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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-05-15 · Heft 20 (15.5.1860) · p. Seite 291

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 20 (15.5.1860)
Date
1860-05-15
Page
Seite 291 (sequence 3)
Language
German
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M als daß ihre Partes.heMtsSache. inMngriff genym- MystungsvsifleMD eiiz^ejrHn, Hjx.PMexfung, des.Ehegesetzes, des Duchergesetzes,;.^D^ydWeMsgstjehWg,, Hie^,wied^tzlWWMaMpßp,pta^gHe^Ha^MinistkMM-Gritens dB Mey...f-wMM'^ so.,yo.llstä.flHkgen,StjsistD^.M^d^Def^ehW^,, gls, aush eipe fp erIisterte.pnd schroffe^Hastungder PMeieMertpirkt^ daß.es he;, hem jetzigen Zustande der Dinge nicht zu bleiben. vermag. . Es, ist nicht,unsre ^ache,. .zu erörtery, aus.Welche Meise,ejne Aenderuyg. .thaMäftig chervorzurufen, sei;. daß, aher eine solche eintreten müsse,, daß, eine Entfcheidung zu treffen nicht mehr umgangen, werden könne, ist offenkundig.. Vo,nHiestr Entscheidung wird jedenfalls auch die Angelegenheit der Preußen jüdischen Mawhens ahhängen,. und, die. Demonstrationen . der.Junkerpartei werden für. sich hierbei ohne, Bedeutung bleiben. .Siegt.diese überhaupt.noch einmal, in Preu? ßen, . was , sie allerdings uur vermag, wenn her Entschluß desPrinz-Regenten.sich dahin lenkt,; so wissen' wir,ohnedies, welches das Schicksal unserer Angelegenheit sein würde. Behalten aber das Ministerium und das Abgeordnetenhaus hie Oberhand, so werden die „Kreuzritter",auch für uns nur. einen Sturm im Glase Wasser. Hervorrufen können. — Ganz übergehen wollen wir. hierbei nicht die Art und Weise, wie sich die „Augsb. Mg. Zeit." ausdrückt. Sie sagt: „Daß den. Juden starke formelle Rechtsgründe zur Seite stehen, und daß es in einem.Rechtsstaat seine großen Schwierigkeiten, ja Bedenklichkeiten. hat, ihnen dieselben zu. bestreiten, kann Niemand, läugnen, aber dennoch lebt im Volk ein unzerstörbares Widerstandsgefühl gegen die Gleichstellung <der .Juden, und die Sitte .ist allerwege mächtiger M das-Gesetz;: Es ist.dies keineswegs, wie man gern hetz auptet, ein zu. bekämpfendes: Vorurtheil, es.. ist 6ies vielmehrhas Hroduct einer tausendjährigen .Geschichte poll Druck und ^ärte, gegen das Judenthum, - und die,.daraus entsprungene: instinktive Mebcrze,ngung> ^aß. der 3upe: alle Lhur.gMhMn. politischen. Mchte. nur>henutzen. werde, und mW^^enen^ruck^znwWen,; Haß-er^ also nun, unpjyim? mexmehr ein Wahresichatriptisches .Mitglied Her, -nwderney chEW5^.MaMMpvMWg.M^.;ihreriMlturgeWchtli> chewiMtsgahtztrz lpMen Mm.... Beklagt; plan. die . GrausjMkMMerFuMMM-.h^t mgnchielleW Recht,., aber wisiuWKN, Wch jh^e.Mnere^Wahrheit., saMnen.* M/.W-y dMAOMtz-Md djeMchtszultzigW in,))® unftMMaft sey, .jdMMchlWth,rM;M.AahMde^stlnWaßung., ini.den W<wM MffMtzLß M?nMPß;.^MMllemMe.gMf Mloft 'MsuM welche ^ftMistey heftest,-.jägstch muh tatsächlich.-M. klugen -hat.?? ,- We.-gebärdete sich pgy Jw- HeMulp fthald Mn. die; Zügeh gelockert wurden? Me geherden sich -uoch heute, die meistefl,.seiner Mitglieder ip. der Presse? .Lx uflgue leollLw! ' Einzelne hochehren?- werthe Dlusnahmen Hilden hesne Regel,- denn die Gesammtheitdes Judenthums -rechtfertigt jene Beurtheilung 5vielsticht weis sie ihrer Natur nach nicht,anders kann. —7" - r, Die A. A, Z> : ist also so.weit gekommen,,Me, Ungerechtigkeiten gegen die Juden als Ungerechtigkeiten am zuerkennen, sie aber dennoch, zu rechtfertigen - durch eine vermeintliche Mtte -im Volke und durch dje .Voraussetzung eines in den Juden letzenden Rachegefühls. Es ist dies ganz , der Perfidie. angemessen / - welche dieses; Blatt nach allen Richtungen hin und in -Mm politischen Fragen seit Jahren bethätigt,, und die es. so allgemein in.Verachtung gebracht hat. Nichts äst leichter, als sich > auf ein Gefühl im Volker; zuberufen, währendhqs, Volk bei, jeder -Gelegenheit das Gegentheil erweist und nur der Haß der oberen leitenden Parteien dieses Gssfühl immer wieder aufzustacheln strebt. . .Es ist so leicht, ein Rachegefühl, in den Juden vörausznsetzen, weil die Personen, die es voraussetzen^ fühlen, daß sie jenes in reichem Maße verdienen. Womit - hätten die Juden ein solches- -Rachegefühl erwiesen? Die Schmähungen/ welche die A. Ä. Z. hinzufügt, beweisen nichts als die Niederträchtigkeit, mit der sie Alles besudelt, was ihr nicht gefällt. Fürwahr, in einer Zeit, wo die' Corruptiön in West-/' Ost- und Mitteleuropa *) in Regionen, wohin die Juden gewiß nicht reichen; sich auf so" grenzenlose Weise documentirt, und man andererseits ganze Völkerschaften zu einem suffrage universelle zu corrltmpiren versteht, den Juden Habgier und Hochmuth vorzuwcrfen/ gehört mit zu den Schamlosigkeiten, -die ungeschcut ans Tageslicht treten. - Wir können leider Preußen nicht verlassen, ohne noch zu erwähnen, wie aus N e uw.i e d . berichtet wird; daß, gleichwie in Galizien, auch do^t die katholische Geistlichkeit dahin wirkt, kath olische Dienstboten nicht, im -Dienste von .jüdischen Familien/zu lassen, und hätten, die; Dienstmädchen bereits etwa' zehn.solche Familienverlassene Gs betrübt uns dies um so/mehr> alsgerade aus Neuwied stets übw den schönen Frieden) berichtet ward; r dev zwischen-allen Eünfesstönen dM; -Hprrsche.^ Massen, .Mitz/dst 7 dretz Krscheinungey- Msam- '' -*j Man fthe z: 'B/' die Aufzählung Her g'tößen Äetrügttetm^aüs den -letzten Jahren selbst in 'E ckg Mud- und-ck'e i m Jude tst-darunter -in'E BeilageRol -9," .-j5v| r Mr/f--' ■.iQoi'i 'T'-) 20*

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