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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-01-10 · Heft 2 (10.1.1860) · p. Seite 23

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 2 (10.1.1860)
Date
1860-01-10
Page
Seite 23 (sequence 7)
Language
German
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auch -WeMeiHe-chU segnen. rM---.Wn.Mn ifeejimcttfa lflnd., , seine Pachrstadt u. w. .-zu ffeben, für seinen Landesherrn. und, seine- Mitbürger.: zu. beten, welch e s auch. die Zustande sein mögen, sollte — wenn der Prediger Jscaeliten. dazu aufsordert, Schmeichelei sein? Hat man etwafragen wir den preußisch-hessischen Berichterftatter,hat man etwa .bis voriges Jahr in Preußen für Fürst und Vaterland nicht gebetet? und es. .waren die.Zustande der Juden in Preußen einmal noch schlimmer als in Kurheffen.*) (Das möchten wir denn doch bezweifeln. Redact.) Oder hatten die Rabbinen und Gemeinden damals alle nur geschmeichelt?. . : -^ Wir Juden in Kurheffen^ machen kein Hehl daraus, daß unsere Zustände noch. Manches zu wünschen übrig lasten, , aber in früherer . Zeit war das in allen Landern gewiß noch in einem weit höheren.Grade der Fall, und was würden wir .sagen,, wenn Jemand sämmtliche Juden der Vorzeit beschuldigen wollte, daß „ihre Gebete für Regent und Volk, für Vaterland.und Vaterstadt" nur Schmeicheleien waren?, wir würden ihn -einen Judenfeind, einen nennen! Der Einsender mag es nicht so böse gemeint haben, aber ^N7r°7 wurden auch selbst die .Weisen ermahnt! — . vr. A d l e r, Landrabbiner, München, ick Dec'ember./ '(Privatmitth.).Die jüdische Presse, und darunter vornehmlich die Ällgemeine Zeitung deS Judenthüms, ist' der höhere Sendbote, der wie der Wind den Blüthenftaub 'vom Baume der Erkenntniß nach allen Richtungen' tragt,' um allenthalben ' zu befruchten und neue Keime zu erzeugen. Kaum ist irgendwo eine schone Institution, eine n'achahmenswerthe Anstalt ins Leben getreten, so bringt das Blatt die Künde Hlvon in die allgemeine Verbreitung. Um so bedäuernswerther ist es, daß von hier aus so selten öder nie eine Mittheilung von ähnlicher Tendenz in die Oeffentlichkeit gelangt. An lebensfähiger Entwickelung fehlt es wohl dem hiesigen *) Selbst jetzt noch besteht ja im Ministerium Zwiespalt bezüglich der Anstellung, der Juden; auch das jetzige Ministerium hat es abgeschlagen, daß die jüdischen Sträflinge alle Festtage frei bekommen, während, hier ohne Schwierigkeit meinem Anträge willfahrt worden ist. Die jüdischen Sträflinge haben an allen Sabbath- und Festtagen frei, werden am Freitag Abend schon von der-Arbeit entbunden, und dürfen fast regelmäßig den Gottesdienst be-. suchen. - Corr. - , Cuttus nichtz hiL,iftaelitjsch^GeMiH^MHieVmunmb | ckihMem i Jahre; in. ihrer Mitgbied.exzahl.zu; ^und^ e^ i muß, lohend anerkannt ^werden, i prie ,gewissenhaft di'tz \ Verwaltung deren Materielles )Jyteresse wahrzunehmem i bemüht chst.-/,.- Nur schade, daß. nicht ein Gleiches vom i dem Eifer für die. geistigen Interessen gesagt Merdew! kannpon dem Eifer nämlich, für-Anstrebung zeitge-»! ckäßer Fortschritte sowohl .im.Gottesdienste als auch im.Jugendunterrichte.. Man. läßt iw: beiden Richtung gen :den alten Schlendrian fortdauern. Werden diese Zustände, in geselligen Kreisen - besprochen, was. ge- > wohnlich, zur Zeit der Feiertage geschieht, so gesteht! ein Jeder,.zu, wie-nothwendig es sei, so anerkannte Uebelständs abzuschaffen, und es fehlt keineswegs an - geeigneten Vorschlägen zu Verbesserungen. Allein da-.! bei. hat .es auch gewöhnlich, sein -Verbleiben, und zu-- rückgekehrt, wieder in die Werktage, kümmert, sich Mie-: mand mehr um die gemeinsamen Ang elegen Herten. - Um; so erfreulicher ist es, einmal berichten zu können, daß: vor . einiger Zeit eiye Anzahl: von Männern.hier W dem Zwecke zusammengetreten sind,, die Schulverhält-, niste in Erwägung zu ziehen, und den Planzu-einer - öffentlichen-: Gemeindeschule zu entwerfen.; DieMänrr; ner, die zu so, edlem Vorhaben zusammengetreten, und7 in deren .Mitte alle religiösen Richtungen vertreten? sind, berechtigen: allerdings zu der Erwartung, einer: j gediegenen Arbeit. Hoffen wir,- daß. diese Herren ihre - Aufgabe, von. der praktischen Seite auffassend,? keine: Luftschlösser bauen, vor All.em aber so bald als möglich an die. Oeffentlichkeit treten. : Schon will, es schein nen, daß, wie.bei ähnlichen Vorkommnissen, -derilFunkeder zu so schönem Entschlüsse: angefacht, ehe. erzup! Hellen Flamme der auszuführenden. Thatauflodert,! wieder erlischt. Wir aber rufen den Männern zu:; Zögert nicht! .^rvn'in,'“narr ,niws>h: dä... Ist nur erst! die Anstalt für die. Bildung, der Jugend in. der. Weise . hergestellt, wie es der Umfang und. die Verhällnisse der jetzigen intelligenten Gemeinde, erfordern danw : wird auch die höhere Bildungsanstalt ,derselbenich : meine der öffentliche Gottesdienst, einen; Aufschwung' i erlangen, und zu einem. geistigen Zijon. sich gestalten/^ «von dem es heißt: n-rin .»Ln-Livv ' - Preußen. . . 1 - Posten- 5. December. (Privatmitth^ Am Isten- - Novembep. fand : im - Tempel der hiesigen- Vrüderge^- i meinde die Trauung des Stadtraths Hrnl -Vr. Saw->

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