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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1859-12-05 · Heft 50 (5.12.1859) · p. Seite 725

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
23 (1859)
Issue
Heft 50 (5.12.1859)
Date
1859-12-05
Page
Seite 725 (sequence 9)
Language
German
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VS» ‘ 17^ Npvernher. (PripatWith.^ ZA Heilte Une^j MM,.mit,4Paß-.- der. GchuleyobeMuMer den jüdischen.. 'LehramtscantzWte^ hie Ausnahme) veMM gert^ zK-.ßreut.- mich,, heute berichte^ zu können-, daß von .^eite des. Unterrichtsministeriums aiti den Gchu-- sM beraufseher. dev Auftrag ergangen ist> die Lehramtscandidaten. nachträglich, auszunehmen.. .,.w 1 :;i j. ,, JBei .e^er.BeMyMung. kam jüngst Weder ein fön* glücksfall vor. Ein hiesiger jüdischer Arzt hat.in Folge dessen bej lrer GesellschastderAerzte den Antrag gestellt,, daß dieselbe bei .den Behörden, befürworte, damit die Pena nicht mit den Nägeln, sondern vermittelst eineS Instrumentes porgenymmen werde. Bekanntlich. hat Herr. Terquem. in.Daris..vor, mehreren. Jahren. hiessn Antraggestellt.^. Istdieser, wohl angenommen worden.7und wie.bewährt, er. sich in dev Praxis?, . /:^iu>;? r>-: - Eben kommt mir das Abendblatt der Wiener Zeitung, zu (dieses Hatz offieiösen/und nicht oWü'llen. Charakters welches eine Correspondenz aus Galizien enthält. Darin wird befürwortet, daß zunächst folgende Reformen eingeführt werden: Aufhebung heS Gesetzes bezüglich christlicher Dienstboten, Gestattung, Grundbesitz. zu erwerben und Aufhebung des §. 129 des Gesetzbuches bezüglich kreisämtlicher Bewilligung bei Eheschließungen.*) KrÄckü, 13. November. (Privatmitjh.) In der hiesigen Gemeinde herrscht gegenwärtig eine, kleine Aufregung wegen der Fleischpacht. Die Mehrheit der Gerneinbrmltglieder ist gegen die Pacht, besonders-die Armen, denen das Fleisch zu theuer ist. Leider, kann diesem Uebel n ich t ab geh offen werden,, denn wovon soll -*)- Die l^K. A" -schreibt hierüber': „In der'Wienet Zeitungs finden wiruttne Reihe von Bemerkungen zu Gunsten der?,Aufhebung, einiger speciell die Juden in Galizien druckenden Ausnahms-Bestimmungen. Es sollen dadurch wohl' die Besorgnisse Mindert werden, welche ein Artikel des 'Prz'eglönd powszechuy (Allgemeine Revue), eines in Lembedg erscheinenden polnischen Blattes'' uiiter den Juden herporgerufen chat. i Jwisieben großen Spalten häuft vas gencullste, Blatt, eM Aeihe von .Verdächtigungen und. Beschimpfungen auf die jüdischen Bevoohner Galiziens, wi-- hersetzt' sich in eigenem und im Namen, von 10,000 Lesern und Abonnenten' ver Gleichstellung der Juden , fordert die Austechthaltung der drückenden' Beschränkungen mW verlangt endlich/,, wenn die Emanripation in denmbrigen. Krpnlan,dern d^-hste.rreichisch.en Monarchiedurchgeführt werden sollte, efn besonderes Judengesetz für GgljM.^ , dtzs^Spital- und dieisraelitistheHauptfchule/ dabewe Anstaltch ühLvi.115^00© Fli. Oest. W.- jährlich kosten^ erhalten werden? Eine besondere Steuer den GeMein-- demitgliMrv aufzulegen, wäre)fast unausführbar . Die hiesigsGemÄnde,- kann mit Recht sagen: wma« ■sbaiö innaar 02^1 Unsere Vorfahren vernachlässigten: einen, Fond für - Schule und Spital zu gründen- und wir Müffeu deshalb leiden^-— Endlich übernahm die trbm i-nan die Beköstigung der Spitalkranttn.,.Ungeachtet der. Verein über die Ausführung noch nicht, einig ist>, ist; es doch gewiß-, daß die Kranken einer, bessern. Zukunft entgegensehen können. - Das Spital,, /das gegenwärtig, nicht mehr, als für 3K Betten.Raum hat, soll, mit dev Zeit bedeutend erweitert, werden , und eS . liegen, beim? Magistrate M diesem Bchuse.durch mehrjährigk Sammlung schon bereits MerILMO Fl.?;;; t; Landesregierungertheilte:auf Ansuchen der . Gemeindevorsteher die Erlaubnißden MaterSdorfer Rabbiner in die Wahl zu bringen,, ungeachtet er kein«; akademische-, Wdunst besitzt.. 7- Den 24sten d. M. findet hier ^die. Rahhinerwahl - statt-Herr F. GoWo.ff^ Verfasser der hebräischen Weltgeschichte abi2»n nVrip,. gedenkt ungeachtet der gehabten Sch wie-, pigkeiteyim Veräußern des ersten Theile.sdennoch den zweiten Theil in Druck zu geben. Das Werk ist noch in wenigem -Exemplaren vorhanden, und. ist zu beziehen bei dem Verfasser nÜhiep?M-dM. Preis -.von 50 N. Kr, oher 10 Sgr. U. /. Mßlitz, 13. November. (Privatmitth.) Mit dem kaiserlichen Patente vom 31. December 1851wurde jeder gesetzlich anerkannten Kirchen - und Religronsgenossenschast in allen Kronländery der österreichischen Monarchiedas/ ReHs.der: freien Religiöysübung und der selbstständigen Verwaltung ihrer Angelegenheiten zugesichert. - .? -1.^ - ■ Dieses, Recht. wurde? den Juden. Oesterreichs bisher zwar ungeschmälert erhalten,; jedoch ist unverkenu^ bar Manches Wch nach^uholen, um den Vollgenuß dieses Zugeständnisses: zu realisiren.. Es ist Wvbvderst eine gesetzliche. Norm unerläßlich, welche die. Ein-. Mischung, weltlicher, Organe: in. religiöseHngelegeuheiten ausschließe, unp -jeM?.Differ.MM,. dje-mn. religiösey lLharqkterS, m.it weltlichen Bestimmungen nichts gemein haben, vor das-Forum einer zu cr§irenden geistlichen.Pehördo verweise —; ähnlich. den Einrich- 50

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