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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-12-18 · Heft 51 (18.12.1860) · p. Seite 754

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 51 (18.12.1860)
Date
1860-12-18
Page
Seite 754 (sequence 10)
Language
German
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,Zeitwngsttlichrichtess n5 Deutschland. -; v Aus Württemberg, im December. (Privatmitth.) Deru,-Staatsanzeiger für »Württembergs bringt ,>vom Neckar^ss folgenden ^Artikel: Mer: Rechenschaftsbericht der - israelitischen. Waisenünstalt Wilh elmsp fleg e zu Eßlingen pro 1859 auf 18L0 zeigt wieder erfreuliche Resultate.- 7 Als . Wohlthäter der Anstalt steht S eine Majest,ät der -Konig-wieder lobenan. 1 Die Pfleglinge-» des israelitischen Waisenhauses < waren .32, die zum großemTheil »sehr verwahrlost m dasselbe gebracht wurden, -aber unter Gottes -Beistandsdurch - die.Umstcht und -Arbeit der /Erzieh er der Besserung --an /Leib? -und Seele-entgegengehenr Den Gedanken einer- Erziehungsß anstalt -für weibliche»Dienstboten^hat wer Äm der rettenden Menschenliebe 1 unermüdet-thätige - Vorsteher^ der Wilhclmspflege- Hett Oberkirchenvorsteher - 0n. - Adolph Levin -aus Stuttgarts: mitMiMschon .vör^Jahren er^ faßdmndUn der israelitischen Waiftnanstalk.ausgeführt. Er» hat -nämlich meine Fortbilvungsschule sür confirmirte weibliche Waisenzöglinge in der Wilhelmspflege gegründet und ein -Capital von ca. 1800- Fle zu. diesem Zwecke ersammettm und fondiru Sobald die Mittel es gestatten,- werden außer den Waisenzöglingen Noch weitere confirmirte jüdische Mädchen-im diese Fortbildungsschule aufgenommen werden: . Für: Orientalisten- und-auch für christliche Theologendürfte es: von Interesse seich zu »erfahren/ daß Hofagent S. I.- Kaullam vom Stuttgart pfeine gewählte mosaisch-theologischeBibliothek, bestehend aus seltenen Werken biblischer Eregese, Talmude, Midraschimtf.,. der König!, israelitischen Qberkirchenbehörde unter der Bedingung zum Geschenke-gemacht hat, daß 'dieselbe » vaterländischen Theologen zur». freien) Benutzung überkaffen werde und den Namen Räch Jakob Kaulla'fche Bibliothek, als vom Vater des .Stifters cherrührend, führe.? » Die israelitische Oberkirchenbehörde hat diefesrschöne Geschenk für die israelitische Kirche des Landes dankbar angenommen." i«r Wir'haben' dem) Berichte noch » anzüfügess, .'daßwir in^ Württemberg» der Familie."Kaullw zwei Stipendien' von/jejährlichm- Hundert iDhalernfür Studirende der mosaischen Theolögie verdankem--Der^Sohn-des» Stifters-' des seligen Raths Jakow-R^»Knulla,- Herr Hofagent Sal. I. KaUlla-!"langjähriges'MitglieV-''drr König!, israelitischen Oberkirchenbehörde/ hat durch die Stiftungder? Bibliothek < auf den MamE feines' ftoM? Mett Vaters dessen Verdiensten »ein' Denkmal- - gefetzt und der-Wissenschasteine --Pforte geöffnet.» Es - findschoss einige - sehr»-werthssolle- Bibliotheken jüdischer-- Literatur in» Stuttgart auf unverantwortliche Weise - verschleudert worden; theils : wurde die MunistcenF' der-Besitzer mißbraucht, theils habm wiese selbst keinen Werth aufwiesess Literaturzweiggelegt.---Der»Lehret des- Herrn Höft agenten Kaulla/ -Herö H 0 ll a n d/»SchülerWr i tU ässder's und Wolfsohn's aus der- Schule Mendelssohn's ■ wirkt -noch rüstig bei der Könitzl.--iftäelitischen Oberkirchenbehörde. als'Oberkirchenvorsteher und'Kassirer der-'Königl. israelitischen Centrälkirchenkassel Manche schwäbische jüdische Eelebrität" denkt gewiß 'in Liebe des edlen Greises und - seines regen Interesses für Juventhum.uud'jüdiM-Wiffenschast.' —- -; - Die Synagoge geht raschihrer Vollendung'entgegen,.. sie istan reinem- Maurischess Styl ausgeführt» und wird'» eine. Urchikektonlsche' Zierde-wer schwäbischen'Rep dechstads wilden. 7 üMän hofft, »daß sie bis zum Wochenfeste wem .frommen Zwecke wer öffentlichen Go^tesvereh'- rung:^annübe^grben<werdem»—Mnse^lbert^Gü-l^ d en-st ei ss,! dkr als Bildhauer schon Treffliches geleistetj wird riw mehreren 'Kunstberichten' wegen - seiner neuesten Scülpturen besonders gerühmt. Bon Sr: - Majestät wem Könige sind ihm hohe Aufttäge WM plastischen Schmucke des Königsbaues übertragen worden, deren Modelle im Atelier des »Künstlers von Kunstkennern bewundert werden. - Dem Vemehmen nach' soll bei wem' dkmMchst zusammentretenden: Landtage die Judenftage» inö Sinne dessvollständigen Emancipation ihre Erledigungfindess! Bon Unserem hochsinnitzess Könige, demNestorallMFÄft sten/ssp dieser edle Regiemngsach wohl, zu-erwarten?-— Mit wer Eröffnung" der Stuttgarter neuen^Syssatzoge werden -wir - auch: einen neuen - Stuttgarter Mi n h a g erh'attmv^Däs -neue» von-Herm Kirchenrath Maied 'verfaßte » und zusammengetragene Gebetbuch ist schon'im Drucke fertig.' -Bei Gelegenheit'^dei Einweihung der Stuttgarter-Synagoge-werden wir, "sb'Gstt Mich.WMaüf zu sprechessl kommem -Eines Uber ckönssen wir jetzt schoss nicht verschweigen und!zwar, daß die Stuttgarter israelitische GeMeissde nicht in dem Maße' für den Jugendunterricht in? den jüdischen Religionsschristen sorgt, wie - es - beisv-großen- 'Opfern für den SynÄgogessbau zw erwartMwäre^ » Zwar besteht' eine Nelrgivsssschuke/ aber wieselW§kMssrLhw'Aüfgabe--usstevweM»gegMssen Umständen Unmöglich bewältigen. ' Rach dem Gesetze

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