Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 19 (8.5.1860)
- Date
- 1860-05-08
- Page
- Seite 280 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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enthaltenem MeLertragungem- Unter. Berücksichtigung her griechischen r-üAtz arabischen^ Varianten: und. der neuerem ErMgtttsse!?auf diesem rphilölogischend Gebiete -mit Bs-< zugnahML auf .einige 'neuere uUcLcrsetzüngen. von L. Bod;enh.eiim'er, k>-Confistoria-KOberhüVbi'ner.v iCrefeld 1860. Mit. chiefESchrift '.hat-der. geehrte ^Verfasser die bereits van ihm in gleicher Weise: LearbeitetenSchriftstücke durch ein -sehrwerthvölles .vermehrt. Indem zu-jedem Worte dieses leben' so wichtigen wie schwierigen Capitels 33. des 5.- Buchs Moscheh diein der genanntem Polyglotte enthaltenen Mebetsetzungen /geordnet, beurtheilt,. underläutert -und - erweitert: werden, giebt der Verfasser eben so viele Beweise seines'Fleißes und seiner Gelehrsamkeit, wie seiner; Umsicht r-undseines.'Scharfsinnes. Schon an und für sich, ist i diese.-.Schrift fM Bibelforscher-, die. nicht im Besitz der Polyglotte find, -von. großem Werthe, noch mehr aber durch -die Bearbeitung; .des Herrn Verfassers, der zugleich . leine .eingehende Beurtheilung ssür die Verschiedenheit; und? Richtigkeit^ der Uebertragung darbietet. Wir können daher nur Das wiederholenwas - wir bei der gleichartigen Bearbeitung von Haasinu durch denselben Autor ausgesprochen, daß diese Schrift für jeden zukünftigen Uebersetzer und Commentator unentbehrlich ist, und danken demselben injonders 'Nuch'dafür/'daß er' durch diese Abhandlung den Gesichtskreis; -für die Erklärung und das Verstandnist der Schrift abermals erweitert hat. Freilich werden.ihn . dafür Diejenigen; verketzern, welche durchaus die Bibelerklärung mit höchstens Raschi abgeschlossen haben sollen ,' und denen selbst Aben - Esrä' ein Dorn im Auge' ist. Allein daß diese Nachttülen immer mehr Hm Schweigen, kommen, hat . sich in dem jüngsten Versuche, ihr^GekrÜchz / hören: zu' lassen, hinlänglich erwiesen. - Und sö; wuNschkn wir nur von Herzen, dem Verfasser mögen die Kräfte und ein solcher Gesundheitszustand' gegeben werdest^ .daß .er seine wichtige Ärbeii fortsttzen und auch über andere Schriftstücke ausdehnen kann. ag de b ür gv1113 April. ' Gebet- und ErbaüungsbM?Hr Jstaelichn'' angeknüpst an die. einzelnen Wochender Bibel/, Nebst einem Rituale für all/Fälle ber öffentlichen und häuslichen Andacht. Von M. Hräg er!, -tStadtrabbiner in Mannheim. Zweite,, durchaus^umgbatbMke'''Msihge7-'Brikon 1860 .- Es ist eine-tröstliche Escheinun^ bie sich immer wiederholt, daß unter den ^ahlreichen Produeten. des Tages diejenigen, welche einend,wirklichen MxM-hesitzen, .s sich B.qhn brechen und bleibend ihren Platz'-behaupten. iHierzu gehört auch die vorliegende Schrist/rwelcheisichLbÄMWeiMlVWhMMg^ftE Der Verfasser hat den Vorzug einer einfachen, '-kindlichen und doch sinnigen und innigen Gebetssprache. Sein Wort spricht zu Herz und Verstand, ohne Bilderreichthum und eigentlichen Schwungs Voran gehen Betrachtungen zu jedem Wochenabschnitt der Schrift nach einjährigem Cyclus. Hieraus folgen. Gebete--zu allen? öffentlichen, und häuslichen Veranlassungen.--Eine-:einfache Bemerkung über den nntgetheilten.Trauritus: wollen wir nicht unterdrücken/ nämlich daß er bei .voraufgegangener Predigt. vielzü lang ist. Bei allen Gelegenheiten, , wo: das? Herz.bereits an sich schon bewegt ist, hat weise-Sparsamkeit des Wortes großen Werth. Wmhoffen, daß der/ geschätzte.Verfasser.noch öfter Gelegenheit haben wird, die bessernde Hand an dieses, ^treffliche Werk zu legen.Sabbath - und' -Festreden, gehalten in der Londoner Mäd.chen-Freischule / von einer Vorsteherin. In? englischer.Sprache erschienen London?1858.: Vermehrte und .verbesserte Ausgabe:in deutscher? Sprache besorgt durch vr. J.,.M.Jost: Frankfurt a.-M. 1860- Wirbglauben am angemessenstenrtnsern -Lesern, über Veranlassung und Zweck dieser,: von einer sehr hochgestellten. Dame herrüh-- renden Schrift zu geben, indem wir das. Vorwort der Verfasserin. hierherstellen. . - -- ././/-;§ „Einer unsrer ausgezeichnetsten undeifrigsten Geistlichen, welcher -zugleich auf die Jugenderziehung besondere Aufmerksamkeitverwendet, drückte/vor einigen Jahren-den Wunsch uns, daß Jemand/ die Sittenlehre..in der -Form leicht faßlicher Reden (zunächst für die weiblichen Zöglinge in Bell-Lane) *) bearbeiten möchte, nicht etwa um.den Religionsunterricht in der Schule entbehrlich zu machen-, sondern vielmehr um der Jugend ein Mittel,an -die:Hand,zu geben, die herrlichen.Aussprüche der heiligen Schrift .und die daran geknüpften Lehren / dem Gedächtnisse - zu .vergegenwärtigen.- ,; Der; wackere Geistliche? war:deK Meinung, daß selbst die vortrefflichsten englischen/oder fremden Kanzelreden der Fassungskraft der zarten- Jugend nicht? entsprechen, und daß Personen> Me .aus. eigener Anschauung, und durch häufigen Verkehr, die-Tugenden^und .sittlichen. Gebrechen und folglich, auch das Bedürfniß?: unserer ärmeren Glaubensgenossen näher kennenam geeignetsten seien,: die hier angedeutete fühlbare Lücke auszufüllen. „Dies hat die Verfasserin ermuthigt, ungeachtet ihres geringen Selbstvertrauens und ihrer -Ungeübtheit- Mindestens einen Versuch zu machen/ jc)iem VeMngen entgegen-- zukommen. Sie schrieb im LaufeHvei er Jahre jede..ÄoAe "-*). Diejüdische Fteischule. rfip-Mädchene- M-eb a kchur