieses -Urtheil dahin begründetes Es köntte'nicht-'ängenommen werden, daß Derjenige, welcher, wie der Angeklagte in, den festgesetzten Fällen gethaWWira- ) then.untsvsjüdisthen Personen vermittlesolche-Geschäfte ' betreibe, zu! deren--gewerbsmäßigem -Betriebt! esl einer ^polizeilichen Concession-bedürft -;JmSiünepdesB 49^? der Gewerbt-Ochnungj könne die Vermittlung ston HM