Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 10 (6.3.1860)
- Date
- 1860-03-06
- Page
- Seite 152 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/3224737-3226202-3226213--18409-3247369- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
byrg epische Firma.; Sie hat., auf ftelta; Landes-! und Weft-JnduftrieauMellungM-Wgiliz >»18.42-' Berlin- 4844,5 jLqipzig;i85;0j,j ’goitfxwi 1851, New-Aork 1853,: München .1854/! Maris- .18,55)- kiej ehrendsten PrMtyedailleN; für? ihr. Fabrikat - schatten --und erwei-» tert urch vervollkommnet -ihr - Geschäft - von Jahr zu ^ahr. .K>e Firma., wphl; die -älteste dieser-Axt im Lande, Heilt.sich....In..dM^Zweigsirmen -adr:.H.> Neuburger Söhne, I.H. Neuburger und Michael Ueub urg ex«.j-DerSitz, der H.. Ne.u.b u.vg e-r S ö h u e ist. Buchau,: und, Stuttgart. Sie beschäftigen sich mit Stickerei-.und--Weherei... In Stuttgart, .befindet sich das, Derkaufslocal. — -I.-H. Ne u.b nvgex betreibt ^auWvollenweberei. s Sein-. -Geschäft -blühte 'vier und znranzjg^Zahre. in- Dietenheim > ist^ aberseit.: einigen. JahrenAierher nach,Ulmj,verlegt»Zpordey.. — Michaß l Neuburg e r betreibt Ja;cquard-NLbere.i/UNd-Stickerei. —/ Mlle^ dxei: Zw^igsirmfn,.^arbeiten Hand, in H,and und bilden zusammen -Ein. großesF.abrikgeschäfl dasim Ober- und Unterlande etwa fünf hundert Weber und tausend Stickerinnen beschäftigt. . Der Absatz., ihrer Waaren (glatte, faponirte und gestickte weiße Mouffelin- Waaren) geht, nach Norddeutschland, hauptsächlich aber nach Amerika. <:.; Die Inhaber dieser Firmen..erfreuen sich sowohl bei ihren, Arbeitern, als auch bei derganzen Einwohnerschaft Ulms, einer großen ^Achtung , - wir fast oh,ne..Ausnahme.hier die ganze israelitische,Gemeinde, die von Jahr zu Jahr an Zahl und an. Ansehn zu-, r^immt. Pas Borurtheil, aus welchem man.Israeliten die Ansassigmachung in hiesiger Stadt zu erschweren suchte, schwindet immer mehr und cur seiner Stelle macht sich die.Ueberzeugung geltend, daß der unermüdliche Unternehmungsgeist, die industrielle Regsamkeit, durch welche die meisten der hiesigen: Israeliten sich auszeichnen, der Stadt und ihrer Einwohnerschaft von, größtem Nutzen ist. . - - Von einem Nichtjuden. . .Eßlingen im Königr. Württemberg, -im Februar., (Pr'jvatminheil.) Auch in unserer alten, ehemaligen Reichsstadt kommen, wenngleich nur vereinzelt,, .Beispiele von Toleranz vor. So hat einer unserer christlichen Mitbürger, Herr Metalldreher Ja^ob Schweizer, der Israel. Gemeinde zum.Gebrauche, bei dem Gottesdienste. zwei sehr hübsche Gesäße, .eine. Kanne und eisten Becher, zum KMeyke gemacht u^ wurden solche eben so freundlich ausgenommen als ge«- geben.:?n-L Denendie-sich Mr die Sch rdbs mchie, jM teressirendürste, die Mittheilüng Echt -unwichtig ,fnn> l daß'-(E -hiesigen kbnigk SchullehtLr-Seminiw' serk.-2N j Jahren -auf.Staatskosten denujsrael..SBlülaristemein; öffentlicher- Unterricht .in.-'dev -moft Religion und dem! Hebräischen lerth eilt?.? tpirb* . Dieser. Umterricht wurde iy^. den. letzten zwei» Jahren , bedeutend ^erwettert,; indem : auch-der liturgische Gesang und das Lesen-rabbinischer! Schriften betrieben-'werden.. Es werden-im Ganzen i lO.Stunden. wöchentlich darauf verwendet. -Auchdie ' in der hiesigen .Präparandeyschule sich^ befindenden? Israeliten' Wa^teii/ gllerchMs^äüf'StaÄMsien, einen i vorbereitenden hebräischen/Unterri^tz Da ferner der Staat an sämmtlich'e ifrneli Scbulamtszöglinge sehr | bedentende, Stipendien giebt/i auch däSMaA-,MHsenj ha.uS.:dahier'denselben gegey sehv.billigeS.Kostgeld eine? genügende-Kost-reicht, so?-ssti-damit -eineM längst» ge-!! fühlten. Bedürfnjß? abgeho.lsen-? und? es, dürfte in. Bälde an;' Israel. .Lehrern in Württemberg kein Mangel? mehr i sein/ -Auch: Ausländern stchh der! unentgelbliche/,Ein< i tritt--in die Sta.ats-Schulhildungs-Nnftalten offen,, nur erhalten sie keine; StaatS-UnterstützUNg.??-?-?- Preußen. ..... Breslau- 22,;Februar. >(Privatmitth.). .Die -am - 2j7..;v.: M. -veranstaltete Gedächtnißftier -für den; verstorbenen Commerzienrath Jonas Frankel im jüdisch-- theologischen Seminar Hierselbst war eine.der schönsten und erhebendsten. Es hatte; sich.-»hierzu;,-außer? den zunächst Betheiligten,, als: daS; Lehrercollegium/: die,Seminaristen und das Curatorium, ein zahlreiches. Publikum eingefunden., . Auch, der Appellations-. gerichts:- Chefpräsidept Hunderich, so wie der Profes-. jor Magnus waren anwesend. Die Feier tvurde durch den- Psalm flyp»? eingeleitet,: der -unter-Begleitung, des,vom Kantor Deutsch gespielten Harmoniums vom Seminaristenchor wacker, ausgeführt wurde. JyS-, besondere zeichnete sich der 6anö. phili I. Wallerstem, durch seelenvosien Vortrag und eine, schöne, klangvpllK Stimme vorth eilhaft aus. Hierauf hieft, vr. Frankel eine.Rede, unknüpfenb3am'Gehautzn^.-Greigniffe,' und Gristesschöpsungen. bilden die Bausteine.dB ge^ schichtlichen Pölkerlebeys/und schlosi mit.der. zuversichtlichen Hoffnung,. Paß dre jüdische Pechtslehre, alch integrirender Meih.'^..jüdifchM:Meolog.i^ wohl-.bald: