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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-02-14 · Heft 7 (14.2.1860) · p. Seite 98

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 7 (14.2.1860)
Date
1860-02-14
Page
Seite 98 (sequence 4)
Language
German
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Höhe der Gesinnung; )zu. dieser -feinen Kenntniß i göttlicher und menschlicher Dinges auffchwisttzent könnte! ■> 1 '' ' i?»iS.ö'k-sehenmit r denn' im- LWng'schen"Nathan > weder jene schwache, Matte Gestalt einesttSchetvä'; 'Roch'» Me monströsMestali eines > Shylock/ sondern ^den r durch-' L e i * dle n-: g U&u t e tun, dürch Öfo* f# e tt^ünd- N ätyb t n - k E-mit B ew-uß t seiG rdsi g ntrem-veMuZüP'en - dem^eS^gelungen'ist, sich bis!zu sener^Höhd'empörzuarbeiten,'von'welcheruaM er--als! achter Weiser! alle^ "Endliche überMindevuNd ^Nür^ndev Welt des GedLnkensünb in der Sphäre der Sittlichkeit seine Versöhnung" mi? den Leidem'deSLebens! süchtlünv'sindE--^ '•& '-nmiir yV /''X&U? ttjeW'{of wo lNachan dem iKlösterbruder^Der fdouiiüeN Einfalt^ das Geheimnißi vöü' der Aufnahme Rechais in seinlHaü's mittheilK^ %\iX- ^uy:v>u o-m-y.i ,M ftafturich tstit'Vem'MstdedDmuisti ^0" 'V‘A :"’hl Ähr wißt wohl aber nicht ^"daß-wenig Tage' *yV> Zuvor - mr Gäth, die Christen, alle -Indem.,: in:--'N yr Mit Weib > und (Kind, rrmordet, - hatten;.iwiß.t 7^, -i n;fi Mjohil nicht,.daß unt^ diesen -mMwMaü....,, . ., - MÜ'ste^M chöstnungSvossen 'Zähnen 'sich,' " [ ' Befunden, die' in'meines Ärübeis' Hause, ■ Zu dein ich sie Wüchtet^inSgesamplt ' '!:'ir';Vi:;-‘e u 'n ra v--\ Verbrennen müssen, y no,iu,i<i:;v]i' hrfi *.i:b w«. i't'.n ,j:j ■ ( , v.,i. ,Als^ . Ihr|kamt, hat? ich drei Pag'-und.Nälh?„in.Asch'/.j,riVli .. Und Staub, pör Gott gelegen^ und g« w e i n t. 77- , Geiv eint? —' Beiher'mit E^ött'Wohl' auch g er,eih \e t'j: ' G e z ü r N t, g e t 0 b t-,' mich und die Wett -verwünscht; '''' - De^Christenheit den ustversöhnlichsten. »•»«)< :! . l; l?, ö #: Haßizugeschworem ,-77 -j \ - -/-?; . . ■-> - ■ n r :> Doch nun kam die ^Vernunft .allmählig-wieder. - - , >U v r.‘ Sie.sprach mit, sanfter, .Stimm': u mb -h pch, ist G 0 t.t.-.r> . Doch war a^ch Gattes ^ath.schl.uß^daS/! Woh^n,.. Ko'm.m! übe, waS du längst.hegriffen hast,, .. Was sicherlich zu ühen'Diverex nicht'/ / Als zu b e g'i'ei fern isti w'enn^du"Är 'w i l lst!' >' '‘ <1 St'eh' auf!" Ich stand.auf und rief jü Gott:^ich WM! .5- ' Willst du nur --?haß {ichrm Indem -stiegt Zhr^.. i, Vom, Pferd' und überreichtet mir das, Kind,, in Guren^ Mantel ME-7- Ich nahm Das 'Kind, 'trülg'^ auf mein' Lagerküß? es^ warf'rj! ‘! - ■ Mich auf bWKnie'und schluchzte!! - Gott^ aufsfiebert .'