Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 1 (3.1.1860)
- Date
- 1860-01-03
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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* diese-,-Geschöpft/ M udLeftr»Vegünstig«nP »M^uftlebav^ der Regierung - l geg^nÄbevrft: iwä£ dieisDankburkeik^ -außer, Augen setzen, daß ^ße W^in ihren Wünschen sogar LiS zur Emancipation »ersteigen. „Wir zweifelnni^t", Heißt,es^da.weiter, „daß viele Juden eben so äußgeze/chnete Oekönomen waren, als sie eSnvüstchsm^'rM -WtMhaWÜ ÄMMsprittMOäbrtÄir müssen doch bemMW; Wß idierZleit yoch lange nicht gekommen .sein„dünste^vo. He in dieser erster» Eigenschaft ihre HsMMÜx.jiql; fß Mögender Weise betätigen werden;-.csts/iinworÄltztztiep-l nämlich als Männer der Finanzwelti/l.'!.-.^-' *bii iaf>. ntä 9ftmr; wir können in diesem Punkte den Verfasser beruhigen^! mtonkönnen-'ihn -Ms, RLßland, verweiswo ihnen^ den Gruridbefitz,(dm>ch! Sieich'rathSverfüguUg'vom 14.- JaMar. 1857): Mchrrtr ist^^wv-ste-^rnzelnunw in ganzen ColSniew,, voN üdevMeMenng-Unterstützt^ im Schweiße ih-- ves:Angesichtes wen Boden Mit Erfolg-bearbeiten?/ob -sie eK-nber zu -oinev/Virtuofitätnwiei-im Finanzwesen bringen werden, -wollen/ wir bei, deren 'guten.Anlagerv Hoffen--ohne unS-viel darüber zü'kümmern, mr-v/n j-w. ^Abet/ bevdv wiv'.weiter forLfahren., müssen wir dem Leser einen Verdacht mittheilen, der uns beschleicht, und dev in dem Maßs an Eonfistenz gewinnt, jeweiter wir in: wer Lectüre dieser Streitschrift -fortschreiten. Wir rool* len nur offenherzig gegen den Leser seiir Und: gestehen, daß wir wen HetcnQuirin Endlichfür - einen verkappten — Javetr halten oder für „Einen unserer Leute" *), wenn Jhr's besser wollt.' Denn die Gründe gegen die Emancipation find: Nnt Vorbedacht, so schwach und fadenscheinig vorgebracht/ daß -er sicherist,, seine Schrift wird die ent«, gegengesetzte Wirkung Hervorbringen, als er zu beabsichtigen den Anschein hat. Ohne unsere Hypothese übrigens dem Leser, aufdringen zu-wollen, werden wir-uns erlauben, ihn zuweilen im Verlaufe auf sie aufmerksam zu machen. --- Der Verfasser beginnt: sehr systematisch mit/, einer geschichtlichen Skizze der Juden vor etwa zweitausend Jahrenum ihrer Emancipations-Berechtigung--nachzuspüren, (Wäre es nicht der Aufgabe eines-Quivin- Endlich würdig^ mit gleicher Wahrheit'eine historische. Skizze - dev In» den zweitausend Jahre nach erlangter Emancipation zu entwerfen?) und er findet bei ihnen Auftuhr, Rebellion- Mürd und Raub an der Tagesordnung. Einen Lichtpunkt findet n *)' Ist der Litt! einer CotnödiH die hier' zum Lassastücke geworden ist. # . - - - - er? beim chvittew'MottMuMiwowk-OrkeanKf'enMch^ welches verhängte)';,vAstdem-Judrnwesfpäteveinen Christen schlug; di^ HnndMgehauen-. - 'und Ver einen : Priester' mißhündettij llüd-WöMl/Tode^büsiemmuM"-ch:i nyhf/h r>'V .j/mnpi / Mnderirftits " -? stehet sich bald: däraüfrrsnftrwahrWtS- MbenderGeschichtsforscher<züwemGestäNdniß:gezwüngeNr Awaren ^aber wüch die. Christen'vft: chöchst'ungerecht-gegen vw JudeNu - -An - vielen Orten'-wurden - sie - zur .'Taufe ge- ^««ügeu-- marlw-rböt -ihnen die'-HeiligUNg ,drs' -SolbbMhSj dier Bdschneidung^ ü.'f. m-*«- <'h!^r " Sie!!sehem,-iwir hatten, so -unrecht'Nichtgleich Anfangs einemgerechten Argwohn' gegen wen Verfasserlaut -werden . zuNäffem-':.'' -n--. .-.:cr--* * '> - „'Eberhard - von Trier wolltedie Zuden mit -Gewalt zur« - Läufe - zwingen- und -verübt^ unterden- Juden -M ord und Grausamkeit vieler Art. - In Metz- Cöln, Mainz und Worms: wüthete?man - bis -zur- Ermüdung- und SättiMägi Daß die Christen aus bloßer „Raubgier und Unmenschlichkeit^ - grausame Thaten verübtenwie fast-ülle Schriftsteller, behaupten- -setzt,unser Autor hinzu- ,-ist-einewffenbare Unwahrheit." Es erinnert wies-an Robespierres Beschönigung der - blutigen Thaten MarätS. - 0'est un exeelient patriote, sagte er von ihm, msi8 avee 6s8 sllüros un peu aeerde8. , v -Mag es nun wahr gewesen sein' oder nicht-: daß Wie Juden die: Ehristenkinder morden und ihr Blut an Festtagen trinken"; dafür übernimmt erkeine: Garan tie, --so viel ist gewiß- ' daß man todte Ehristenkindev mehrmals in den Häusern der Juden gefunden hat: (1270^80)^' Dafür ist er volle Garantie zu leisten.erbötig. JstJhL nenlieber- Leserdie unbescholtene Garantie des-Quirin Endlich für diese T Hatsache im Jahre 1270^80 nöthig, so stehet sie ihnen zu Diensten. Trotzdem- oder weilder Verfasser für den ersten Theil keine Garantieübernahm; geschahes, baß man die. Juden sammt den Häusern ver-ibrannte und' große blutige Räche am ihnen nahm, ja sogar mehrmals große Verheerungen - unter ihnen anrichtete: ■h ,-Beim Hereinbrechen der Heftmuthete may ihnen züdie Brunnen vergiftet zu haben was natürlich übertrieben", meint der edelmüthige/ Autor. „Esist leicht zü begreifen, wie ein solcher Verdacht durch: die,unerktäMche Abwesenheit vieler Inden, .durch ihre Flucht sich noch mehr steigerte; viele Tausende erschlug man u.- :.f.' w.." / .ESist umgekehrt!-schweruzu -begrejftnwie man:Mf einen bloßen Verdacht -. hin: Taüftnve wön , unschuldigen Menschm -hinschlachtete,-und das) was ihmnitterklärltch erscheint,'daß viele Judenwei dieftrSchlächterriwurchllh« /Abwesenheit glanz»