Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 39 (19.9.1859)
- Date
- 1859-09-19
- Page
- Seite 565 (sequence 7)
- Language
- German
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565 We-vK.n 60<)-Familien , 7-/^denn-so viel zählen pt4e /fünf. MeMjnd.ensichtlich 7-^ Hätte Mn so hochherziges.^Menk :dankbar angenommen und den Ausfall auch, leicht unter sich .a.ufbringe.n. können.! .Aber diese fünf Fünftel, von denen jedes die Last .eines Ganzen-zi; tragen hat, w.axen das-nicht im Stande.. -Und wenn-Auch.W- StWde, so entstehtchei meinem solchen gemeinschaftlichen -Mterne.hmen! immer -die, Frage uMex wird vor.-dM Rist -treten, d.: ch. sichfür noch andere vier Gemeinden solidarisch..verpflichten?; * So ist es denn gekommen, daß .der Stifter, zu edel, sein Geschenk zu- Mjluyehmem! die -10,00ETHlr.. in ß % % zinstragend? den,Papieren.chei der hiesigen RegieMN'gs-Hauptkaffe d.eponirt, und daD Grundstück-einstweilen vermiethetaber der ursprünglichen Bestimmung-reservirt hat. Seitdem hat, die Stiftung -auch nocheznen Zuwachserhal-s ten, indem,d.ie SchMeger.mutt.erdes Stifters, .Madame Pick-in Hamburg,, 50Y Thlr.. dazu schenkte.- Auch,diese , sindbei derselben Kasse verzinslich angelegt. .EinVer,- waltungsrath - ist ernannt, welche^ die Zinsen, wieder capitalisiren.soll, dis sie so angewachsen sein werden, daß. die Anstalt ohne Beitrage,., blos von Zinsenunterhalten werden kann. Da aber zu ihrer Unterhaltung mindestens 1000 Thlr. jährlich, erforderlich sind, so, wird. das noch etwas sehr lange dauern, wenn Gott nicht.die Herzen-Mer und vermögender.Menschen lenkt, daß-sie .sich entschließen,, entweder den Stiftungssonds zu vergrößern, .oder - .sich, zu jährlichen Beitragen zu vernichten. —. Ge h e j G 0 ,t t, d a % di eso P e.r ö. ffentlich-ung solche hoch herz lg e Ent sch lüsse wecke! -; Zur Ertheilung von nähern Aufschlüssen, so wie zur Annahme und Beförderungvon. Beiträgen oder Schenkungen ist das.Mitglied des VerwaltungsrathesHerr Rabbiner Dr. Stein, ermächtigt. *) LandöWg N'S., 2. September. (Privatmitth.) Am 1. d. M.. feierte in - hiesiger, .G emeinde d ie p'n ihr Höjähriges, Jubiläum. Zwei Rabbiner» aus der Nachbarstadt Pr.aszka..in Polen und vr, Wiener, Rab- 7 - - *) Wir-köynen.dies, den Betreffenden nur aufs Wärmste ans-Herz legen. Möge Jedermann sich vor.die Seele führen,. daß es sich hier am das Wohl Vater- .und - mutterloser Kinder' handelt, die durch geringe Anstrengungen eine gesicherte Kindheit und güte Erziehung fürs 'Leben'erlangen könnten! -- Und da-sollen kleinliche Rücksichten hindernd in den Weg treten? Solches ist doch wohl selten in Israel schon gewesen! ... Die Redactiyn. bjne.r - zu - Oppelw,. wurdm emgelade«) ldiese Feierlich^ keitdurch jh,re,-KestredsU zu -erhöhen^ -.Die sowohl gottesdienstliche, wie gesellschaftliche Feier, machte einen tiefen Eindruck .- , Berlin >> 12. September. .(Kylru:Ztg^ In Betreff der Abweisung eines jüdischen Schulamtscan d i d a t e n von der AbleistungProbejahrs -an einem' Gymnasium ist zu bemerken, daß die Schulbehörden schon ^vvn,, 1849 - an. jüdischen EandWsMdieses . Recht entzogen, haben,, wobei man i sich noch - -erinnern. muß/ daß derzeitige,Unterrichtsminister!v^s Bethmann-Hoüweg im Haufe, der. Abgeordneten bei Berathnng der Sutro'schen Petition auf die. Stellung evangelischer Gymnasien zu jüdischen - Lehrern , ausdrücklich hin gewiesen.- also dort schon seine Auffaffung /in dieser Beziehung geltend gemacht hatte. .Freilich,-bei ein^r ehrlichen- und unparteiischen Ausführungder. Verfassung,- welchech.ie- Ausübuug'der staatsbürgerlichen Rechte von. .dem religiösen Glaubensbekenntnissefür unabhängig erklärt, sollten den Juden, falls,nicht Specialsatzung'enein Anderes gebieten, die Gymnasiallehrerstellen nicht v.erschlossen bleiben, und. noch viel weniger läßt sich, yie, Beibehaltung der am 1.0. -Juli\857: ergangenen Verfügung dEJustizministers! rechtfertigen, der den Juden das R.echt:.zur Ablegung.-dererstenjuri/- stischen Prüfung geradezu abschneidet. -Wenn nuw aber die „Bank-Ztg." berichtet, daß. den Indem der Eintritt in die König!. Marine versagt sei, so muß dies auf einem Mißverständnisse oder, Jrrth.ume beruhen, da -uns keine Bestimmung bekannt ist, welche jene. Verfügung rechtfertigte. Hat doch selbst das jetzt.meist veraltete „Gesetz über die, .Verhältnisse der Juden^ vom 23. Juli 1.847, das den ^letzteren doch -nur sehr wenig PaatsL bürgerliche. Rechte gab,. gestattet-..dass Juden .an Navigationsschulen unterrichten dürfen, wie es .-siedenn auch zu ordentlichen und außerordentlichen Professuren in der Medicin, d.en Naturwi-ffenschqfttn,.-GMrchhie, Sprachwissenschaften - und der-Mathematik -v^rstattete: So. ist der.in-seinem Fache. berühmte.und -gesuchte. Arzt Dr. Traube, auch-noch, von WM Ministerium Raumer zu»n,.außerordentlichen.Professor befördertworden f eben so; hat Herr, v.Raumerj mehrere jüdische ^Aerzte zu Assistenz--. ja. selbst zu - birigirendenAerzten am -klinischen Lehranstalten des Mnigft Charite-Kraukenhauses ernannt. Ebenmäßig kqnn das^vou-derchBank-Ztg.^ berichtete Zurückgehen auf eine, aus dem Jahre 1838