Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 48 (27.11.1860)
- Date
- 1860-11-27
- Page
- Seite 703 (sequence 3)
- Language
- German
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fett) Liei'-gewöhnlich E MMt«itg> Mck Gespräch dein Pflegen,)-lenktesich - Md dafleMMvtr'.-esitg1ett-WetV chMirhinL'i'^ke Dame) meinte: Heb all' bcn' gütgeitteinteN Intentionen, des; jungen. Autors: An- Ünftret Epoche, Wo die Ouffksche?: - sich: freier - bewegende Presse -auch der freien Bespr.echung unserer) Angelegenheiten-undUeußerung^ unseren Wünsche freien Spielraum gewährt,' Idem, von denen die hiesige:Lefewelt/noch keinen Betzriff Hatz inr-dieiselbeEingang z'uverschaffen') und -ihr' befforeMegriffe von uns::beizübringen))? Nmß doch jeder'Unparteiische gestehen) daß.^jugendliche Unreife:und unzuverantwortlichtzr- M-uthwiAer sich,- -hier.AnsschreitunM) und Mebergriffe - erlaubt) die-sehr ./rügenswerth sind^-! Wassoll) mastdenn u von dem. Verfasser schenken) der, nachdem: er uns, „dem: Gotterkdrenen Märtyrervölke":,' /.mit Mallem ^Feuep einespoesiereichen -Gemüths iseine heiße. Liebeserklärung gemacht,' vieles>!für'!jedes))jüdischesHerz::Heiligeuund Ehrwürdige,/als da - ist/das Kadisch. für -diedLhingegangenen! Eltern,? und t andere jüdische, /durch;das Herkommen und?Sitte der: Väter geheiligten:'Gebräuche? -ins Lächerliche-zieht,' und über sie Me:Meißel )der Satyre schwingt).i Sollte etwa derre-s ligiöfe Actsder Pietät'für.verschiedene. Eltern mit der wahren. Aufklärung! unvereinbar, -sein? — .Was soll man von ihm denken, .da.er. das Charakteristische und Individuelle unseres? .-Volkes: so - vor - und . mißkennt und. in seiner- Darstellung-einen! Juden inner arme^ Waise, ) weil seine?Muttetz Mn,e zwei Groschen für wie->vo'n'.ihr verzehrten Sem^ nreln-.-ZUs zahlen .im: Stande .ist,. das Hemd: vom. Leibe ziehenutibj sieim-Purim,/ dieftnrmach seinen, eigenen Worf ten<auf,Wohlthun und Mildes gegründeten Nätlonalftste der Inden -! in/die kalte,- rauhe Witterungnackt hinaus-? jagom-lößt^^iSindusolche!-Darstellungen) ünchi nur? rinLgerlnaßenünaturtreN und.- wahrscheinlich? n Ich gläybr,-es ist; /eine: .außgemachte-.-rüber. -allem Zweifelserhabene Wahr-, heitz/dasi-Mr ssüvEscre Armen. und-Nothleidenden,? wenü nicht:mehtz.-fd.0ch/.nicht minder dennjede andere GlauLensgenyffenschafl -thUms ^. solch^MgcheU'er, könnenalso.?mw dies/Aus,gehupten /.eines?. siberspchtnten /Kopfes: nund: .erb.ittettm GemKths!) Was! sollenl nun Me: nichtjüdischKn W ser)sWNsdenen/skhr, viele: Mch! miMaltzerlichtz Porurtheile und Gchässigktzit'.geHen/UNsHegertz.nach-einemsolchenIugk) yachsolcheRjSchMrWgennzü MließM)) Non uns denkey-I jiTti! K«lljen'lsie: .dafür--stebgeHinnen und achten leMen.?-:7'Ach/würdeidM/jungen:RMueMthW,./sich doch heffrv/Anterl deunniedrigen Schichtest:-unseres BolkeZ untzusehen, chw/WO Bessern, .belehrt.;M iwerd^i.iM OM Mserfl HMKMndrUoetorjKr-n-uuim dMy grzMetzMH M^VM hieftge-MischeHiMtF-E 'M er wirtz 'flch' zü'-seinen-Schilderungen -einen- Mit1 -MMgeM Stofst h'ö- M')können>-wenn 'er' sieht) welche schöne' VeifpÄle ' don aLfopftMd'erlschwrVerWer-'UM'NMW^UÄe dort zum Vorschein kommend Von vielen solchen' EÄmpeln nut Mis!-Ou-einör^ärmeN Frau, die sich und die Hrigön Mit ihrer-Handarbeit ernährtkomwt von-Mter Zerrte eine 'Schwester - mit einem'-Säugling an der Brüst;'- Letztere erkrankt,'uNd wird ins Hospital gebracht) . Trotz allen Anstrengungen der Aerzte wird die Frau eine Beute eines grasstrenden Fiebers, und das Kind -muß einer Amme änvertraüt werden; dies^-'-will--nbet--die'lSchwester-'nicht zugeben,' überläßt lieber ihr eigenes Kind fremder Obhüt- und 'nährtdas Kind--der- -versivMüen-"Schwester-An der eigenen Brufl Ihr eigenes- Kind aber verkümmert -mit jeglichem Tage immer mehr- -und nachdem 'sie es zu' sich genommen, um beide Kinder mit der eigenen Milch zu nähren, zeigt es sich, daß die -Amme -mit -einer syphilitischen Krankheit behaftet gewesen, mit welcher nun Müttersammt Kindangesteckt worden sind;' jetztliegt sie im Spitäle: .Sie sollten aber sehen) mit welcher Geduld'und Ergebenheit diese? Frau ihr eigenes Leid erträgt-,- da sie nur das Kind ihrer verstorbenen Schwester gerettet weiß./ Ein anderes Mal wird ein achtzehnjähriges Mädchen, das auf einer Schulter einen Anwachs von Fleisch - Hatz jns Spital gebrächt , und man muß' eine Operation/an ihm vollziehen, nämlich mehrere Pfunde Fleisch müssen ausgeschnitten werden: Eine Schwester dieses Mädchens zeigte. während-der ganzen Zeit? die. zärtlichste- Sorgfalt und widmete ihm die unausgesetzteste Pflege- — Nach Monate langem Siechthum wird das Mädchen hergeflellt, aber die. Schwester erkrankt und stirbt) Das Mädchen.übernimmt die Führung des Hauswesens und vertritt bei den Waisen die .Mütterstelle, bis sie durch angestrengte Arbeit und? unaufhörliches Wachen bei einem kranken Kindnselbst in-eine Krankheit , verfällt) und jetzt befindet sie sich abermals unter ärztlicher.Behandlung. Solche edle Züge strafcn wohl'jene düstern Schilderungen Lügen.nnd'gewäh-. reu? einen--bessern Einblich., in. das Wesen .unseres armen verkannten Volkes'. Än) Hinsicht solcher.Verfaß er .könnten wir-nütz'Recht beten- Behüten uns/-! oiGott-?.-.vor-.unseren Freundenvor. unseren:Feinden wollen!wir: uns schon selbst schützen. -7^-» .Ich /mußte?: gestehen,: :dasi. die Mame ihmMei-? nungnnt;weitrichtigerem/Laete -und:gesüttderery: .Wheile geäußert Hatz als so viele Krittler, die ich bis ngn-vexvömtym.?. Md) .in/ der- Thoch: steht: nicht) die-heiß^MebeseMjiimngpie^detz Autor Ms. vop. xvoryherein?)nachtz-, in