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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-11-27 · Heft 48 (27.11.1860) · p. Seite 702

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 48 (27.11.1860)
Date
1860-11-27
Page
Seite 702 (sequence 2)
Language
German
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* T . 0 i? 1 % Ui klagen und Verfolgungen benutzt werden würde, ^nur zu 702 li! 3 D W .UiützußvL.48 Punkt ist, wo so viele Interessen unserer Glaubensbrüder natürlich ist. Hinweg daher.mit diesen unbegründeten.Drklagen , eines so wackeren und begabten. Kämpfers! Eow d^iKite dieses aber diei größtes Vorsicht-.^- ^e!rn^ allzu, ungestümes Vorgehen schadet der guten Sache nach aucn Seiten hin. Glaubt er, daß das russische Judenthum krank ist, und wie könnte es dies bei seinen traurigen Schicker salen nicht sein-? , so .weiß-IederMnry Knß« per Marste.um so besonnend ^hn^l^^^wil8^>MoM^ sMi^?ÄÄi-" gens niemals, und man lernt immer am meiste^ v.on ftzi-.. nen Gegnern. Endlich muß man beachten, daß gerade die' Empfindlichkeit ein sehr schä-tzeMvÄthes ShnD'tbistE^ä^ der Empfindungslose und Verstockte dem Tode anheimfällt. Im ersteren Theile des folgenden Aufsatzes MrP.MchMtzser Gegenstand berührt. — , , v. , ,ivi , Stimmen aus Volhynien. •i'nm’?- h: ’i-ti .*»». «‘Tip- Vip- -; >.Ä .12 ^^«'' Die freie Muße benutzend, die mir die verwichenen Ferien gestatteten,, machte. ich.,nrich,^ans, t>unfeinen Au^? jtug ist die, naheliegenden größern ..StLdt.e zu machen, wo ich '' Gelegenheit hatte, dem Leben ..und Treiben unserer Äaühensbruder daseW zuzusehen , und/ihre heterogenen Stimmen über manche, her jetzigen .ZeitAagewIy^ ,vernehmest.'f Ich. nehme, mir' die. Ehre, die Notizen, pic ich mir Qmaffi,/Siliert' öee^rtcfler «©err Redacteur, in^kurzen Äh? 'Eey^mHuiheilest da . ich'.der Hoffnung.Raum. ,gehs^ dasi dieselben' für Pie Leser Ihres, geschätzten Blattes;nicht.Hpe Interesse fejn durftest indem sie über hiesige.Zustände unh dist Weüungs der,'verschiedenen Geistesrichtungen Zuseman-f der einiges Licht verbreiten. —' Ohne mich von d er Furcht der Mißliebigkeit elnschüchtern zu lassen^ habe ich zur .Echarakterisirüng der Parteien und ihrer entgegengesetzten Bestrebungen die Meinungen und Aeußepüngen Jeder, ohne dieftlben 'zu iheilen, 'äüfgezcichnest —^ Die Consequenzen, die.hieraus zu ziehest liegen am Tage.' Der Leser.wird sich ein naturgeireues Bild machen können, welche.Kluft hier die Neueren' und''Bessergesinnten?'von..d'xn..Stabilen unch'Cönservativen scheidet;' er wird auch die Einsicht.gewinnen, mit' welchen ungeheurenstiateriellen und.geistigen Hemmnissen jeglicher Schritt züm Vorwärts hier .zu kämpfen ''hat.' '' '■ "Das 'Mchste Ziel meiner Reise''mußte natürlich., das vöri'hier' nür180 'Werst 'entlegene Zitomir 'sein...— .Diese GtÄk zieht unstre besöndere. Äüfmerksamkeit aus sich, .sch on nicht/'allein, weil"sie," ün der Spitze''d^s"Goüv'erneMnts ssehettd, der Sitzderhöheren Behörden, also der Brennihren KnotenMnkt finden, sondern ^eil^sie der^einzige Ort^,4WMcm maOMickKecK-AgH W *0 Sie^M HeGlGGdeAdHeibst den Rabbinerschule üböt>§anz Volhynien einen großen ^Einfluß aus, und dessen geistige Zukunft und bessere Gestaltung liegt so zu sagen in ihren Händen. — Ja, der Keim ^BstPung^^chi^MMwM^LißtMuMl und treibt ' Sprossm^eir tMr d^K^MetplMlud—^Jährlich entneue jugendliche Kräfte, deren Lebensaufgabe es ist, für/ die Sache der Civilisation zu kämpfen und zu Tage meines hiesigen Aufenthalts, Hörte ich das Tagesgespräch in allen Kreisen der >KesHwsit swnr^ins/neu erschienenes russisches Werkchen, das in beiden ^agern^sowohl der.,sMnannte!r,.Mo.gUMM,. als; auch der Obscuranten,, pieldKstsMM.Mch.te,,,sich bewegen. -7— Es ist betitelt:---2xäioN'oL' (Tüdchdti) ,/'Md-chör P^ersasser,, seinjünsser ang^heuhkstMMciner unter "dem Pseudonom Baron de Tarnopol (Hahn) , scheint sich die löbliche Aufgabe gestellt Iw haben,/in dem Lebensgemälde einer Waise - die WyAel., ,de.r. ..-EtKichrM-;deß-^altDzxMgif mes, wie auch.alle saydery diBMände jn? hiesigem Lande, als da ist Hie Machinationen des EhassidiÄnus--jedes zeitgemäße Streben zum Fortschritt im Keime zü> ersticken) tust zudecken, und vor -das Forum der Oeffentlichkeit, -als das beste 'Mttel, chenselbett' 'entMefizUarhÄen, zu' bringest — In wie fern es im Ganzen dem Verfasser gelungen, diese Aufgabe zu lösen, kann man für jetzt noch nicht beurthnlen, da bis M,Ml^iw^Irst^H!^ij^MiHen; -— dennoch hat dieser Theil einen Sturm erregt. Ich hörte so viele sich widersprechende Mstnungk;stch^uber^ daß ich mir Zeit nahm, denselben aufmerksam durchzulesen^um mir ein eigMes' Ärtheil zu-ve^asiest^ Äeiden''jchigen'Kündgebungen schrißstellerischer HhäWMMf djefMGe.bjet.ej)und dem -freien' Spielraum,dst PreMM^sem Treiben ,gew.ahrt.,dürften einige bmrcheilenhe:;Auslassungen-i.die ich. über dies Werkchen.vern>)myren,^undih.ieriin;ein.em Ri:- sumstzusammensasse/ für jungte Schriftsteller.ejyMngerzeig sem,, welche Dqhn sie. - Lei;ihrW ^künftigew Kej.ftu.ygey aus diesenr Wde. einzuschlagen hätten,--damij sie-yiMianstattHer beabsichtigten guten WirkMg-Hie - eytgegengestztzte.cherv.or-; bringen, undnichtmit "pem MMeni,der jFesyde^ ihrMMtion gebrandmarkt werpen/ ''V^; '.".l" r.r-.i Ich .trat eines Morgens - Lp das.reich,decorirte Genrach eines hiesigen.Glaubensgenossen, ,Md ivon Per Kamel.des. Hauses, gütig.^ewpsangen, -ließ'.ich- Mch. Mssj'jhxe..Einladung auf^de^ DLyan Mach Hey -Mjchen Phrn?

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