Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 35 (28.8.1860)
- Date
- 1860-08-28
- Page
- Seite 513 (sequence 5)
- Language
- German
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m Ministeriums/sichrMtzende ^erufungi' auf rbctr^i)beit> Art. j 1:2;iibefc Verfassung i'beschränkenderr^ArL.L'4.ickstr^füp'sWe l hier. -tu.Rede stehenden-Aemter, : bei denenes/sich?-' wie j schön; oben-bemerkt/ nicht mm" staatlicherEinrichtüngemück j Sinne? des! Art^r 44.; handelt, eben! so? wenig vom Bedenj tung, rals der: §u -99;: der Einleitung zum' allgemeineniLand- : recht der oben dargelegten Rechtsansicht entgegensteht-??wo- : nach-!die-'.'verfassungswidrigen^Beschränkungender? '§§. 2.? und!.3:s>deD JudemGesetzrs: v'owLÄ.,Znli-i-1.847; durch die - deutliche Bestimmung-- des Art. -109: der Verfassung: für : aufgehoben-zu! erachten sind. . i h i - - - - Den. Erörterungen der Adresse über 'die .vermeintliche - Verletzung göttlicher Rechte und christlich er .Gefühle kann : auf.' dem: Gebiete des geltenden gesetzlichen Rechts eine ent-? scheidende.-Bedeutung ^ücht-beigelegt-werden? und eben: so j wenig bedürfen die aus? der! nationalen. Eigenthnmlichkeit - der Juden hergeleiteten Argumente .einerweiteren Wider-! legung.- -.Esgenügt die einfache: Hindeutung auf das uach i den Gesetzen der Preußischen-Monarchie: den Jüdischen Un-: terthanen Sr. Majestät -des Königs-uMzwar dem: grö- : ßern^TheilLderselbem-schon seit dem- Edic-t -pom.'l hfi März j 1812-: deni-übrigen feit:den Gesetzen?vöm ^1. Sunt 1833, j vom,23. Juli 184/7 und vom:6; April. 1848, -sowie nach \ der Berfaffungs-Urkunde, in gleicher Weise wie den christj lichen Unterthanen zustehende Preußische Staatsbürgerrecht. - . , Die Dadener zweite Kammer./... Wenn.man vorstehende Denkschrift des/preußischen Ministeriums und die dieselbe veranlassenden -Verhältnisse mit dem in heutiger Nummer ausführlich mitgetheilten. Votum der-zweiten Badener Kammerwelches den Juden.noch immer : das Bürgerchum - und die Freizügigkeit v orenthalt-! immer -indem sie dieMerechtigkeit dieser Forderung'-laut -anerkennt: -so-steht man doch-uwasauch .unsres süddeutschen Brüder>declamiren,::daß:Preußen /den übrigen deutschen Staaten voran: ist) 5Wir geben, /um nicht parteiisch zu: erscheinen, ^ine Kritik: diefts/Votuuis,: welche der „Mannheimer 'AnzeigersWo; i93^dringt-:)<^iri; rf --Unsere} 2;: Kammer hat:in der. Concordatsfrage und inden:darauffolgenden-RegteWngsvorlagen/.denmun.von derselben igutgeheißenen. Gesetzentwürfen,.-dem-Meiste/Mnse!- res Jahrhunderts, ' der-Freimachung des-.Staates, von det HerrschaDderlKirche^auf-die^tzehoMe Weisedie-Wre gegeben und sich den.mngetheilte.sten Dank und die.wärmste Anerkennung? von weitaus dem größten Th eile unseres. BeL pölkerung erworben:> Da trat.noch, sso? zN sagen zü/tzuter Letzss, einer FraMünMnHerawj -dieÄonl Vielen' als 4dck Vrüfsteinrangeschen-wurde^woranrManchen Mradcher do-- litifchen Bildung unserer BevölkexungrObechausttsalsrauch diel Hvheitmnd: Würde?Lchter'Humanität-r?derzMdfaineü religiösen Gesinnung und.M-enschenliebettMftkerirGonO^ tion erkennenwollte.- : -.s-/.- sAk W? S|i .-.-.//-Es war diese Hrage die -Aufhebungdesr^. Ä8^ :üttsres- Bürgerrechtsgesetzes,. oderdie-bürgerliche"Gleichstellung der Juden: mit den/ christlichen Staatsangehörigen.^ *5!-:GDteihoheKümmerchat darüber^wiedekasint, ^geftiro^- cheu undabermals r der Zukunft die Lösungeiner-Aufgäbe überlassen, dieschonr-so -lange üuf: Erledigung rharrtmnd uns t stets l als bitterer?Hohn - auf: die-Intelligenz'mnd^Ltb^- daliMmnfrer/Zeit^erschien;.'rj ('wwb'avtö niurm; ■:> „Wir beabsichtigen'. hier' keine Kritik. des:• benanntes Kammerbeschlusses. Wir wollen nichts in Erwägung chishen-?ob es gut?war> eine-Forderung, die -allgemein^äls gerecht befunden ist, -vom der -demnächsti/zu-erzielenden Gewerbefreiheit' bezahlen - - zu? -lassen^ statt - sofyrt .'selbstM den Sacken greiftwUnddem.Mchsten^demMiteinwöhuerden Antheil: zu 'geben-"^dev:ihmrvönMMünd7MchtSwegen:: zugehört: -Wir - wollev uns ferner-üichtörn einer Ausführung. über: die so - oft.schon Gehandelte-Frage^rgehen,'- sondern - nur. den Gedankenaiifgreiftn-? dermnsdei Lesung - der betreffenden Kammerverhandlungen vor Augen getreten ist, und der-m' den Wortendes «Herrn iGeWRathS vr. Lamey Leinen vollen Ausdruck gefunden haü^-:- l . . „Man war: bisher -der AnstchdUndl hates so-oft schon ausgesprochendaß den Juden die wechtliche: Gleichstellung ertheiltwerde, wenn sie die-gleiche Bildungsstufe: det.christlichen Einwohner, erreicht haben würden.? - RuüWeint dieses-Ziel . ziemlich' erreicht zu - seinswan - wagt wenigstens kein? ernstes -oder bezeichnendes?Wort-mehrdagegem vorzubringen-: und muß nun? wohl-.oder-übel -darankdenkem, dem gegebenem Worte-mit-der;ThaMu etttsprechön--/ Da tauchen ab«: da und: dort- Bedenken aüffundMndtrbariWnug-man! steht-inden Juden nicht^ineElassoMeirfchen^ die mit 'Gewaltuund! Unehrlichem Mittelttndie.-And^n känrpfen und ein Darniederhalten, ein UeberwacheWÄepdienennein, man erblickt in ihnen mehr einen Gegner, und zwar hautzHKiK t a)tk^M WWKM -Gebiete, dessen Betriebskraft und^ Betriebseifer.in..schössen Resultaten hervortritt, und dessest.Mnöüpressz'M^ .sich nun an noch gar vielen Orten dürch^CrWÄEM bisherigen Gesetzgebüng^<znerwehren sucht.?^Mam heachtetubaselbst^nicht das-Verhältnißwients -'stch -in^den'gdößeren'Städtett-' unseres Landes gestaltet hat. Man erkennt nicht-- daß'da-