-urun^n Doch .Nun schonMpes:wieder^k--.0n;n^• h; ', : ,',Uebe, 'was'du'langst begriffen hast; WaS' sicherlich zwM'en schwerdk nith t als Mb eg'reifern ist." ' Das, denke ich, rechtfertigt ^stnseke' Anschauung' am besten!l'1 Und einen Juden, der diese Gedankenarbeit an sich vollzogen' und der sich-S-zur Aufgabe gemacht, das als \ G2dÄHke richtig Exkanntt auch iM Äebrn zÄ Slithä^ - tigen)MWÄnMWMBHStttUesfing MSkiM«ss \ in seinem Wunde Mendelssohn ^efütiöen! 1 eine'schöne Eüd Wchr M schwWge Aufgdbe,' die Züge Na-'! th'än'S'MWeben'MeNdelssöhü'Slin'achNwttftn.r Wie Men-' delSfohn istMMHd'nchein 'GMhM böü Fach,' kein Schrift-' MMMMWbÄkiL^iWderMsStznWS, 'eMMsent-' licher'Zntz iM"Bild^eine^'3üdM!" Denn- WM^Dn IS# fen rMsgLrüdir-MlWfa'mkMdbd'N' nicht-dM Möndhöl-'eistest b'esönderw-Clüsse) - sondeM MMeing'ust Aller - z'uffeiN; 'dist Be^ ^ruf^dazu in» sich"-fühlten)" Auch' vik einzelndNAü^pfind i iMi FkeüNde-LessiNg'S^nichtlK öestkestnen',-dieselbe KlÄtheist! iM Denken,-dieselbe dialektische^ GewäNvtheit - im Disstutij ren>'gbpnart Mit ftinstet>' wahrhW sokrütischer-Ironie; bier selbe- Sanstmüth' des Uharakms, lFsteigebiMk/WöhlMöl- \ len' gegen lZedew öhnerMckstcht laLf MaubeM/ lauter Zugd l aus N)em lLeben MendelSsöhn's.' -''' --Sind i wir daher geneigt;' in Menvelssohst- Denjenigen l zu-erkennest^dest rLesstng 'zum-Bildd^eseffen^fo - find - Mist -doch weit'entfernt/ in Mendelssohn allein die-Deranläs-' ) süng' zN jenem Gemälde zu suchen' Hatte ja Lefsing^ schon! im Jahre 1749, also lange-bevor-'er MeNdelSsöhN gbkäNnt,! sein - Lustspiel >Me^"Juhe'st<'' geschrieben-, über dessen- -Ten^ z'denz sich der Verfasser selbst klar genüg aüSspricht und die- 7keine NUberewar,^nls'den verkannten Judenin 'dest'Mei>! stüng r der Welszur-Anerkennung-zu ^brintzbm Ja/ 'das \ Streben /-Toleranz'gegen Attdersglaübende zu-Predigen; j scheint ein Erbstüch-in der- Fämilre Lessing's' gewesen i sein, denn schon sein Großvater Theophilüs Lesfing, "nach-! heriger Bürgermeister zu Cawenz, Hütte-bereits m seiner - Jugend über daS Thema Ne keligionum toleosniis disputirt. So -'magdöun VaS'Fre'ünvschäftSvrrMtckß'ziivWey' Les- : sing und Mendelssohn' -auf beN''Nathan - von- Einfluß' gewesen sein-,' verMäßt-halbes ihn sticht;- wie eS denn über- ' Haupt' unstatthaft' scheint;^^'SchödfüNgen, ^die destlinnersten Werkstäfte'des Gedänkens^aNgehötest,' Nits äußeren -Motivenerklären - zü wollest) l Zaselbst aNs die- Gefähst hin; mit einer'in -augenblicklichem UNräüihr von Lesfing 'aussgesprochenen 'Aeußitüng: ",jer Mlkeden! Thiölogen einen PVssen - spielen"; ist- WidestsPruch^ zü gstrathen, 'wagen wir diese Unsere Behauptung'.'' Arußero Motive könnest Werke) die zu" einer geistigen Macht-geworden; - und — das ist ber Nathan' ll-- sticht ' erklären:Daß aber Lessing einen Zu - d e n zum' Träger-'feinest-Ideen macht , hat nicht ist - einer besonder»' Vorliebe für's Jüdenthüm; sondern h ar! N seinen Grund , daß er, der Känchfer für Wahrheit; Recht und Freiheit^ chie ^mtner^ also-auchhier, -auf-die' Seite

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