Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 51 (18.12.1860)
- Date
- 1860-12-18
- Page
- Seite 752 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Stern h-M, Leop-: Demtsch/^1-W- -Adolf Hoffman 1 Fl., Jak. Kön i g 1 Fl., Mar B er nd o r fer, Lehrer, 1 Fl., Sigm. Ofen,' Lehrer,.-:5ü.Kr^/Herun Hahn 5.0 Kr., Most. Sackzer-50 Kr., Brüder/Ddutßch -2 Fl., Leopl Ger ber. 1 Fl.,.-Gustav K -r a u s: -1 Fl., Herm. Werth.eckm l..Fl., - Will-.. Waldner/U Fl., Moses Wert heim 1 Fl., Mar Schwurz 1 Fl., -Bernhard Fischer -4!M,.Weffenr .Gattin: Frau Rosalie Fischer 5 Fl., zsm. 37 Fl..,ö. W^^L4'.LHlr.. 20 Ngr. G e sa mm t su m me: 5619. Thlr. .6 Ngr.. 1 Pf. 'Literarischer Wochenbericht. .Gaya, 16.,November. . Da, meine^ heutige -Corresppnbenz/mehr eine . wissenschaftliche als /Persönliche Polemik ist, .so hoffe ich-/Sie werden diesen Zeilen, in Ihre geschätzte Ztg. d. Judenth.obgleich sich/ diese, gern von aller Polemik fern; hält - . die Aufnahme nicht -versagen. W/iHddch>eine-eigene-bebanernswertheManie,-chaß Viele, die heut,zutage die/Feder/ führe»-/.und in gewisse Zeitschriftenihre Ansichten niederlegen -„ und /von-ckhren. Bestrebungen Kunde -geben/.. die/ Feder gegen.Jeden in Mist N.nd /Galle .tauchen, -/der, ihren Anstchtest - und Bestrebungen . enigegentritt, - ihnen den. Spiegel. der Wahrheit, vorhält,. uyd .sie auf Mißgriffe.- aufmerksam macht, die sie sich zu.> Schulden. kommen, ließen.. In, No. 17. dieser Zeitung machte //ich - gegen/Herrn Rabbiner- D... Deutsch iyj? .x»88M/;d.ie.HemerkurM -daß -er -in seinen Angrif-. fen auf Herrn ttr. Iost's Geschichte keine Kritik -übe./ Beispielsweise führte, ich - an, dgsi Rapoport und die bewährtesten Kritiker eruirten, jenes' Sendschreiben über die Einschaltung eines Monates Synh. 11, 2. habe R. Gamliel 1. erlassen und nun trete mit Eins Herr Rabbiner D. gegen I/ vom Neuemstufwelcher ist ftinem Geschichtswerke derselben Meinung ist,. ohne auf die Abhandlungen dieser bewährtesten Kritiker Rücksicht zu. nehmen. Herr: D. spitzt im Novemberhefte.des. Jeschurun' in „Frankfurtauf „eine massive Weise gegen mich die Feder, und schreibt eine von/Jnvectiven strotzende Entgegnung. „Daß ich mich - in Dftlge mische, - die michnichts - aggehen, / daß meine: Correspondenzen in der Z. d. I. .nicht zu den glänzendstengehören." Ich glaube, jeder, Diener der.Wahrheit, und. sei er auch der niedrigste Diener im/Tempel der Wahr-- heit, sei berechtigt und berufen, gelegenheitlich Jrrrhümer aufzudecken,. Fehlgriffe zu.prgiren, .und ungerechte Angriffe auf.die Wissenschaft,.rund ihre Heroen zuparaly-/ siren. Ich Habe auch nie.Etwas der Oeffentlichkeit übergeben, um zu-glänzen mnd .von mir reden^ztt'machech sondern. lediglich iur Jntereffe der Wahrheit- Herr Rabbiner D.'. sagt weiter, daß ihm-diekritischen Unterfuchüngen dieser bewährten: Kritiker uichtt'bekannt gewesen,ndä er in/-einem kleinen-Orte Mep-Md >W--fihwyk ■ HM-lffich Manches zu verschaffen.. -Man mußaber-sticht gegettHer vorragende Personen 'zu Felde -ziehen, wenn inan West -Gegenstand-: um benies sich Handelt- Nicht PenüW zu unterä suchen im Stande, ist und affine/' Literatur"nicht Hennt. Rapoport, Grätz, Jost: ü. A. m. Haben die Verhandlungen-über die Person erschöpfend gepsiögen, welche-Synh. 11, 2. die Haupttolle spielt, nur-Hirsch Chajus /trat -ihnen entgegen, - weil er die - Marotte hatte, darzuthundaß auch nach der Zerstörung des 2. Tempels'Opfer dargebracht wurden, auf welchen Umstand- Herr D. in -seiner Controverse gegen Jost gar nicht zu sprechen kömmt. "'-Wer heute mit einer-Abhandlung über diese Materie vordas Forumder -Oeffentlichkeit tritt - darf - nicht mit / dem Ms fang des Anfangs beginnen, /und die Forschungen-der Koryphäen ckgnöriren z - thut / er es - dennoch/- so/ darf er'Men eine./öffentliche Rüge nicht/"-sö"ÄnpststblM"sM/Mtz; Persönlich - werden. //Ich -sagte,/ -daß--sich wiese EelebrttäÄu arff TofestO 2;-' berufen; Herr Deutsch/ sttttgetzstet, "daß er/da nicht dieleiseste Spur einer Andäutüngyfindet,/"daßvon R. Gamliel I. die Rede waw^ Wir /werden bald "-diese deutliche Spur erblicken. Jeruschalmi, der ein klares-Licht verschaffte liege : ihm nichts Vor.' / Dasist -unftrdiSchuld nicht!- .Ferner meint er,/ sei. stuft-Babli: mehr Gewicht/zu legen, Jeder Anfänger der Wischen GeschichtsförschMg muß aber, wissen und/ zugestehtzn- Häß/derbabylMische Talmud^ wohl/ was Halacha /betrifft, uns-zur Richtschnur dienen muß, / was - über Facta - betrifft , rdw^uWälastinst vorgekommen - ist der seruM : Talmud eine zuverlässigere/ Quelle und Autorität als der babyl? Talmud. -Ich-sägte: Herr.Deutsch möge nur das erwägen, wie käme R. Gamliel II. in den Tempel, von-wo aus er diese Sendschrdi-' ben erließ.:: Nun hält mich Herr D. beim Wort-und:ruft gewaltig: „Also das heißt doch wohl Kritik üben! . Aber-' wie? Diese Kritikübung erscheint ja als eine baare-Lüge/ oder Unwahrheit, wenn diesHübsched lautet- Wo iw aller- Welt steht in Synhedrin nur mit einem Worte,/ daß R. - Gamliel. vom Tempel aus /sein Sendschreiben erließ? ich 'finde nur -fivw Eitel Wortklauberei! . Herr D., halte, mir, diese ^ineockoeke, das, lolum pro parte zu/gebrauchen, schonzugute, du es bochauf Eins hinausläust. R. Gamliel eMß, 'stach''Tofßskih'