Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 19 (8.5.1860)
- Date
- 1860-05-08
- Page
- Seite 281 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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eine einfache Ansprache, über , sittliche -Fragenwelche dann im dem -Schülsaale - vorgetragen ward:? i Da mehrere Freunde es kMr/zweckmäßig chielteN, adaß -diese Reden "gedruckt wer^- den möchten,i-so wurden/ 24 derselben.'ausgewählt-und zwar unicht;tn WEAbsicht/: jlcini einen: größeren Leserkreis einzüführett, ^sondern Mehw'üm> siei unter die?reiftrh Jugend zu? vertheilen.:? n^///W würste-michd übersiüssig sein, zu bemerken> ' daß diese wöchentlichen Ermahnungen hauptsächlich den Zweck vor? Augen7 hatten?,- /dir jungen Zöglinge Mr-Verehrung und Beobachtung/ derjenigen göttlichen Vorschriften zu begeistern/^ welche? auf<Ausübung der höchsten Tugenden und demuthsvolleBereitwilligkeit zu allen Psiichten dev MenscheMebe dringen, — waß - Dagegen; Sünde, Laster/ Verbrechens/ And n die Versuchungen.welche sooft strafbares Vergehen' erzeugen, kaum einmal berührt wurden/ Es erschien/ leichter- und angemessener,! die Gemütherder Kinder mit Wen/schönemBildern des/Wohlwollens und der innern Zufriedenheit/zu erfüllens Und ihrenzHerzen glühende Liebe für Selbstaufopferung/ durch Werke wes Edelsinns und des zartem Mitgefühls: einzuflößen , als ihre Mnbildungskrast mit den finstern und abschreckenden- Gemälden tiefer Verderbtheit zu beschäftigen, von der sie noch keinen Begriff haben, und. die mit Gottes Hülfe durch treue Befolgung der. Lehren der heiligen Schrift. von ihnen stets fern gehalten werden dürsten. . - .!' : :>i /,Die Verfasserin kann die folgenden: Blätter nicht ans Licht?/treten lassen/ ohne -ihren auftichtigen Dank dem gelehrten vr. K a li sch.' zu zollen, dessen großes Bibelwerk *) oft. zu Rathe gezogen ward, und der ihr seinen Beistand zu nicht geringer Förderung-und Aufmunterung unermüdlich:/leistete. "V'::! . deutsche Uebersetzung ist von der Verfasserin selbst durchgesehen, und mit vier Reden vermehrt worden. Auch vondieser - deutschen Ausgabe kann Jedermann!ein Gratis- Eremplar durch den Buchhändler I. Kaufmann in Frankfurt a.M. beziehen, oder -aber, dafür eine fteiwillige Gabe spenden, welche dem israelitischen Frauen-Verein zur Erziehung armer Waisen/ weiblichen Geschlechts in Frankfurt *) Wir können nicht umhin, unsre deutschen Leser auf dieses - durchaus neue mnd selbstständige. Werk aufmerksam zu machen, worin ganz besonders' die Einleitungen, durchweg dem Doden der fortgeschrittenen Nätürforschung entsprössen/ Ans' höchst lehrreich erscheinen, und weitere Verbreitung verdienen, -f) ' '' / - D. U e b er s. ' Es) Bis setzt sind von dieftmWerke z w e i Bande, das erste und zweite Büch-Möscheh enthältend/' erschienen '(englisch). Wir haben seinMZeit überleden Band-berichtet. Redaet.?' am Main - zufällt/' und zu > dieftm Zwecke HW Man 'sich N vr.lJost zu-wenden. So verdanken wir wer-VÄsttsierin nicht blos eine segensreich U'irkend'e Gabe - ihres Geisies/ von der zartestem Frömmigkeit - beseelt /' * sondern' auch die Mittel,- diese Schrift im die Hände der^Dürstig'W'-Mbri'A gen/ ohne ihnen Dpftr aufzuerlegen. Wir machen Wher auf dieselbe nachdrücklich aufmerksam. — Neue Stunden der Andacht für israelitische Frauen und Jungfrauen von Leyser Schmidt, verbessert und vermehxt von Frau vr. Cohen. Zweite Auflage. Berlin 1859. Auch dieses Andachtsbüch, in geschmackvoller Äüsstattüng, gieb^Zeüg'mß/ daß das religiöse! BedürsNißwäch-MigMäßerBefriedigung strebt, und diese genügend/findet.. / Es/weht der Geist subjcctiver Religiosität^ wie He M. her Menschenwelt zum ersten Male durch die Sänger der Psalmen angeschlagen wor^en^' unw welche Was" bedrängte Menschenher^ dicht.ay das unendliche Vatcrherz Gottes Ana^srmckt^ chuch^ durch dieses Gebetbuch. So ersetzt die Neuzeit hcn.Mangel am Festhalten einer und derselben Gebetform für Alle durch eine' Füllä der freien Äüssprache unsrer ^danken und Gefühle in mannigfaltigen. Gebeten., / \ Geschichtliche Uotiz. - ■ Wien,' 27. April. ' ' In meinem „Ferdinand, 11.^ (S. Jahrbuch'für die Gesch. d. Juden und des Jndenth. Bd. I. S. 239., Anmerk.) bezweifelte ich die Angabe Hurter's, „daßdcr Münzmeister Jesaias Jessenskh unverkennbarwon 'jüdischer Abkunft gewesen sei."' Im manchenöffeittlichen Blättern,., hie diese Schrift besprachen, "so.,.wie ftl.M.ch'ath.riefei^'w^' uns zukämen, gläuht'e man der Ansicht Hurter's, beistimmen zu sollen. Ich binjctzt in' der Lage, beiläufig Authentisches darüber zu berichten. ' Ich fand nämlich 'im"Archive' des k. k. Finanzministeriums die Erhverlyssenschäftsverhandlung nach dem Ableben des Vaters dieses I., 'und dieser hieß Peter Sutter Jessenskh. ..Wenn auch deh Name Heter bei den Tossaststen vörkömmssS. Zunz zur Geschichte), so ist es doch gewiß, .haß Judem im 17. Jahrh. diesen Namen nicht trugen unh. noch, weniger, hatten sie zwei Vornamen. — Es sei auch noch Folgendesbemerkt: Die historische Vierteljahrschrist von Professor v. Sybel weist bei Gelegenheit der Besprechung obiger Schrift.auf eine Mittheilung / Karajans - in, hyn ^kleinem Beiträgen" hin, haß Herzog- .Mdosf III.,-(l 30>fHt?1 wegen seiner -Judenfreundlichkeit? vom.Wolke ^gehaßt wurhk? s IDiese Er--