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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-03-06 · Heft 10 (6.3.1860) · p. Seite 151

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 10 (6.3.1860)
Date
1860-03-06
Page
Seite 151 (sequence 9)
Language
German
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151 10. Ngr. -I -zsm. 2z Lhlr.! 7 ^/2 Ngr.;! Lehrer! L u f f in Riausch-enbergr von sich 5 Ngr.,. Jacob Katz I. 3 Ngr:, -Jacob Katz II: 5 Ngr., Sun. Katz 2 Ngr, Sim. P'lamt2 Ngr.,. M. Plaut 2 Ngr.- Mehd. Plattt 2Ngr., Mich. Kä tz 2 Ngr., Salom. H eching 2 Ngr., Wwe.M 0^ s-e s i5 Ngr., I. W e!rtheim 3 Ngr., M. Werthei ui 2 Ngr., Heli M g er 3 Ngr:, L: H e ch i n g 2 Ngr., Salom: ® o ldre nberg ,4. Ngr., die - gesammten. Schulki'ndtzr! 2- Ngv: 4 Hl:, Summa 1 Thlr. 17 Ngr. 4 Hl. —- GesaMmtfumme: 3884 Thlr. 25 Ngr. 6 Pf.! "Zeitungsnachrichten. Z1/ Deutschland.? Hildesheiin, im Februar. (Privatmitth.) Nachdem unser würdiger Herr Landrabbiner M.Landsberg hierorts eine Sammlung für die israelitische Bibelanstalt mit bestem Erfolge bewerkstelligt hatte, erließ er gegenwärtig auch einen Aufruf an die Gemeinden seines Sprengels, der folgendermaßen lautet: J „Ich darf voraussetzen, daß den meisten Gemeinden der Aufruf des vr. Philippson bekannt ist, in welchem er zu Spenden auffordert, um den 24 Büchern der heiligen Schrift, eine „lche ^Verbreitung zu geben, daß nach und nach kein jüdisches Haus gefunden werde, in' welchem sie nicht in correctem hebräischen-NÄerte und in wortgetreuer deutscher Uebersetzung vorhanden sein solltet! - - - - '' '„Der Aufruf hat bis jetzt, wie er es verdient, einen glänzenden »Erfolg gehabt. Kleine und große Gemeinden, Bemittelte und Unbemittelte haben ihr Scherslein dargebracht, um ein Werk zu gründen, dessen unberechenbaren Segen Niemand, auf welchem Standpunkte deS Iudenthums er sich"auch befinden möge, in Abrede stellen -kann. ' s : - ' >,Das Bedenken/ daß durch diese massenhafte Bibelderbreitüng vielleicht eine bestimmte deutsche Uebersetzung - ein dem hebräischen Urtexte gleiches : (sog. kanonisches) Ansehen - erhalten möchte, hat vr. Philippsöst durch' eine spatere Erklärung" gehobenwonach er wesentlich^' abweichende Uebersetzungen von hervorragenden deutschen Bibelerklärern und Üebersetzern unter den Text zu setzen beabsichtigt; und so fühlt sich der Unterzeichnete Landrabbinergedrungensämmtlichen Gemeinden und Gemeinde-tAngehörigen die Beförderung diesesv gemeinnützigen Werkes iechk wärm ans Herz zu legen/ zumal es uUS von der Niederdrücken^ dem' und beschämenden Roth Wendigkeit befreft, u st S a n die christlichen Misst0 ns- Ge setlfch asten wenden zu müssen, wenn wir für uns e r H a u S, n n s r e I u g e n d u n v u n s r e A r m e st billige Bibelausgaben haben wollen. * ,-Lange ist. kein so wichtiges und bedeutendes Ün- ' ternehmen zur Hebung des Iudenthums inS Leben ge- - treten. '' :: ■?- ' '''' „Schon unsre Weisen haben (Lab. mez. pag. 85 b.); der Verbreitung der heiligen Schrift einen hohem Werth beigelegt, als selbst dem tiefen Studium, in dem Spruche Nb ini?32 n-iin nbsbo wie auch Rabbi den R. - Chija, weil er auf so rührende Weise' für die Herstellung und Verbreitung der Thora-Ausgabe gesorgt hat, ungleich höher schätzt, als den durch seinen; Scharfsinn, ausgezeichneten R. Chaninah. „Und dieses große Werk, es ist durch den Ge-; meinsinn Vieler mit sehr geringen Opfern herzu^ stellen. ' „Schon haben mehrere Gemeinden meines Bezirks dieses Unternehmen durch größere Und geringere Ga-! ben gefördert; so Osterode- Einbeck, Göttingen, Bo- ' denfelde und Moringen. Auch hier in Hildesheim hak; sich eine lobenswerthe Theilnahme dafür zu erkennen - gegeben. Nach den wöchentlich mitgetheilten Fortschrit-; ten der Sammlung ist zwar anzunehmen, daß nach' wenigen Monden das herrliche Werk sein vorgestecktes Ziel erreicht haben werde; allein der Unterzeich- ‘ nete hält es für feine Pflicht, sämmtlichen verehrlicherr Gemeinden durch diese Aufforderung Veranlassung zu geben, sich bei der Errichtung dieses herrlichen Werks/ das noch unsre Nachkommen segnen werden, ehrenvoä' zu betheiligen, damit uns nicht der Vorwurf treffd 4' M: 32, 6.:. Sollen Eure Brüder sich rüsten, während' :• Ihr hier müßig sitzet? „Die freundlichen Gaben und Listen wird der Uni terzeichnete mit Vergnügen weiter befördern; doch kön-! nen auch die Spenden zur Bibelverbreitung direct an den vr. Philippson in Magdeburg gesandtwerden." Man kann mit Zuversicht darauf rechnen, daß die-' ser Aufruf den besten Erfolg haben werde. Alm, 16. Februar. (Privatmitth.) Zu den renommirtesten Fabriksirmen, was Weberei und Stickerei betrifft, bekannt weit über die Grenzen unseres engeren' Vaterlandes Württemberg hinaus, gehört die Äeü- 10

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