Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 1 (3.1.1860)
- Date
- 1860-01-03
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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M-'ZWiH ihnen? wohl als weift..Morayssicht^angerechMt? wechxn; : 7 s>i, ^nvi-Avrl? j : i darum de.m/,GeschichtsLchreib«ff-oder/ übtik-1 Haupt dem? Forscher^ die<CntrüstuDg! über; die, Grausamkeit v0N?Seitss'depiChxisten kxi.neWeges.-wohs.au«. -es ,läßt sich i Alles.aus speM Selbsterhaltungstrieb erklarey>"-<, -7i :j r-MK Zude,nder77hei zjd.em-fKhpMrstenHyon.BraMnj bürg Hpfbanquiex - rpgr. Wp. sich bereicherte,>>.wurdesl,5,70) j Degew.-er«^senxr^/schlechM;i<Testnnuns.,gepLdextr und'sein I Körper stüffweis, perbrannt",; unter Zustimmung ,unseres edelmüchigeN'.Mtor^ . -Uu^ M7:Nirdi die..Geschichte-der j JudM?bis: Wm iZahre'b848 .Bbgehaspel^.z>! j - Nun kommt er ^um eigentlichen Kern :- .ob.die-Lüden \ organische^ Mieder..deß..Staates seien -und W Mmaneipa- - tion -.perdienen,7 und sagt Aach reinigen dtnMn,. ^Unverstandj lichen Sätzen deutlich-! und 7 klar: -»Wir h.ehauptrn:Adxr j HpMichxsrMreyyr-M-.?-Per-r?.die..Krg-wM-Myer,,.-v-lligen j Emancjpation- Dp Ardey -krcheffen kgnn, 1 wich.-g xgx n die k -WlMcipation Ain.s' j Mp müssen gestehen,. ies stegt-in? djesemi. Musspruche st>. viel -würdige, Ueberzeugung,,, in den Gründen, so .viel- UeberwäWendes ,-, daß wir. den Muth j verlieren,, dagegen noch, auzukämpfen- -Quirin Endlich, selbst \ behauptet eswas braucht es. mehr-? 7? -.-77- - Er. führt dann geistreich durch t daß .die Geistlichkeit,1 der-Adel,--per Bürgen, der Soldat-nnd.endlich die Geschichte — die arme Geschichtei.77-1 die Juden zu., den unorganischen BestandtheilenpeS Staates zuzählen. Der Verfasser hat mehrere! authentische Anekdoten von. gewissen Ren- . conrres, die große Heiterkeit erregen -würdm, im Portefeuille zurückhehalten.Wennschon .seine -ernsten. Mittheilungen Heiterkeit-erregen-- was fließe sich. erst von-den Heiterkeit - erregenden Anekdoten - erwarten,, wenn er sie./uns zum Be-; MN;gebxn^wollte! .rj-n-« ,n?; . „Wer hat .es nicht , gesehen, wie ekelhqsst höhnisch,sich das Gesicht; des-, Juden? verziehet, menn-ivon-. Tryie^und j Liebe -zum Materlande, .von dem Muhen,an.Menschen-! Mkth - und Tugend-»des - Herzens,d.ie Rede uist l ,Kann Ie-; . mand eine Eigenschaft bei Andern ehren/die er selbst.nicht j glaubt?" -- V'v: t:r-:,Y :n •/ v. 1 .... Was zu .stark,- -ist zu stark;-nicht allein-auö ,der.Me-j schMr, den -Thaten und Worten. dep.3uden:seiteti^ihne j moralische Mersunkenheit her,; nein/ .selMauh, ihM Kxi- \ Masse. ->pie Sache ist neu, so weit, hat es. noch,Hin. Ju- - deufeind-gebracht- M mcm allein, aus h^r Grimasse xtzes l Subcnv*inna<mje8; <S&ntoenregiifc^ j ist, diese eigmthümlichx Erfindung, ganz allein Eigentum! unseres.NutoM,'-Ich^.pindichx ihm hiermit dre.PHoMt j -Hiesex.Mstndung- W Jm* ÜM für, Sch,unpftinx-AachkorM iMssN-auSheuten derr Nqme Quirin.--Endlich .wird,? M- Aerblich.il -v.i 7; r 7'?-m'. ri-rrr -n ii5u »Mit welchem-, Ungesthy. er, d.i.e - Befriedigung! feiner religiösen-Pednrfniffe-perlangt,-iim7iSpitale,,Hefängnisse, -alD .Wdldal. ^Dix^Unlä-ngstin Italien,vorgefallene Eor- -tgra -Mschichte^hWies--daß die, -Iuden>.fich nicht scheuen, igauz Europa: zu. allarmiren wegen der Wegnahme eines K?in d-es^"- Endlich komnrt er, zur. Proselytenmacherei - der IMeryirTunter gräßlicher Entstellung der hebräischen Pemennungen 77-,; . so - viel gehet hervor,, daß die - Proselyten chei,idem:JudenMeng , geprüft, wurden, über die Gründe, dsej ste 7zur-.Mnnahme der jüdischen Religion haben, und -.Mrden-i -streng zurlukgewiefen, wenn dieselbenaus Eigennutz entsprangen. Das hat übrigenS-Bezug -selbst aus die damaligen Heiden und Götzendiener^ da-es selbstverständlich,- idamals -777.zur-ZeitDavids Md Sslomonskeine :W?! r-,\ * r,, U^Wtz.)?»nn, ,eine. Philippika gegen , die. Broschüre: ,,Denkschrifd)üherj die Stellung der Juden; in -Oesterreich/s, wo mit der bekannten Gründlichkeit undz Urhanität ver- . fahren, wirddiewir, «.« dem,,Verfasser schm; kmiren. . -i ,„Wft leben-in einer,ernsten Zeit", .ruft der Verfasser Ms, ,„die,;V^grM sind völlig verwiprt."- _ Man muß Hm die Gerechtigkeit widerfahren, lassen, daß es ihm völlig gelungen ist, diese-Begriffsverwirrung .d^utlich .Md ftccu] in seiner Darstellung - praktisch^ dar- .zuthuy^- -'-.7, . :;,.i :7 , „©jo.: viel r ifi ggwiß, paß. die Ziffer in Beziehung auf Betrug Md.betrügerische^ Kriva,1 die, Hehlerei und Diebstahl.u, s. sp. im Ver,häl,tyiß per.Bevölkerung bei, dezrAuden; be^eutepd-größer ist als bei den Christep. Die. Prostitution des weiblichen Theiles der Juden ist ebenfalls im Perhältniß der Seelenzahl der christlichen überlegen." Diese zwei, ohne^aüe statistische Basis, auf ein bloßes „so vie! ist gWiß"'Eingestellten Beschuldigungen eimr!^ganzen ^Pativni/Dhengewiß 'einem Schriftstellers zu Gesicht, der eben in-dM.ivvrausgehenden Blättern eine lange Litanei über die Gottlosigkeit unseres Zeitalters ge- Halten^hats"ünd' es Äird' Mubf stein','' Äi Sache so lange 'VerleunMiig zu' dis'die' statistischen Be- 'W b^gebrächk'stn'd^' UM fMwähr, ist'es nicht die grellste 'AMMestüng' M Pieffe' —; er, d'er sich iheräüsuiMt, derselben einen Sermoü eben abzuhaltess — einer ganzest Nation ungestraft etwas ins Gesicht sagen zu können, was M bii. eineck Individuum unfehlbar vörS Gericht gebracht hätte? ' '' ' >, . . '