Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 38 (12.9.1859)
- Date
- 1859-09-12
- Page
- Seite 552 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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- Malbim 2× ep/1002711
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denräbbineA-sich copuliren zu lassen: So haben wir zuv:Unterbrechung dieses sträflichen- -Unfuges r dasgep: die 'ohne ConsenS stch-vecheirathenden Juden'im obbefägten Patent äe Ost«-16.' Octobet 1726 enthaltene Pönal-Gefttz deSStaüpeNschlagens und 'der-Lan-- desverweisüng auch wider die derlei' Juden gegen dieses Verbot züsamNtengebeNdenjüdischen Rabbiner allergerechtest äuszudehnengnädigste befunden!- - Es wird demnach' re^'M KdermaNttS Wissenschaftr'esp.'Warnung - kund gemacht/! VerordnÜNgUW Böheim-'den 3.^ September 1778." '' - i:;; Mir verwerM!Mließltch den Leftr^der Uns bisher gefolgt/ auf die VGefetzsamnilutttz fut die Judenschaft in k/ k/ Staaten von AntöN Cracker^ Und'/,Systematische Darstellung --der-•- in-'Betreff -ded- Juden' in Mähren W 'fj w: erlassenen Gesetze vön M. H. von -Scari^, wd noch eine Menge Vetordnüngen über Heirüthstüren sind wie ' der- Ducaten dabei berechnet'werden soll) Vorkommen. - - D. Oppenhetön,;;' Rabbiner. Dona u f ü rstenthüme r. ' Bukarest, 26. August. (Privatmitth.) Die Lage Unserer Glaubensgenossen hier sollte jetzt mehr als je berücksichtigt werden, während sich Niemand um sie kümmert. Die Romanenwelche Jahrhunderte von Invasionen fremder Nationen viel gelitten haben, Möchten jetzt in ihrer plötzlichen Autonomie zur Vergeltung ihres gekränkten Patriotismus alles Fremdartige ausschließen, wozu sie bis auf einige Punkte auch Unsere Glaubensbrüder, deren Aufenthalt än den Donauufern mit dem det Dacier gleiches Alter hat, zählen^ Das griechische Element'wird von der russischen Regierung auf Verwendung griechischer Autorität in Schutz genommen. Nur die Großen Israels sehen ruhig dem bedrohten gegenwärtigen Und künftigen Schicksal Tausender ihrer Glaubensbrüder zu. -Die letzte Zeit hat zwar 'hinreichend zur Überzeugung gebracht, daß zu jeder Verbesserung sowohl in politischen 'als in socialen Verhältnissen h i e r von außen beigetragen werden muß/ Aber was ist zu thün? Wenn sich von außen Niemand'UM ÜN'S kümmert, und wir Uns zu schwach fühlen/ selbst zu helfen, sollen wir ganz unthätig sein uttd verzweifeln? -''' -' Gesägtes ' und ' die verhängnißvolle Geschichte' in Gälatz Und l-Fvksch'äny, wie -aüch einige jüdenfeiNd-! liche Aeußerungen in' den hiesigen Journalen, wählend früher hier niemals Judenhaß zu Haufe war/ j bewogen uns, Mit unfern schwachen 'Kräften eine pe- - riodische Zeitschrift in deutscher und wallachischer - Sprache (erstere populär gehalten und mit jüdischen j Lettern) herauszugeben. Wir haben die hebräischen; Lettern den deutschen vorgezogen, damit einerseits der j größere Äh eil unserer hiesigen- Glaubensgenossen sie! lesen könne, andererseits, damit der 'christliche Wal- : lachenicht glaube-' daß man eS, wie Mit dem frühem jlsMlfts komain, blos Um ihn zU belehren abgesehen - habe/ - T ■■■' ) Wir brauchen nicht erst äuseittanderzusetzenwie ' nothwendig hier ein derartiges Blatt sei, wo selbst der r gebildete Wallache, daS jüdische Gebiet weniger als das chinesische kennt. Leider aber wird eS von unseren Glaubensbrüdern wenig unterstützt. Diejenigen, welche irgend eine fremde Sprache lesen, denken sich zu erhaben für ein Blatt, welches mit jüdischen Lettern geschrieben wird; Jene hingegen, für die es eigentlich mit jüdischen Lettern geschrieben ist, sind von Herrn Rabbiner Malbim in Schach gehalten, der ihnen deutlich bewiesen hat, daß der Jude nur dann seine wahre Glückseligkeit erreichen kann, wenn er sich auf der niedrigsten Stufe der Gesellschaft befindet. Und so sind wir sowohl in materieller als in geistiger Beziehung auf uns selbst angewiesen und müssen nach angestrengter Arbeit, von der wir den ganzen Tag von unserer Lehrmission in Anspruch genommen sind, in der Nacht selbst die Druck- und Erpeditionsarbeiten besorgen, da uns die Mittel nicht erlauben, dafür zu bezahlen. Bei dieser Gelegenheit erlauben wir uns- Ihnen Folgendes zu berichten. Am 22. Juni ä. S. war in der hiesigen jüdischen Hauptschule jährliche Prüfung, wozu von der resp. Ephorie eine Prüfungscommission, unter welcher Herr vr. Barasch für das Hebräische bestimmt war, delegirt wurde, und wo!Herr Boerescu, Direktor des öffentlichen Unterrichts, unS mit seiner Anwesenheit und persönlichem Erami-! niren der Schüler beehrte. Herr Malbim wollte durch; seine Helfershelfer einen Skandal veranlassen, was durch die persönliche Anwesenheit des genannten Herrn . Ministers mißlang , so wie die Prüfung zur größten , Zufriedenheit Aller ausgefallen ist. Herr Malbim,! gekränkt-, seinen Plan gescheitert zu sehenhielt an! demselben Tage, der ein Sonntag war, eine