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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1859-09-19 · Heft 39 (19.9.1859) · p. Seite 566

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
23 (1859)
Issue
Heft 39 (19.9.1859)
Date
1859-09-19
Page
Seite 566 (sequence 8)
Language
German
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staMmeOe-Instruction--für AttsnrchmD itt TüSu CadettenhauS nicht maßgebend: sein- "da eine^daS CädettencorpS -bttreffeMefaÜtrhöchstel CabinetSordreüvöm^ 3ten Oktober 1848 und ein darauf unterm 24^ Februar 1849 ergangener Commisstonserlaß nichts von dem Glaubens bekenntniffendes. Aufzunehmenden 'enthält. Oesterreichischer Kaiserstaat. I Pesth> im August.! (Privatmitth.) Eines der effectvollsten Architektuvwetke moderner Baukunst ist'in dem israelitischemf Cultus ^Tempel^ in Pesth ebeni' beendet. Nach den Entwürfen des Prof.-.Ludwig Förster^ und JngenieurKarl Schumann ist dieser Bau-in gemischtemmMrischrrbWimtinischen Styl in stguArtem Back^ stein-Rohbauvön dem berühmten Baumeister Josef Hild mit großem Aufwand auSgefüh'rtt Hierüber ist so ebeü eine iDtereffante Broschüre: Geschichte und Bau dieses: TenGM^Mitl einer höchst corrrcten^Zeichnungden Bau darstellend/ im Buchhandel erschienen/ welche den..bekannten Archäologen Fi R. K e m p f zum Verfasser hat.U:. Der erste Abschnitt behandelt-Vie'EntM hungsgefchichteuves DempetS.?Jnden AbschnAten IL und M' begründet -der kundige Verfasser seine Ansicht über, den . Baustyl/' wobei: er As in die. früheste Zeit deS Judenthums zurMgeht: . während er: eben da auch die pomphafte innere Decorirung und Einrichtung sowohl vom; - konfessionellen: als archäologischen - Standpunkte erläutert. Der IV. Abschnitt bespricht die gediegenen Tempelparamente,, wie endlich-im V. und VI. Abschnitt sowohl dies neuen contrastv ollen Bauresultate als die Spender.besprochen .sind. Dieser Tempel wird mit großartigen- - Fest --Gesängen vom Cüpellmeifter Anton Kneife! Md -dem Lehrer der Pesther Musikschule, Moler, am -6. September d- I. > feierlichst - eröffnet und eingeweiht/ ->irh,:.:. rrr.^. .jT-;..v..s , s Pesth, 6. l Septembeir- (Privatmitth.) Kaum daß in der! Residenzstadt Wienwo': maw voretwas 'mehr als drei jDxcennieN' mit. einem Ndischen' Tempel - noch Verfteckens: Spielen-'mußte i,"''ünd'- nicht- 'einm'al durch eine GedenktaftH von-außen darauf äüfmerffam Machen durfte, ein schöner^mnd: prächtiger Tempel iM Mittelpunkte einer der'belebtesten Vorstädte'erbaut worden, als ein zweiter-grandiöstrer, an-Glanzuad Pracht ihn: 'weit 'überstrahlender- Tempel -sich-bald daraus -in Pesth erhob, uver Hauptstadt'deS - gesegneten Ungarn. Die dortige sJsraelitettgenieinde - die - numerisch größiö im -Kaiserreiche, Wllte itttten Kunstbau ftltener Äct herder' sowohl' vonu-der Opferwilligkeit als auch von der geläuterten Religiosität feiner Gründer ein rühmliches Zeugniß ablegt-! Man würde -sich vergebens in Ausdrücken erschöpfen, wollte man die: Eindrücke schildern , den dieses imposante Kunstwerk aüf uns macht. - . Man fühlt' 'sich - überwältigt und hingerissen von dem Zauber - seiner gefälligen - Formen- Wie Schlußsteinlegung: -uni) - Einweihung dieses Tempels fand' nun heute - am 6ten, in eben so feierlicher als erhebender-Weise' 'statt. - Schön-üm 8: Uhr'Mörgens strömte die festlich geschmückte Menge' nach' dem^Gotä tes Hause, und füllte' zu- Tausenden die weiten'Räume desselben. Nachdem, die hohen k^'k/'ELv'il^ÄM Mrlitärautoritäten. ein getreten waren, -und kurz''darauf auch - der k. k. Statthalterei-Viceprästdeiü, Hedr Eduard Ese'h: v. Sz.--K a t o k e a, -in' ihrer- Mitte erWeli^ nahm - die Ceremonie -sogleich ihren Anfang.n Wvr D a v i d F l es s ch e I> Präses des GemeindevorstandeShielt an den Herrn t t. Statthälterei-ViceMsidenten eine dem Einweihungsacte^angemessiMAnsprachej welche der Angeredete in wemgen'/ über herzlichen'Worten erwiderte. Als: hieraufdie Bauurkunde von dem Notar der israelitischen Gemeinde verlesen uüd von sämmtlichen Autoritäten unterschriebenwar, da hob' sich der prachtvolle, die Bundeslade bedeckende Vorhang in die: Höhe, die Flügelthüren derselben' öffneten^ sich-- und unter Abstngung'der Verse: „Der Ständen die Bauleute verschmähtener ist zum Eckstein worden", wurdedev Schlußstein unter Mitbetheiligung mehrerer der anwesenden Notabilitäten von dem Herrn k. k. Statthalterei - Vicepräsidenten im-Innern des heiligen Raumes gelegt! Der Herr Oberrabbiner Dr. Äkeisel, alö der Letz.te der bei dieser Ceremonie Betheiligten, - sprach nach - deK üblWnl Hammerschlägen ein kurzes' Gebet, -woräuf-dänn die Uebergabe des Schlüssels'. von-Seiten des Baületters- Herrn, Wechftlmänn-' 'an-den Vorstand -der' Gemestrde erfolgte. Nachdem dies geschehen war, begann die eigentliche Einweihungs-- Ceremonie.: Herr: Organist Hößly spielte mit -vollendeter Meisterschaft' eine: vöü Herrn vr. Wöhler eömponirte Prälüdib ^aüf der Orgel,. während man sich anschickte, die Thorarallen , in l>icr^eUigeneinäufü^ren». =t>ie lichen Klänge der Orgel durch daS langgedehnte Schiff des-:Gotteshausesals die von der Seile-'des Ein^

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