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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-12-18 · Heft 51 (18.12.1860) · p. Seite 757

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 51 (18.12.1860)
Date
1860-12-18
Page
Seite 757 (sequence 13)
Language
German
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nhn^upt' 'MA. emo HÄckiitlüng von Ge- D^MMemgejiveMmHige Äusrichtung oine/polizeiliche MMbnißl Mfordere- .angesehm, werden. - Hegen viese-EktfWvvM-rhat^ die Staaisanwaltschaft dieNich» WMtshiefchW^ Ungelegt MV in derselbest aüsgeführt: Per'^^^'.'^^^^exb'eiO'rdnvng mache rücksichtlich der verschredenen'Ärten von Heschasten, züsdeM gewerbs^- mäßige^.KsrjchtWg,-eMMncesffon erfordert Wierde, daher nur Darauf an, pH Pie Eingehung einer Ehe überhaupt unter den Begriff, etjte^ Heschäftes falle. Allerdings habe, die Ehe, nach» ihrem,inner« Wesen, eine höhere, dem Sittengesetz und den-Grundsätzen-der Religion anheim fallende Seihe,' aber nach ihrer äußeren, lediglich juristischen Erscheinüng stelle' sie 'sich^als' ein obligatorisches ^BfthLlt- M^dLx,.MNeZ.daSHr-dM.eiye.sLertzgge8M.,^Ae. Eingehung der Ehe . ser daher-im gesetzlichen Sinne ein Geschäft- und die gewerbsmäßige Vermittlung derselben und -die- UeberNahmevon Aufträgen falle unter §. 49. W GeiderbeDHiüng/ -Das König!. Obertribunal hat> diese Hüsführünsten adoptirend, das zweite Erkenntniß vernichtet.unddas erste, verurtheilende wieder hergestellt.^ (Diese Entscheidung ist für die Juden nicht ohne Wichtigkeit. Dennes > ist nicht zu verkennen, daß Lei der großen Zerstreutheit unserer Glaubensgenossen Personen zur Vermittlung von Eheschließungen, welche sich zu diesestl Behüfe Bekanntschaft und Vertrauen erworben, gar nicht zu entbehren sind. , Die Redaction.) ' Bürtzsteinfürt, 6. December. Die hiesigen StadtvWrMtenMbHHren jüdischen Mitbürger, Kaufmann Jtzig, zum Kreistags -Deputirten gewählt.... (W. Z.) Schwedt, im. November. (Privatmitth.) Die seltenen Vorzüge^ und Tugenden des am 7. d.' verblichenen Rabbinats-Assessors Herrn Oettinger fanden auch Ln der hiesigen Synagoge-volle und würdige Anerkennung. Unser, Rabbiner Herr Kuttner gab gleich am nS® am Schluffe: der Predigt seinem gerechten Schmerz über deNj. großen Verlust angemessenen Ausdruck, und lud die.Gemeinde-zum.demnachsten Mittwoch-zu-einem besondem Trauergottesdienst, ein. Derselbe fand an gedachtem Tage Nachmittags 3 Uhr statt. Unter Zugmndelegung der Worte aus der betreffenden Wochenhaftora Maleüchi 2st. ZergingM die Trauerrede über das Leben mch Wirken!des Dahingeschiedenen; und schloß mit einem» Gebet iBhebräiMrSprache/' - 4. ] A h z e i g e n. Bei einer Gemeinde in einer Provinzialstadt des Königreichs Hannover wird,.ein Religionslehrer,^Schächter Md Vorheter gesucht,^am liebsten ein verheirathejer. — Einnahme ca, 200Thlr. nebst freier Dienstwohnung, . Zn,, Nebenverdienst durch PUvatzlnjeiwicht/.,rc.^Äeibt demselben hinlängliche Zeit übrig, wozu sich biMr . auch Gelegenheit dargeboten hat.; ,. .. \ _..t. Auf die: Fähigkeit,. Zeinen zeitgemäßen Gottesdienst mit Chorgesang 'zu leiten und von Zeit zn Zeit deutschen Vortrag zu halten, wird vorzüglich gesehen. Das Nähere auf frankirte Anfragen unter MMe F, 8,. tzurch die Expedition dieses Blattes zu erfahren. , . Die hiesige Synagogen- Gemeinde sucht auf den 15. Adard. J.,resp. 25. Februar 1864, einen Lehrer und Cantor zu engagiren. Der Gehalt ist zu -300 Thlrn: jährlich firirt, außerdem bietet die Stelle sichere Aussichten auf Nebenaccidenzien, - so wie - bei tüchtigen Kräften einen großen Wirkungskreis für Ertheilüng von Privatunterricht. Bewerber wollen sich unter portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Werl in Westphalen, im November 1860. -' S. M. Samson. . Der Unterzeichnete Vorstand beabsichtigt: 1) zum 1. März 1861. bei der: hiesigen Gemeindeschule einen tüchtigen Elementarlehrer, der zugleich den. Unterricht im Hebräischen übernehmen kann, mit. einem jährlichen Gehalte von 200 bis 250 Thlrn., und 2) zum' 1. April4861einen Vorbeter, Baal Kore und Schächter mit einem jährlichen Gehalte von 180 bis 200 Thlrn. und einem etwa.eben so hohen Neben- ' ' einkommen anzüstellen. Besondere Berückstchtigüng würde bei Besetzung beider Stellen musikalische Befähigung finden. Reisekösten- Entschädigüng bei einem abzuhaltenden Probevortrage werden nicht gewährt. Qualifieirte Bewerber' wollen'ihre'Gesuche nebst den nöthigen Zeugnissen einreichen an den Synagogen-Vorstand I>r. Nofenthal. Lublinitz O/S., den 1. December 1866. > ' h.üfige ReligioMehrerstelle, mit 14'V W'/Ilj. ♦ der das Vorb et er amt. verbunden ist, soll Ostern Ido l.chesetzt werden. Theologisch gebildete, ober ein gutes Seminar frequentirt habende, mit gründlicher Kenntniß der hebr. Sprache und hinlänglicher musikalischer Bildung ausgerüstete ünverhelrathete Bewerber mögen ihre speciellen authentischen Zeugnisse batdigft portofrei einftnden an.S. Berg, Buchhändler in Bützow in Mecklenburg. " u,‘ ';

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