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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1859-10-03 · Heft 41 (3.10.1859) · p. Seite 596

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
23 (1859)
Issue
Heft 41 (3.10.1859)
Date
1859-10-03
Page
Seite 596 (sequence 8)
Language
German
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S9K gMhrte-ÄMMerüng steht^iM MM Widersp-tüch zü deredlen, ächtünggebietendeuFütsorge, welche die Regierung sonffden Mischen - Schulen Md -der HörM rung der Bildung untet'dMMüeliten ^M-üübeschrä'ttk- M Maße züwendet/Md^Nßt sich nicht vereinbaren init deckikäisM Patent däm Monä^Oetöber 4848, wekcheS aM MiSnähMsiMerli- 1 ^Jüden1 nöschafft.11 ,"} 5) Mit Äm Höfbecret^vom 2^ Mai. 1'829 wurden die Jftaelitm in dm sämmtlichenStäaten der 'Monarchie^ von H.rWothekergewerbeS äuSges^löffm.'''' 7. :f'.7 .' '7^ ,7!-! Diese Maßregel scheisit mehr M Zunft -und Krämersinne als in einer ßSesorgnisi.,v.ar j-Bzrletzung der BerusSf Md lGewissmSpffichp deZ^ jüdiHen Apothekers gegenüber christlicher Consumenten ihren Ursprung zu. haben, ,^ej^ft-H.^co.nseqMtzxMM eine Beschränkung^ d^r HraxiS jüdischer, Aerzte die uatürliMFolge dieser.Besorgnist gewesen Märe.. Mip Mollen sohin daßdas in. Aufsicht gestellte, aus erweiterten und.liberalen..Grundlagen beruhende.,.neue. Gewerbegesetz. drese - Beschränkung beseitigen werde. / . .6) Die., ausnahmsweise. Ertheilung der. jüdischen Heirath.SL0nsen.se..durch.. die KreiSämter wurde.. schon in: mehreren - Artikeln; der Zeitung. deZ. JudeythumS besprochen><;»*« blieb. unberührt, daß, wenn Bräutigam . und Braut - nach zwei - yexschiedmen Kreisen Zuständig -sind.-, , die jüdische Braut gehalten .ist, Mp . Ach eM besondere- H.ejrarhZbewilliguyg non der KreiZbehörde,owelcher^sieinntersteht, zu',erwirken. >. Eine weitere Besprechung materieller jüdischer Jntereffm, wie über Besitzfähigkeit, Zulassung , zu Staatsdiensten u.- s« w., halten - wir für überflüssig.; >- ..-u .s.'.'ii,vV t;’; ■),: ',1^ .•..•GwmiW Wen, im September. (Privatmitch.s. Das „Jahrbuch für Israeliten", welches von Jof. Wertheimer in Wien erscheint, ist, wie die Augsburger Allgemeine sich schreiben läßt, vor Ausgabe von Seiten-der Preßbehörde beanstandet worden. -Freiherr von Hübner chat jedo ch! * dienFreigebung dieses in:: weiteren Kreisen bekannten Jahrbuchs ungeordnet, - . ü; > ir.-j ' Eine'Depütätiori der iftaeliiffchen CültUSgemeinde in-^öidn hätte in dieftn Dagen bei- Vem^ Freiherrn vöN Hübn'er ÄMenz^ und' man glaubt aus dm Antworten, welche der Deputation von dm-verschiedenen Mrnistdrn''^u^Dheil würden, dielHosfttüng schöpfm zu dürfen, vapM Angelegenheit -der' Juden in befrieUgenver Weise gelöst-werde^Hu.-.^ ■'.■,riA:un;Arad, 22/Septembex. (Privatmitth.) i'rAvadist 'eine israelitische GememM vön--beiläustgu2000-Seelen, bestehend größtmtheilS ÄUS-KaufleWM Oekonv- Mm?und2Pr0ftssionisteN, - rm: AÜgemeinm -'sehrbereitwilligzürn lgrößten i Opfer,-für- Alles,- was- Wohlthätigkett und Hebung des Judenthums zum Zwecke hat. Die Arader Gemeinde besitzt, einen schonen-- großen Tempel, dabei zugleich ein Revenüe - HäuS, dessen Einkünfte'-dem! Schulfondr zufließm, eineUnterreal- und Mädchenschule, ferner eine: Schevre-kedischa sammt Spital, einen Humanitätöverein, einen -Verein für Gewerbe- und Ackerbau, und einen Fraumverein. Jetzt will ich auch Einiges über den Bestand dieser Institute cherichtem? An der Spitze deZ HemeindevorstandeS steht Herr Ignatz Deutsch, Ehrenbürger der Stadt Arad, - Ausschußmitglied der DebreLziner?HÄndLcZkammer, ein allgemein geachtetergeehrterbiederer Kaufmann, als Israelit außerordentlich human und röohtthätig, jedoch als Gemeindevorsteher gehört ersich selbst zu wenig - an, um auch -der Gemeindeals. Vorsteher anzugehören; er möchte gern Alles--selbst leiten, wozu eS ihm jedoch an Zeit mangelt, daher wird so Manches - trotz dem besten Willen vernachlässigt. Dir Gemeinderäthe theilen sich in zwei Claffen, die altern gehören der Vergangenheit an, vor zwanzig Jahren waren selbe vielleicht gute KolSleute; die .jüngeru.gehören der Zukunft an, dennjetzt bekümmern-sie sich sehrwenig umdie GemeindeangelegöNheiten:^- WaS die Zedoke betrifft, steht selbe unter keiner Controlle und hat seit'- fünf- Jahren keine Rechnung abgelegt, waS beinahe von einer Gemeinde wie Arad unglaublich ist. -Da der Vorstand auf. lebenslänglich, eingesetzt ist, so ist wenig Hoffnung vorhanden, dassdm Nebelständen? abgeholfen wird.;; Die-Gemeindemitglieder haben nur daS Recht, brav zu zahlen, jedoch nicht das Recht, sich um die Gemeindeangelegenheiten Näher zu bekümmern. - > -?; : - Aus dem Tolnaer Comitate, Ende September. (Privatmitth.) Bor mehreren WochM - ' schou - wurde im Archive der israelitischen CultuSgemeinde -u-Gyönk ein dreifach, verstegelter- -Brief aufgefunvem Die chebräische Aufschrift untersagt - die Eröffnung desselben unter - Androhung des

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