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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-08-21 · Heft 34 (21.8.1860) · p. Seite 503

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 34 (21.8.1860)
Date
1860-08-21
Page
Seite 503 (sequence 9)
Language
German
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503 1 tk03fff ommm t*n\ Kv-NtzWG« i WMkchrWWß bfe HMcmitähchqchdeW gloMchen Paftrß berechtigt- Wdft wurde.auch dem jungen jüdischen Geistlichen das.hohe Glück: zu Mil, PM Gu» >kaiftch.Hvhejt chitzldxeichst angeftrochen und über Mehreres deftqgt zu werdey> heit schien lVMdM Anblicke.eines. iAfe:ij^eiPXi^ gen.imMonstNR^ssischHeO^MchW-machm!wußte, angenehm Mraschb W ftin,-uMwar dMügthei der Seitens des zur-Mite: gehörenden General-Adjutanten Grasen Sssoganow gemachten Bemerkung, daß in Folge einer allerhöchsten Verordnung -W nun ab überall nur so lche MMschastlich-SebLkdeteWahLin.er^ angestellt werden. sollen. . . . . >M, gereicht wohl der . Lihau'schen Gemeindezum Lohe,, „daß -sie B endlich eingesehen , wie - ihr superorthodorer Row nichtzudenMaMM gehört, von denen -es heißt -wm.irbbp ^V. und deshalb zu diesem Ende den gedachten Herrn Pucher, der.in der Rabbinerschule ,zU Wilna zeitgemäße wissenschaftliche Bildung genossen, aus Mitau zu berufen sich entschlossen. Wr können wir hen Wunsch nicht unterdrücken, daß diese .Gemeinde, und ihrem Beispiele folgend, noch recht viele andere in unserem großen Vaterlande, auf dem Wege der. Vernunft, und der Selbsterkenntniß noch einen Schritt heiter gehen. und uicht. länger sich.selbst verhehlen. möchtendaß, es endlich wohl sehr an, der Zeit ich. den Anforderungen des.Zeitgeistes, unddm Wünschen .der ft humanen Regierung c.genugftm Rechnung zu tragen, und ihr das große Werk der Emancipation, welches sie im Geiste des ,rechtsliehcnd.en Landesvaters eben begonnen,, durch -eigensinniges Festhalten am. alten Schlendrian nichtselbst zu erschweren. Wird, cs-doch wahrlich deinem vernünftigen Menschen M -glauben ein? ftllen,. daßies HjWncheV..Mechtetz^Mp5ü^MNs durch.schärAmig-epilpulistlsche. Raiftrmements und. Definitionen über N12 ^.->21 gelungen sei, den: großmächtigen Ländereroberer ausMacedomen dieAchtung für sich und die EhrsuHtz vpr-dW Hott Jftaels, dessen heiliger Name, auf seiner Stirn prangte, abzugewinnemamd. ft das Berderben-Welches den heiligen Tempel und -mit Hm das ganze-HMs JftäÄMrohte-- M zuwenden. Eben so wemg vermochte.der wahrhafte ^72 Y^9, der rnhMüchige große hrr^iv-' 12 rirai»,- durch sein Ms'ge^WMMsM^im Talmud und den Midraschim /allejy MtzWWtzdW Mischen Staaten verbannten - Glaubensbrüdem die h vergchenS - gesuchte Heimath wieder, zu verschaffm. Hestchetdoch, Männer in Wach die Ihr.Euch in den. Barbereitung em zur heiligeü Andacht täglich selber .v 1 ■ fx-\önt& »s-jv öVisV n 73 k ft) hy, gestehet? doch/- daß. die Aufgabe der: Rabbis ner. in alten Zeiten immer gewesen^ und nicht mrindey oder um so vielmehr jetzt ssLin'/MWß.r.'fbir-Lehre Gottes nicht nur nach, in n e n, sondern -dieseltze sowohl als auch- -das ..ganze jüdische Interesse.auch nach anßenzu wahren und zu vertreten. - Wie: konnte -sich sonst der Ausspruch frl vvri221. P2N722W -N7N ''v und b 2mjx 'n aiz>,*o Y^&T: w' bewähren?! Hatdenn die vwn mit73 unter den miLN 2^ .schon ihre Gültigkeit für uns verloren?!. Oder sollte die Ausübung dieser heiligen Pflicht, wie-bis hierzu leider in..unserem Lande gewesen, einzig: und alleinden Branntweinbrennern auf drn Gü tern der Edelleute/ oder den Hausirern und Handwerkern bei ihrem Verkehre mit hochgestellten Personen.unsrer christlichen Mitbürger noch ferner überlassen bleiben?! Heißt es nicht vielmehr wnprr : - - > -' .Es würde uns zu weit führen, wenn chirdiesen ft hochwichtigen Gegenstand, den wir hierMos »beiläufig berührt, hier auch erschöpfen wollten. Wir behalten uns vor, auf denselben nfcn einmal wieder zurückzukommen. Wir wollen jedoch hier nur, noch -sagen,:: daß fichunS dieser Wunsch um. so. mehr-aufdrängt, da gerade eben die wenigen Gemeinden.in unserem Lande, die. dem Aeußern .nach, dem, "Laufe der Zeit einigermaßen. gefolgt lzu sein und sowohl durch. .ihr öffentliches Leben als auch durch die Erziehungdie sie ihren iKindern geben-eine fortgeschrittenere Denkungsweise zu 1 bekunden scheinen, da, g erade eben dies e Gemeinden: in. - dieser -Beziehung eine Stabilität entfalten, als gälte es die Vercheidigung ihrer innersten.Werzeugürrg,.oder als , glaubten sze, durch das krampfhafte Festhalten an. allem „Herkpmnrlichen.. in-Synagoge und Gottesdienst ihre-nicht-nur-ant i 0 r th 0 d0 x e, sondern vielmehr a n t ijüd ifch o Lebensweise sühnen zu können , oder aber als könnte man beim Tragen des Bartes, bei derHMMlchng des Sabbaths und der, Festtage, bei her Beobachtung der Kpftsegesetze u.dgl. sich, wfe beim Kiddusch von Andern vertreten-lassen und als-Me eben der-Rabbiner für sie'in dieser Beziehung einen md« abgeven. *y — ES Sy unwahrscheinlich eS auch erscheinen mag, daß vernünstigl denkende-, wmm auch noch ft ignorante Men* 34

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