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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1859-10-03 · Heft 41 (3.10.1859) · p. Seite 599

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
23 (1859)
Issue
Heft 41 (3.10.1859)
Date
1859-10-03
Page
Seite 599 (sequence 11)
Language
German
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599 @in ifrftErzieher;/ der sich über seine pädagogischen Fähigkeiten und (mindestens zurückgelegtd. GhmtkafKch-^ Kndie.n-fgehhftg ausweisen 'kann, wird für eine Familie in einer österreichischen Universitätsstadt gesucht.- — Briefe und Zeugnisse bittet man franco unter der Chiffre «f. AL. an Herrn Meolaus Lehmann in Prag einzusenden. Eine geprüfte' Lehrerindie außer den Elementargegenständen auch Unterricht in der/französischen und englischen . Sprache, so wie in der Musik ertheilen kann', wird In der Hiesigen israelitischen Gemeinde soll ein Elementarlehrer, der zugleich als Schächter und Vorbeter sungirt, angestellt werden. Der Gehalt beträgt jährlich 200 Thlr. nebst freier Wohnung. Die Stelle soll gleich oder spätestens bis nächsten Pessach besetzt werden.? Resiectirende wollen sich unter-Einsendung Ihrer Zeugnisse franco wenden an den Unterzeichneten Vorstand. M. Frankensteirr, Vorstand. Bösingfeld bei Detmold. Zu Ostern k. 3. soll die Stelle eines verheiratheten Lehrers, der zugleich als Hausvater die körperliche Verpflegung besorgt, in der S am so ns schule neu besetzt werden. Derselbe muß zum Unterrichte in den Mittlern Claffen einer Bürgerschule befähigt und in ökonomischen Verhältnissen erfahren sein, insbesondere aber eine zur Führung eines großen Haushalts geeignete Gattin ,besitzen, welche Mutterstelle bei den Zöglingen vertreten soll. Für die Verpflegung wird — je nach Anzahl der Kinder — eine Summe der Art gezahlt, daß mindestens die Haushaltung des Hausvaters davon mit bestritten werden kann; außerdem ein Fixum von 200 Thlrn. Anmeldungen mit Einsendung der Zeugnisse und des Nachweises über Lebensalter, Bildungsgang, relig. Wandel, Dauer der Verheiratung und Größe der Familie find an den Unterz, zu richten. Wer einen Chor zu leiten vermag, wird — bei gleicher Befähigung als Oekonom — vorzugsweise berücksichtigt. Wolfenbüttel, im September 1859. Dr. Ehrenberg, Director der Samsonsschule. Anzeige. Den Bewerbern um die Obercantorstelle an unserer Gemeinde zur Nachricht, daß genannte Stelle schon besetzt ist. Der Vorstand der Synagogengemeinde in der-Danielenstr. zu Warschau. Die hiesige Synagogen-Gemeinde sucht sogleich, spätestens aber, Ostern 1860 einen Lehrer und Vorsänger, der zugleich das Schächter-Amt versteht, bereits eraminirt oder fähig, die Prüfung zu bestehen. ' Bei freier Wohnung kann äußer Nebeneinkünften der fixe Gehalt auf 220 Thlr. festgestellt werden. Nur Diejenigen haben sich zu melden, welche gehörigen Nachweis über ihren bisherigen religiösen Lebenswandel beibringen können. Linden vor Hannover, den 13^ September 1859. Für den Vorstand Louis Afrfcher. gesucht. . ... , . ,;■ Gefällige Anfragen beliebe man an den Rabbiner Herrn 9r. L. PhilippsvN in M a g v eb ur g zu richten. er Unterzeichnete, Philolog, sucht eint Stelle an einer Schule oder als Hauslehrer. Görtingen. A. Fels, Ur. - Israelitische Knabe», - =, welche die Handelsschule öder eine andere Lehranstalt in Braunfchweig besuchen, sollen -, können unter, den solidesten Bedingungen zu jeder Zeit Aufnahme finden bei, , .. I. Cohn, Lehrer an der israel. Religionsschule;; . daselbst. . Unterrichtsanstalt der israelitischen (orthodoxen) Religionsgesellschaft in Mainz. . Da obbenannte Anstalt zum 1, November d. I. eröffnet wird, so ersuchen wir alle verehrliche Eltern, die ihre Kinder, Knaben und Mädchen, derselben anvertrauen wollen, fie baldigst beim Leiter der Anstalt, Herrn Ür. Lehmann, anzumelden. Durch bereits acquirirte tüchtige Lehrkräfte hoffen wir den in unserm Programme ausgesprochenen Zweck, die uns anvertrauten Kinder zu gebildeten Menschen u n d. Juden zu erziehen, zu realifiren und das profane Wissen mit dem religösen Hand in Hand gehen zu lassen. Mainz, 12. September 1859. Der Vorstand der israelitischen Religionsgesellschast. L8. Programme sind gratis zu . haben bei Herren vr. Lehmann, Leo Leser, Zaeob Levi. in jüdisches Pensionat in Berlin kann noch einige Knaben, aufnehmen. Näheres bei Herrn rRäbbinatsasseffor Vr. Sachs. unge Mädchen israelitischer Religion finden eine güte Pension bei einer sehr achtbaren Wittwe in Danzig.' — Die näheren Bedingungen sind bei Herrn Rabbiner Vr. Stein daselbst zu erfahren. 41**

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