Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 40 (2.10.1860)
- Date
- 1860-10-02
- Page
- Seite 590 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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500 I°Fe Ist 'MndkstenS setzr gewagt?' Dass ^bn^erichti-- jV'kp'j - tzieti auch 'Herr'M'an'.^l Derselbe' n itn'm t iir; bäß -Je -'ÄS Ven! beibeü ersten - Jahrhunderten' n. Chr. stamme/ wir wissen W Knau /^deüst an her Mischna ist Meits davon die Rede/^-Es fällt^ Herrn W-auf, 'daß tziöse DichMM-M'Mn-'FeMM^nb^'mäö' -usLr"i tilsNÄ im Gebrauch-sei/ während sie dochMn'älläbmd-- li'chdn Ge^d ähne Rücksicht - auf Vie'WstMjiläliter-gehört/ In großner- 'Schrift'' folgt nüneinStück '-ars- und Där' von^ri^'daslnSächs' Äf forVl. -S/ ^Z/'zü Mden -ist/ Die BedeüMgegen Iwird man 'gedenken?"''und 'gegen welche Beide' keinen Sinn geben, erledigen fichdurch bic titij* trgen-Äsarten'und ber Sachs. ' Demgemäß ist auch der vierte Vers dieser Wende sticht eine An- Mlustg'Mf'-Äod/' 19;4.,-''sondM äuf-Jetemias 2/ 2., und 'Ms hiestt -BMHung^ geht aüch klaf hervor/ daß ^Vaä'ssi G erä-Annahme" des-Herrin E/, daß 'bibst hier „Krönung oder Herrlichkeit" betzeM/-falsch^isi-ünd däß'Sachs'i/ e/stichLig//braütlichwLllstchderLiebe"'übersW ^Wir^öMen unö ferner auch nicht entschließen/ her „AMähnie" - beizüpsiichten, daß/ weil diese' letztem 4 Zellest in größe'rer' Schriftgeschrieben sinh/ diesen künstlichern Bersen^eine größere Heiligkeit ln Rücksicht auf die andern züKsch'riebest worden wäre:' So -ist es Gottlob niemals gewesest Jene /,älterthümlichen" Verse gehörten zum allabendlichen- Pflichtgebet,- wählend diese nur für die Festtage zugesetzt wurden wie man ja auch Gästen zu Ehren die eiKnest/^ gewiß liebest Farstilieaglieder unten hin an M TM setzt und dke Gaste obenan/' selbst westn 'man ste^lange nicht? so-lieb hat: ' Daß dct Verfassest -dieses ReiM'stückes-R! Daniel best Jacob ist, weiß'man ja'genau. -"Herr' E.- fährt fort: Auf der a n d erst Seite liest man zuerst: -LM s/w. Vermüthstngsiveise Möchte ich 'zu behauptest Äagen/ ' daß die ^Seite/ stelche H e rr E. die" st st de r e' nennt/ dist erste istd/h: die rechte Seite'- des Pergämen, Während alles Erwähnte auf d^r Üstken 'steht. Wäre diese Verniüthung richtig, so könnest-wir'' einen Schluß auf 'die - Bestimmung des. Pergämen -mif Leichtigkeit -ziehen/' Auf dieser/ stach'E. andern Seite"stehkstäMich die 'vierzeilige Wende v^Ni'^nd^V ul st ''rv. Ms -'dem Gebetfür -di'iÄd - V-»b ■ von R. Jechiel ben Jizchak und dann das des Pstichtg'ebetS'-M."jÄ!)«'' nt2d/ Wenn nust diese Seite die "erste ist - und - jene - mit' dem gedächten ' Inhalt dist ändere/ so haben wir -dyr stnS ein Blätt aus - einem' Buche/ welchesdie Abendgebets der 'drei' hohen -Feste der' Reihe näch-enchM/'so dästäufMsMbeNdWetMs KekM^udcstthtüg'e'sdas' des- Schemini azereth folgte 'ustd wahstscheml ssch zum ^Gebrauch - As Vorbetersdiente (e'ind Ärd'vön vsta2äp)--'nnd' es -wird mit der KaseblattNatur 'wohl' seiNe Richtigkeit haben: ' - -Die ReimMen/ welche Herr noch nicht gedrückt gefundenhat-'flehen bei' Sachs V/ S! 244. mit zwel'wesentlichen Varianten/ Im dritten Vers findestwir noch das Mf dem Pergämest Khleüde'strbstisbib hinter (stä ist und-vfststst ' HMer ^sra/ Liste Worte machen hm Gedanken voller/ wennauch nicht-kräftiger!' Rach der iStfiai btfrw,'-*rök stba'iistbM folgtda§ Auslassung des in den Drückenüblichensbstb Mstr/ was Herr E., als 'zu Gunsten--des Versmaßes/ge/ Mehrst, billigt. Die /Annahmen"' Herrn G: über dieses Stück find sehr - wuirderlicher Natur! Herr E/ erkennt in diesem Liede, däs/ wie Aderinann weiß,"züm allabendlichen Pflichtgebet' gehört,'besondere Beziehungen zum - großen: Herbstfest/ •' für das -es -ist stestThast auch - immer ethalten sei. ' Da -er 'stbest ln'dem- Mikchsör-'Msselhst Gehet auch -'für-Rösch haschänah verzeichnet findet, so entdeckt' er mit einem Male eine hervorstechende Aehnlichkeit der beiden Feste, vermöge welcher das" Gedicht auf das letztere Fest gleichfalls Anzündung findet. Aber dann' hat das Passahfest und Wochenfest und Versöhnüngsfest und jeder' Abend das' ganze Jahr hindurch' auch eine besondere Aehnlichkeit mit dem Herbstfest.'!- n. : u - Zum Schluß Milt Heir E/nöch dieheutigen -Her/ ausgeber des Machsor,-- welche //so schwere Fehler", als in diese Reim- und Gebetstücke eingedrüngen sind, nicht ausmerzen/ Nach vorstehender Probe aber/ wie tief Herr E. seine Kritik an dieseü Stücken geübt hat,' und/in wie weit er überhaupt Einsicht in den Machsor genommen hät, darf wohl auf jenen Vorwürf keim-allzu' großes'Gewicht gelegt werdest *) "' ' ' ' vr. J/' Cstrst :v; v- ';; ■; 1 j;. 1 Vlv..i: Die israelitische Aibel-Anstatt. // Sp e nd e n zur Herstellung, und Verbreitung, wohlfeiler hebräischer .und hebräisch - deutscherMhelmAon.: Rechts-. *) Aus diesen 'Probest'' dest'Kritik' ein'ir! ün-s- -viel- -genauer 'bekanntest Literaturrläßt -sich -Meraüch' der- Schluß ziehen, was die Bibelkritik: der ^gegenwärtigen Hypothefenmacher werth ist! Mögen sich die Juden^ hierdurK.! warnen lassen, hie.dieser bjblMen.Kjtik. nich hüldigen,' sondern sie möglMst zü ubertreffen suchen. -- ,, Die Redactiön.